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Cockpit des BMW i3
Cockpit des BMW i3 (Bild: Andreas Donath)

BMW plant Brille: Röntgenblick für Autofahrer

Cockpit des BMW i3
Cockpit des BMW i3 (Bild: Andreas Donath)

BMW arbeitet an einer Brille für den Fahrer, die per Augmented Reality und Außenkameras Autokarosserien praktisch durchsichtig machen soll. Damit soll das Einparken erleichtert werden.

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Das Einparken ist mit modernen Autos durch hochgezogene Türen und breite Säulen nicht immer einfach. Für mehr Überblick sorgen Rückfahr- und Frontkameras, doch noch fehlt die Technik, um auch links und rechts vom Fahrzeug etwas zu sehen. BMW plant nun eine Kombination aus Brille und externen Kameras, um die Karosserie praktisch durchsichtig zu machen.

Laut einem Bericht der Financial Times arbeitet BMWs Forschungsabteilung im Silicon Valley an einer Augmented-Reality-Lösung mit Computerbrille, die es dem Fahrer erlauben soll, die Umgebung rund um sein Auto sehen zu können. Das geschieht im Zusammenspiel von externen Kameras und einer Brille, die die aufbereiteten Videoaufnahmen so projiziert, dass der Fahrer durch das Blech hindurch sehen kann - als hätte er einen Röntgenblick. Das soll vor allem beim Parken das Manövrieren erleichtern. Legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein, soll die Brille automatisch auf die Durchsicht schalten.

Die Technik soll dem Bericht der Financial Times zufolge erstmals auf der Shanghai Motor Show im April 2015 vorgestellt werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie bereits marktreif und als Zubehör für die aktuellen Fahrzeuge des bayerischen Herstellers verfügbar sein wird.

Hinweise zum Verkehr einblenden

Die Brille soll bei normaler Fahrt Informationen einblenden, die dem Fahrer helfen sollen, sich mehr auf die Straße und den Verkehr zu konzentrieren. Der Blick muss dann beispielsweise nicht mehr zum Armaturenbrett schweifen, nur um die Geschwindigkeit abzulesen. Auch Hinweise zum Verkehr oder für die Navigation könnten auf diese Weise eingeblendet werden. Wer BMWs Technikpartner für die Entwicklung der Brille ist, geht aus dem Bericht der Financial Times nicht hervor.

BMW hat auf dem Gebiet der Augmented Reality bereits eine Anwendung gezeigt, die einem Monteur Schritt für Schritt erklärt, wie der Motor eines Autos repariert wird. Dabei wird eine Anleitung in die Sicht des Benutzers eingeblendet, der vor der offenen Motorhaube steht. Mit Hinweisen zur Diagnose und animierten 3D-Modellen sowie der Anzeige der erforderlichen Werkzeuge soll die weitere Vorgehensweise verdeutlicht werden.

Auf der CES 2015 zeigte BMW mit dem Remote Valet Parking ein Forschungsfahrzeug auf Basis des i3, das selbstständig im Parkhaus einparkt und per Smartwatch vom Besitzer zum Ausgang gerufen wird. Dort kann er wieder zusteigen.


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der_ray 10. Feb 2015

Wozu braucht man eine Datenbrille, um die Karrosserie "unsichtbar" für den Fahrer zu...

a user 10. Feb 2015

welchen denn? ich bin nicht perfekt. aber viele sind richtig scheisse. autofahren ist...

M.P. 10. Feb 2015

... Oder auch die Klamotten der netten Tramperin auf den Beifahrersitz ;-) Erinnert mich...

tearcatcher 10. Feb 2015

damit man, euphemistisch gesagt, "Prämien" zahlen "darf", ohne dass es jemals, ZUMINDEST...

Tigerf 10. Feb 2015

... ... 10cm reichen bei einem Bus nicht, bei den meissten Parklücken. Ich bin 12 Jahre...



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