Blizzard: Erste Erfahrungen mit dem 64-Bit-Client für World of Warcaft
World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Blizzard Erste Erfahrungen mit dem 64-Bit-Client für World of Warcaft

Seit ein paar Tagen ist der 64-Bit-Client für World of Warcraft öffentlich verfügbar. Die neue Version für Windows-PC und Mac OS sorgt im Alltag allerdings bislang nur vereinzelt etwa für eine spürbar höhere Bildwiederholrate.

Anzeige

Für Betatester war die 64-Bit-Version von World of Warcraft bereits etwas länger verfügbar, jetzt hat Blizzard den Client ganz offiziell bereitgestellt. Interessierte Spieler müssen ihn manuell für Windows-PC und Mac OS herunterladen, ihn dann im WoW-Verzeichnis entpacken und anschließend im Launcher noch den 32-Bit-Client deaktivieren. Die Software steht für die 64-Bit-Versionen von Windows XP, Vista und 7 und für Mac OS ab Version 10.6.8 zur Verfügung. Voraussetzung sind ein Dual-Core-Prozessor und mindestens 2 GByte RAM. Außerdem muss mit 4.3.2 die aktuellste Ausgabe von World of Warcraft installiert sein.

Erste Erfahrungen bei Golem.de und ein Blick ins offizielle Forum sorgen allerdings für Ernüchterung: Viele Spieler berichten, dass die 64-Bit-Version nur kaum spürbare Auswirkungen auf die Bildwiederholraten und die Ladezeiten hat. Auf einem Golem.de-Rechner mit einem Prozessor vom Typ Intel Core i7-870 mit 2,93 GHz, 6 GByte RAM und einer ATI Radeon HD 5800 brachte der neue Client keine Verbesserungen. Immerhin ein Teil der Nutzer im Forum meldet eine bis zu 20 Prozent höhere Bildwiederholrate, was insbesondere in Raids mit vielen anderen Spielern und Gegnern spürbar sein soll. Generell scheinen von den Verbesserungen eher Spieler mit nicht ganz so leistungsstarker Hardware zu profitieren. Ein Besitzer eines Laptops mit einem Intel-Core-2-Duo-Prozessor T5800 2,0 GHz und einer Nvidia Geforce 9200 M GS berichtet etwa von deutlich kürzeren Ladezeiten - aber auch dieses Ergebnis ist natürlich nicht repräsentativ.

Generell bietet der alternative Client weder schönere Grafik noch mehr Effekte. Im Gegenteil, er hat sogar handfeste Nachteile: Der im Spiel integrierte Sprachchat funktioniert noch gar nicht. Mac-Rechner müssen außerdem vorerst ohne die integrierte Videoaufzeichnungsfunktion auskommen, die iTunes-Steuerung funktioniert momentan nicht und der 64-Bit-Mac-Client unterstützt momentan das Display der G15-Tastaturen von Logitech nicht. Einige Spieler berichten außerdem von Abstürzen und ähnlichen Problemen, die die Ausführung von WoW verhindert haben.


Thaodan 11. Feb 2012

Stimmt aber es gibt meist auch kein grund unter Linux als 64 Bit Version 32 Bit Programme...

nille02 08. Feb 2012

In den Hauptstädten zum Beispiel. Tun sie auch. Zumindest dort wo viele Daten benötigt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwickler (m/w) Automatisierung Motor- und Fahrzeugprüfstände
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Forschungsingenieur (m/w) im Themenfeld User Modeling
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. Java Entwickler (m/w) Infotainment-HMI
    e.solutions GmbH, Ulm
  4. IT-Anforderungsmanager / Projektleiter (m/w)
    STEAG Energy Services GmbH, Essen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kaspersky Antivirus

    Sicherheitssoftware mit Webcam-Sperre und Ransomware-Schutz

  2. Computerspiele

    Schlechtes Wetter macht gute Games

  3. Vernetzte Geräte

    Tausende Sicherheitslücken entdeckt

  4. Android

    Kommende LG-Geräte erhalten G3-Bedienung

  5. The Devil's Men

    Lebensgefahr im Steampunk-Adventure

  6. Hitchbot

    Trampender Roboter kommt vielleicht nach Deutschland

  7. Suchmaschinen

    Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

  8. Videostreaming

    Netflix bezahlt nun alle vier großen US-Provider

  9. Microsoft

    Patch für Internet Explorer macht Probleme

  10. Kurznachrichtendienst

    Twitter zeigt fremde Tweets ungefragt an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Wargaming: Seeschlachten mit World of Warships
Wargaming
Seeschlachten mit World of Warships
  1. Dead Island 2 angespielt Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie
  2. No Man's Sky Wie aus einer Telefonnummer ein Universum entsteht
  3. Aquanox Deep Descent Unterwasser-Schleichfahrt im Wilden Westen

Golem pur: Golem.de startet werbefreies Abomodell
Golem pur
Golem.de startet werbefreies Abomodell
  1. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Elite Dangerous mit Oculus Rift: "Wir brauchen mindestens 4K"
Elite Dangerous mit Oculus Rift
"Wir brauchen mindestens 4K"

    •  / 
    Zum Artikel