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Die funkenden Plastikschalen von Estimote können in Geschäften angebracht werden.
Die funkenden Plastikschalen von Estimote können in Geschäften angebracht werden. (Bild: Estimote)

Noch mehr Informationen über Kundenverhalten

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Problematisch scheinen eher solche Apps, die den Nutzer heimlich ausspionieren. Weil sie nicht nerven, laufen sie auch nicht Gefahr, vom Handy verbannt zu werden. Es liegt nah, dass es Apps geben wird, die Punkte für Rabattprogramme sammeln. Solche Apps müssten sich aber - zumindest aus technischer Sicht - nicht auf das Punktezählen beschränken. Sie können still und leise speichern, wann und wo sich der Kunde in welchen Filialen herumtreibt.

Verschärfen würde das Problem die Zusammenführung dieser Informationen mit anderen Daten. Zum Beispiel mit denen vom Bezahlsystem ("Was hat der Kunde gekauft?"). Und mit denen aus anderen Shops, die mit demselben Rabattprogramm locken. Und mit denen aus dem Tracking anhand der MAC-Adresse des Smartphone-WLAN-Chips.

iBeacon und Standortdaten

iBeacon ist deshalb nicht nur Nutzenstifter, sondern hat auch das Potential dazu, manchen Konsumenten stärker zu durchleuchten, als ihm lieb ist. Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein, meint dazu: "Standortdaten sind hochsensibel und geben Auskunft über Bewegungen, Kontakte oder Interessen." Deshalb gehe zumindest die deutsche Rechtsordnung davon aus, dass jenseits von der reinen technischen Erbringung von Diensten Standortdaten ausschließlich auf der Basis einer informierten Einwilligung verarbeitet werden dürften.

Gesetzliche Schutzregelungen, die der unkontrollierten Nutzung der via iBeacon gewonnenen Daten entgegenwirken, existieren also. Deren Nutzen dürfte aber eher über- als unterschätzt werden. Zum einen ist damit zu rechnen, dass der entsprechende Hinweis in den App-AGB untergebracht wird, wo ihn die Mehrzahl der Nutzer ungelesen wegklickt. Zum anderen fällt auch die Kontrolle der Nutzung der Daten schwer. Probleme also, die iBeacon mit vielen anderen Technologien teilt.

Tim Kaufmann ist Web-Strategist bei der Internetagentur Taquiri im hessischen Hüttenberg. Er schreibt seit vielen Jahren über Techniktrends mit den Schwerpunkten Persönliche Produktivität und Entwicklung digitaler Kundenbeziehungen. Privat bloggt er sporadisch auf timkaufmann.de.

 iOS und Android mit ersten iBeacon-Apps

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maltpeter 10. Aug 2015

Hallo zusammen :) , Ich weiß, ihr habt bestimmt keine Lust darauf, aber ich brauche...

JanZmus 03. Apr 2014

Ein iBeacon ist dumm. Es klebt z.B. bei Aldi und sagt den ganzen Tag: "Hallo, ich bin das...

JanZmus 03. Apr 2014

Soll das ironisch gemeint sein oder verstehe ich den Sinn nicht? Tatsache ist, dass das...

panicx 02. Apr 2014

Aus der Schöneweide schon. Da schauste an den Himmel, guckst auf die Uhr und schon weißt...



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