Abo
  • Services:
Anzeige
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle
Raspberry Pi mit Touchscreen-Display und Bluetooth-Dongle (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Wozu Websockets nützlich sind

Abgesehen davon, dass Websockets den Bau interaktiver Webanwendungen vereinfachen, sind sie ein ideales Instrument, um vielseitig verwendbare, betriebssystemunabhängige und nichtproprietäre Schnittstellen zu Hardware-Peripherie zu implementieren.

Grundsätzlich ist das auch über HTTP möglich. Unüberschaubar ist zum Beispiel mittlerweile die Anzahl der Projekte, bei denen Raspberry Pi oder ähnliche Kleinrechner den Zugriff auf angeschlossene Sensoren und Aktuatoren über einen darauf laufenden Webserver ermöglichen.

Anzeige

Im einfachsten Fall läuft dabei ein Python- oder PHP-Skript, das auf Zuruf eine Webseite erzeugt und zum Beispiel die Sensordaten darstellt und Interaktionsmöglichkeit per Webformular oder HTML-Buttons bietet. Fittere Programmierer erweitern dieses Konzept auf AJAX-Aufrufe in der erzeugten Webseite, um Daten automatisch zu aktualisieren oder implementieren eine REST-API.

Obwohl gerade Letzteres den Stand der Technik repräsentiert, haben diese HTTP-basierten Methoden einen erheblichen Nachteil: Sie sind ressourcenintensiv.

HTTP geht nur in eine Richtung

Wie bereits angesprochen, kann der Server nicht von sich aus Daten an den Client senden. Dieser muss regelmäßig beim Server anfragen, ob sich etwas geändert hat. Und das dauert: Zuerst muss die Verbindung aufgebaut werden, dann muss die eigentliche Skriptlogik durchlaufen werden und die Daten müssen verschickt werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern belastet auch den Server und produziert viel überflüssigen Netzwerkverkehr. Überflüssig erst recht, wenn jedes Mal die gleichen Ressourcen vom gleichen Client angefordert werden. Da sind die übertragenen Header- und Metadaten schnell umfangreicher als die Nutzdaten.

Bei Websockets wird die Verbindung dauerhaft aufrechterhalten, die Übertragung von Metadaten wird minimiert. Daten können eventbasiert übertragen werden. Das führt zu kleineren Datenmengen über das Netzwerk und geringe Serverbelastung. Was effektiv bedeutet, dass weniger Strom gebraucht wird.

Aber auch wenn der Stromspareffekt nicht im Vordergrund steht - Websockets bieten sich auch da an, wo bislang klassische Sockets zum Einsatz kamen. Denn sie sind für den Anwendungsprogrammierer nicht schwerer zu nutzen, aber automatisch netzwerkfähig. Das wird zum Beispiel bereits von Leap Motion und Tinkerforge in dieser Form genutzt.

 Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs HausBeispiel: Leap Motion 

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 28. Jul 2014

Ich würde sagen hier könnte man eleganter und auch verhältnismäßig preiswert mit Zigbee...

savejeff 24. Jul 2014

perfekt! die Artikel sind echt zeitlos. ich werde noch ein paar Artikel nachholen.

holminger 24. Jul 2014

Meine RasPis dienen einmal als AirPrint-Server für einen 15 Jahre alten Kyocera...

currock63 23. Jul 2014

die guten alten Zeiten der c't, als es noch in fast jeder Ausgabe etwas zum selber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. adesso AG, Dortmund, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln, München
  2. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg
  4. über InterSearch Executive Consultants GmbH & Co. KG, Rhein-Main-Gebiet


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Gratis-Produkt erhalten
  2. 164.99$

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Chang'e 5 fliegt zum Mond und wieder zurück

  2. Android 7.0

    Sony stoppt Nougat-Update für bestimmte Xperia-Geräte

  3. Dark Souls 3 The Ringed City

    Mit gigantischem Drachenschild ans Ende der Welt

  4. HTTPS

    Weiterhin rund 200.000 Systeme für Heartbleed anfällig

  5. Verkehrsexperten

    Smartphone-Nutzung am Steuer soll strenger geahndet werden

  6. Oracle

    Java entzieht MD5 und SHA-1 das Vertrauen

  7. Internetzensur

    China macht VPN genehmigungspflichtig

  8. Hawkeye

    ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

  9. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  10. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mi Mix im Test: Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
Mi Mix im Test
Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
  1. Xiaomi Mi Note 2 im Test Ein Smartphone mit Ecken ohne Kanten

Donald Trump: Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
Donald Trump
Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
  1. USA Amazon will 100.000 neue Vollzeitstellen schaffen
  2. Trump auf Pressekonferenz "Die USA werden von jedem gehackt"
  3. US-Wahl US-Geheimdienste warnten Trump vor Erpressung durch Russland

Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Die Woche im Video B/ow the Wh:st/e!
  2. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

  1. Re: Gejammer

    s7evin | 00:01

  2. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere...

    bombinho | 00:01

  3. Re: Da brauchts keine App....

    lestard | 23.01. 23:58

  4. Re: Wie soll man dann geschäftlich nach China reisen?

    486dx4-160 | 23.01. 23:58

  5. Re: Installiert Samsung ungefragt Anwendungen??

    Cok3.Zer0 | 23.01. 23:54


  1. 18:19

  2. 17:28

  3. 17:07

  4. 16:55

  5. 16:49

  6. 16:15

  7. 15:52

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel