Anzeige
Sanitäter eines Krankenhauses in Guatemala-Stadt am 6. Dezember 2012 bei John McAfee
Sanitäter eines Krankenhauses in Guatemala-Stadt am 6. Dezember 2012 bei John McAfee (Bild: Jorge Lopez/Reuters)

Blog offline John McAfee kam ins Krankenhaus

Unter den Kameras der US-Fernsehsender kam John McAfee ins Krankenhaus. Kurz danach wurde er wieder entlassen, sein Blog ist derzeit offline.

Anzeige

Der IT-Firmengründer John McAfee wurde mit Verdacht auf einen Herzinfarkt mit dem Krankenwagen in das Nacional Civil Hospital in Guatemala-Stadt eingeliefert. US-Fernsehstationen begleiteten seine Einlieferung ins Krankenhaus live. Sein Blog ist offline.

Einige Stunden nach der Einlieferung wurde der 67-Jährige jedoch wieder ins Gefängnis entlassen. Sprecher des Krankenhauses erklärten ABC News, dass es nach den Untersuchungen keinen Grund gab, ihn über Nacht zur Beobachtung zu behalten.

McAfee sagte ABC News: "Ich wurde einfach ohnmächtig. Mir wurde schwarz vor Augen." Er sei zusammengebrochen und habe sich am Boden den Kopf gestoßen. Wahrscheinlich, weil er in den letzten 48 Stunden nichts gegessen und kaum etwas getrunken habe.

Wie der Sender unter Berufung auf Regierungssprecher Raphael Martinez berichtet, sei die Abschiebung nach Belize weiterhin geplant. McAfees Anwälte versuchen, diese zu verhindern. In Guatemala hat McAfee Telesforo Guerra, den früheren Generalstaatsanwalt des Landes, als Anwalt engagiert. Laut McAfee ist Guerra auch der Onkel von Samantha, seiner 20-jährigen Freundin, die er heiraten wolle.

Ein Sprecher der US-Botschaft in Guatemala erklärte, dass aus Gründen des Schutzes des Privatsphäre von McAfee nicht zu dem Fall Stellung genommen werde. "US-Bürger unterliegen den Gesetzen der Länder, in die sie reisen oder in denen sie wohnen", sagte er.

McAfee soll wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Die Leiche des 52-jährigen Faull wurde am 11. November 2012 gefunden. Faull starb an einer Schussverletzung am Kopf. McAfee sagte, er habe sich vor der Polizei versteckt, weil er Angst habe, dass er bei der Festnahme von korrupten Polizisten getötet werde. Faull sei "ein Ärgernis" gewesen, aber er habe ihn nicht getötet. Laut New York Times hat McAfee Regierungsvertreter beschuldigt, den Mord angeordnet zu haben. Sie hätten eigentlich ihn töten wollen, aber den falschen Weißen erwischt. Die Regierung in Belize agiere wie eine Verbrecherbande, habe immer wieder sein Haus durchsucht und ihm eine halbe Million US-Dollar gestohlen.

Nachtrag vom 7. Dezember 2012, 11:20 Uhr

Das Blog McAfees ist wieder online.


eye home zur Startseite
Unix_Linux 09. Dez 2012

kt

Anonymer Nutzer 08. Dez 2012

Machen wir doch garnicht - wir bürgen für Kredite, das hat uns bis jetzt übrigens ~800...

miscanalyst 08. Dez 2012

Ich glaube eher nicht. Ich kann jetzt der Story kaum mehr folgen. Das schizophrene Zeugs...

jude 07. Dez 2012

mal schauen

Konfuzius Peng 07. Dez 2012

Quelle?

Kommentieren



Anzeige

  1. Head of Software Development / Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen
  2. ERP-Betreuer (m/w)
    Schafferer & Co. KG, Freiburg im Breisgau
  3. (Junior) Web- / Mobile-Entwickler (m/w)
    DuMont Personal Management GmbH, Köln
  4. Project Director (m/w) Serialization Pharmaceuticals EMEA
    Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. USA

    Furcht vor Popcorn Time auf Set-Top-Boxen

  2. Unplugged

    Youtube will Fernsehprogramm anbieten

  3. Festnetz

    Telekom-Chef verspricht 500 MBit/s im Kupfernetz

  4. Uncharted 4 im Test

    Meisterdieb in Meisterwerk

  5. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  6. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  7. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  8. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  9. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker

  10. Taxidienst

    Mytaxi-Bestellungen jetzt per Whatsapp möglich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Kaspersky-Analyse Fast jeder Geldautomat lässt sich kapern
  2. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  3. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen

Mitmachprojekt: Wie warm ist es in euren Büros?
Mitmachprojekt
Wie warm ist es in euren Büros?
  1. Mitmachprojekt Temperatur messen und versenden mit dem ESP8266
  2. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Particle Photon
  3. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Arduino

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Imagetragick-Bug Sicherheitslücke in Imagemagick bedroht viele Server
  2. Peter Sunde Flattr kooperiert für Bezahlmodell mit Adblock Plus
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: Richtige Vorgehensweise

    DrWatson | 21:47

  2. Re: Gute Ideen für die Nutzung von 1Gbit?

    Neuro-Chef | 21:42

  3. Re: Und noch ein 30 fps Blockbuster...:(

    sofries | 21:37

  4. Re: 20 Dollar Miete pro Monat?

    crazypsycho | 21:35

  5. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    crazypsycho | 21:31


  1. 13:08

  2. 11:31

  3. 09:32

  4. 09:01

  5. 19:01

  6. 16:52

  7. 16:07

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel