Abo
  • Services:
Anzeige
Die funkenden Plastikschalen von Estimote können in Geschäften angebracht werden.
Die funkenden Plastikschalen von Estimote können in Geschäften angebracht werden. (Bild: Estimote)

iOS und Android mit ersten iBeacon-Apps

Anzeige

Entwicklern bietet iOS 7 derzeit die besten Voraussetzungen für die Integration von iBeacon in Apps. Seit iOS 7 startet das Betriebssystem sogar nicht mehr im Speicher befindliche Apps, wenn es ein von diesen registriertes iBeacon entdeckt hat oder dessen Signal verliert. Die Registrierung dafür erfolgt über das Core-Location-Framework, das leichter zu handhaben ist als Core Bluetooth. Die wohl bekannteste iBeacon-kompatible iOS-App dürfte IFTTT sein. IFTTT führt Aktionen beim Eintreten ausgewählter Ereignisse aus. Es erstellt zum Beispiel einen Kalendereintrag beim Nach-Hause-Kommen.

Android unterstützt iBeacon nicht ab Werk. Mehrere Drittanbieter konkurrieren mit ihren Lösungen um die Gunst der Entwickler, darunter Radius Networks und Sensorberg. Die kostenfreie Lösung von Radius Networks besteht aus einer Programmbibliothek, die Android einen iBeacon-Service und die notwendige API spendiert.

Sensorberg setzt auf ein Komplettpaket aus Hardware, Software Development Kit und einer Software für das Management der iBeacons, der App-Inhalte und Benutzer-Interaktionen. Die Sensorberg-Lösung kam zum Beispiel in der für Android und iOS erhältlichen App zur Cebit 2014 zum Einsatz. Die App lieferte an ausgewählten Messeorten Ausbildungsplätze, Praktika- und Jobangebote auf das Smartphone.

Informationsqualität und Datenschutz entscheidend für Erfolg

Auf Verbraucherseite weckt iBeacon die Angst vor einem mit Werbung zugespamten Smartphone, vor aufdringlich individualisierter Kundenansprache wie in Minority Report. Teilweise sind diese Sorgen unberechtigt, wie die zwangsläufig als Referenz dienende iBeacon-Funktion von iOS zeigt. iBeacon setzt auf ein Opt-in-Modell. Erst durch Installation einer iBeacon-App wird man zum Nutzer, alle anderen Smartphone-Besitzer bleiben verschont.

Auch weist iOS nur dezent auf durch iBeacon ausgelöste Informationen hin. Sie erscheinen, wenn der Nutzer sein Smartphone einschaltet, während er sich in Reichweite des Beacons befindet, und verschwinden wieder, wenn er sich davon entfernt. Keine Störung durch Piepen und Vibrieren oder gar eine überquellende Nachrichtenzentrale nach dem Besuch eines Einkaufszentrums.

Wann Anwender eine iBeacon-App als nützlich empfinden und wann sie nervt, das wird sich maßgeblich über die Qualität der bereitgestellten Informationen und Funktionen entscheiden. Oelling erläutert: "Location-Services, nicht Location-Marketing". Demnach werden nur Apps mit Nutzwert Erfolg haben. Nervige Apps fliegen hingegen vom Handy, negative Bewertungen erledigen den Rest.

 Genau, aber nicht perfektNoch mehr Informationen über Kundenverhalten 

eye home zur Startseite
maltpeter 10. Aug 2015

Hallo zusammen :) , Ich weiß, ihr habt bestimmt keine Lust darauf, aber ich brauche...

JanZmus 03. Apr 2014

Ein iBeacon ist dumm. Es klebt z.B. bei Aldi und sagt den ganzen Tag: "Hallo, ich bin das...

JanZmus 03. Apr 2014

Soll das ironisch gemeint sein oder verstehe ich den Sinn nicht? Tatsache ist, dass das...

panicx 02. Apr 2014

Aus der Schöneweide schon. Da schauste an den Himmel, guckst auf die Uhr und schon weißt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Thalia Bücher GmbH, Hagen (Raum Dortmund)
  2. init AG, Karlsruhe
  3. Thalia Bücher GmbH, Berlin
  4. Road Deutschland GmbH, Bretten bei Bruchsal


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1169,00€
  2. (Core i7-6700HQ + GeForce GTX 1070)

Folgen Sie uns
       


  1. Syndicate (1993)

    Vier Agenten für ein Halleluja

  2. Nintendo

    Super Mario Run für iOS läuft nur mit Onlineverbindung

  3. USA

    Samsung will Note 7 in Backsteine verwandeln

  4. Hackerangriffe

    Obama will Einfluss Russlands auf US-Wahl untersuchen lassen

  5. Free 2 Play

    US-Amerikaner verzockte 1 Million US-Dollar in Game of War

  6. Die Woche im Video

    Bei den Abmahnanwälten knallen wohl schon die Sektkorken

  7. DNS NET

    Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

  8. Netzwerk

    EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

  9. Rahmenvertrag

    VG Wort will mit Unis neue Zwischenlösung für 2017 finden

  10. Industriespionage

    Wie Thyssenkrupp seine Angreifer fand



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Industrial Light & Magic: Wenn King Kong in der Renderfarm wütet
Industrial Light & Magic
Wenn King Kong in der Renderfarm wütet
  1. Streaming Netflix-Nutzer wollen keine Topfilme
  2. Videomarkt Warner Bros. kauft Machinima
  3. Video Twitter verkündet Aus für Vine-App

Großbatterien: Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
Großbatterien
Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
  1. HPE Hikari Dieser Supercomputer wird von Solarenergie versorgt
  2. Tesla Desperate Housewives erzeugen Strom mit Solarschindeln
  3. Solar Roadways Erste Solarzellen auf der Straße verlegt

Google, Apple und Mailaccounts: Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
Google, Apple und Mailaccounts
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
  1. Bugs in Encase Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken
  2. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  3. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit

  1. Re: Samsung noch mehr gestorben

    crazypsycho | 12:47

  2. Re: Wie heißt dieses Spiel? Pls help...

    mw (Golem.de) | 12:45

  3. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der...

    m9898 | 12:43

  4. Re: Uralte Klassiker:

    raketenhund | 12:42

  5. Re: Da guck ich mal eben in meine Spielesammlung...

    mw (Golem.de) | 12:41


  1. 09:49

  2. 17:27

  3. 12:53

  4. 12:14

  5. 11:07

  6. 09:01

  7. 18:40

  8. 17:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel