Abo
  • Services:
Anzeige
Bitlock: 10.000 Schließvorgänge
Bitlock: 10.000 Schließvorgänge (Bild: Mesh Motion)

Bitlock Das elektronische Schloss fürs Fahrrad

Bitlock ist ein elektronisches Fahrradschloss, das über das Smartphone bedient wird. Der Besitzer kann über sein Mobiltelefon auch anderen erlauben, sein Fahrrad zu nutzen.

Anzeige

Nie wieder einen Schlüssel einsetzen müssen, um das Fahrrad an- oder aufzuschließen, das verspricht das kalifornische Unternehmen Mesh Motion: Es hat Bitlock entwickelt, ein elektronisches Fahrradschloss.

Bitlock ist ein Bügelschloss aus Vergütungsstahl mit einem Sicherheitsschließzylinder. Das Schloss ist etwa 10 x 20 cm groß und wiegt circa 1 kg. Der Bügel ist 12 Millimeter stark und mit Vinyl überzogen.

Schloss erkennt Besitzer

Das Schloss erkennt den Besitzer ab etwa einem Meter Entfernung. Voraussetzung ist, dass auf dem Smartphone die dazugehörige App installiert sowie Bluetooth 4 aktiviert ist. Der Fahrer muss dann nur noch auf einen Knopf auf dem Schloss drücken und dieses öffnet oder schließt sich. Alternativ kann er das Schloss auch über die App bedienen.

  • Bitlock ist ein elektronisches Fahrradschloss. (Bild: Mesh Motion)
  • Es wird über das Smartphone des Besitzers bedient. (Bild: Mesh Motion)
  • Die Kommunikation läuft verschlüsselt über Bluetooth. (Bild: Mesh Motion)
  • Das GPS des Smartphones erfasst die Position - so weiß der Besitzer, wo er sein Fahrrad abgestellt hat. (Bild: Mesh Motion)
  • Er kann über die dazugehörige App auch anderen Zugriff auf sein Fahrrad gewähren. (Bild: Mesh Motion)
Bitlock ist ein elektronisches Fahrradschloss. (Bild: Mesh Motion)

Eine Lithium-Thionylchlorid-Batterie versorgt das Schloss mit Strom. Sie hält nach Angaben der Entwickler etwa fünf Jahre lang - das entspricht über 10.000 Schließvorgängen. Wenn sie leer ist, bekommt der Besitzer eine Nachricht auf sein Smartphone und kann sie austauschen.

Leerer Smartphone-Akku

Unpraktisch wird es, wenn der Akku des Smartphones den Geist aufgibt. Für den Fall empfehlen die Entwickler, sich das Smartphone von jemand anderem auszuleihen, um das Rad aufzuschließen, so dass der Besitzer trotz leeren Akkus nicht zu Fuß nach Hause laufen muss.

Die App gibt es für Android (ab Version 4.3) und iOS (ab Version 6) - allerdings nicht für alle Geräte: Das Bitlock kann lediglich von einigen iPhones sowie diversen Geräten von Samsung, Motorola sowie den Nexus 4 und 5 bedient werden. Tablets werden noch nicht unterstützt, die Entwickler erwägen jedoch Apps für Tablets und mobile Computer.

Fahrrad finden

Die App erfasst über das GPS des Smartphones die gefahrene Strecke - inklusive der dabei verbrannten Kalorien und gesparten Kohlendioxidemissionen - sowie den Ort, an dem das Rad abgestellt wurde. Das ermöglicht es nicht nur dem Besitzer selbst, sein Gefährt wiederzufinden. Auch andere können das - vorausgesetzt, der Besitzer erlaubt es.

Über das Schloss kann er anderen Zugang zum Fahrrad einräumen und Rechte vergeben, wer das Fahrrad nutzen und seine Position kennen darf. Er kann auch definieren, wo sie dieses wieder abstellen müssen. Auf diese Weise kann er mit dem Schloss eine Art privaten Fahrradverleih oder Bikesharing einrichten.

Erfinder will teilen

Das ist die Absicht von Mehrdad Majzoobi, dem Erfinder von Bitlock. "Mir ist aufgefallen, dass viele Gegenstände um uns herum nicht effizient genutzt werden. Städte investieren Millionen Dollar in Bikesharing-Systeme mit Stationen, dabei sind so viele andere Fährräder an normalen Ständern auf der Straße angeschlossen. Warum können wir nicht einfach irgendwo ein Rad schnappen und damit losfahren", sagte Majzoobi dem US-IT-Nachrichtenangebot Cnet.

Das Schloss ist nach Herstellerangaben gegen verschiedene äußere Einflüsse wie Wasser, Hitze und Kälte geschützt. Die Kommunikation mit dem Smartphone ist verschlüsselt - die Verschlüsselung ist die gleiche, die beim Onlinebanking eingesetzt wird. Der nötige Schlüssel ist auf einem Cloudserver gespeichert. Verliert der Fahrradbesitzer sein Smartphone, kann er dieses über ein anderes Gerät sperren, so dass das Fahrrad damit nicht aufgeschlossen werden kann.

Kickstarter-Kampagne

Das Schloss ist nach Angaben von Mesh Motion fertig und reif für die Serienproduktion. Damit diese bei einem Hersteller in China starten kann, braucht das Unternehmen Geld: 120.000 US-Dollar will es über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter sammeln. Diese läuft bis zum 14. November.

Unterstützer bekommen ein Bitlock ab knapp 80 US-Dollar - hinzu kommen noch Versandkosten. Die Schlösser sollen im Juli 2014 ausgeliefert werden. Nach dem Ende der Crowdfunding-Kampagne Mitte November können die elektronischen Fahrradschlösser für 130 US-Dollar vorbestellt werden. Regulär soll das Bitlock 140 US-Dollar kosten.


eye home zur Startseite
THomasMu 28. Jan 2014

Ja, gibt es - und wurde auch schon getestet im Fernsehen: http://www.fahrrad-diebstahl...

Anonymer Nutzer 18. Okt 2013

Was ZIEMLICH laut sein dürfte! xD

mrrossi 17. Okt 2013

Ist doch Quatsch, hier gehts nicht um den Übertragungsstandart sondern um die Technik auf...

StickYY 17. Okt 2013

Nennt sich Zahlenschloss. Willst du einem anderen Erlauben dein Bike zu nutzen musst du...

zipper5004 17. Okt 2013

Und wenn die Erlaubnis das Schloss zu benutzen zeitlich begrenzt wird? Der Code zum...


schnellze.it / 18. Okt 2013

Fahrradschloss mit Smartphone-Anbindung



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Köln
  2. über Ratbacher GmbH, München
  3. über HRM CONSULTING GmbH, Köln
  4. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,99€
  2. 239,95€
  3. 9,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Raspberry Pi

    Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

  2. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  3. Raumfahrt

    Europa bleibt im All

  4. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  5. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  6. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  7. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  8. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  9. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  10. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielen mit HDR ausprobiert: In den Farbtopf gefallen
Spielen mit HDR ausprobiert
In den Farbtopf gefallen
  1. Ausgabegeräte Youtube unterstützt Videos mit High Dynamic Range
  2. HDR Wir brauchen bessere Pixel
  3. Andy Ritger Nvidia will HDR-Unterstützung unter Linux

Shadow Tactics im Test: Tolle Taktik für Fans von Commandos
Shadow Tactics im Test
Tolle Taktik für Fans von Commandos
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Total War Waldelfen stürmen Warhammer
  3. Künstliche Intelligenz Ultimative Gegner-KI für Civilization gesucht

Named Data Networking: NDN soll das Internet revolutionieren
Named Data Networking
NDN soll das Internet revolutionieren
  1. Geheime Überwachung Der Kanarienvogel von Riseup singt nicht mehr
  2. Bundesförderung Bundesländer lassen beim Breitbandausbau Milliarden liegen
  3. Internet Protocol Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden

  1. Re: Nichts aus Russland ist vertrauenswürdig

    FreiGeistler | 20:46

  2. Re: 100 Euro mehr investierten und gleich zur...

    Der Spatz | 20:36

  3. Re: Abfrage der Umsätze der vergangen 30 Tage...

    robinx999 | 20:36

  4. Re: Port umlenken

    hle.ogr | 20:32

  5. Re: Erinnert an diesen neuen US-Tarnkappen...

    burzum | 20:31


  1. 15:33

  2. 14:43

  3. 13:37

  4. 11:12

  5. 09:02

  6. 18:27

  7. 18:01

  8. 17:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel