Abo
  • Services:
Anzeige
Symbolbild: Besucher auf der Gamescom 2013
Symbolbild: Besucher auf der Gamescom 2013 (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Bitkom und ZPÜ Urheberrechtsabgabe auf Computer bei 240 Millionen Euro

Verwertungsgesellschaften und Herstellerverbände haben sich nach drei Jahren auf die Urheberrechtsabgabe für PCs verständigt. Für Rechner in Unternehmen wird es erheblich billiger als für private Nutzer.

Anzeige

Nach dreijährigen Verhandlungen haben sich die Verwertungsgesellschaften mit den Herstellerverbänden auf die Höhe der Urheberrechtsabgabe für PCs geeinigt. Das gaben die Partner am 27. Januar 2014 bekannt (PDF). Nach Bitkom-Schätzungen fließen den Urhebern damit für die Jahre 2011 bis 2013 rund 240 Millionen Euro zu. Ab 2014 sei mit jährlichen Zahlungen in Höhe von rund 70 Millionen Euro zu rechnen.

Hersteller und Importeure privat genutzter PCs und Notebooks zahlen 13,19 Euro pro Gerät. Für kleinere Netbooks werden 10,63 Euro fällig. Die Abgaben werden auf die Preise aufgeschlagen, die der Endkunde zahlt. Günstiger wird es für die IT, die in Unternehmen genutzt wird: Der Tarif für gewerblich genutzte Computer liegt bei nur 4 Euro pro Gerät. Nicht erfasst von der Regelung sind Tablets.

Mit den Abgaben soll das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten für den privaten Gebrauch bezahlt werden.

Die Vertreter der Verwertungsgesellschaften, Harald Heker (ZPÜ), Robert Staats (VG Wort) und Urban Pappi (VG Bild-Kunst), erklärten: "Der Vertrag beruht auf der Bereitschaft der Vertragsparteien, sich für die Sicht der jeweils anderen Partei zu öffnen. Wir appellieren jedoch an den Gesetzgeber, durch Einführung einer Hinterlegungspflicht die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass auch während langer Verhandlungen der Geldfluss an die Urheber und die Leistungsschutzberechtigten gewährleistet bleibt."

"Auch wenn wir die Abgaben grundsätzlich nicht für gerechtfertigt halten: Mit diesem Kompromiss haben Unternehmen und Verbraucher für die kommenden Jahre Rechtssicherheit", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der aktuelle Vertrag gilt rückwirkend ab dem Jahr 2011 und läuft mindestens bis Ende 2016.


eye home zur Startseite
AnonymerHH 30. Jan 2014

bitte was?

User_x 29. Jan 2014

na klasse... dh. man darf bei der Musik poppen, aber nicht schwanger werden... :(

Nolan ra Sinjaria 28. Jan 2014

zumindest behaupten die das immer. Bewiesen wurde es nie

wmayer 28. Jan 2014

Dann würde die Abgabe "ein bisschen" höher ausfallen, wenn da die Schwarzkopie mit...

wmayer 28. Jan 2014

Der Cloundanbieter zahlt für die dort verbauten Speicher - falls es ein deutscher...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)
  2. hmmh multimediahaus AG, Berlin
  3. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen bei Stuttgart
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,00€
  2. 4,99€
  3. 299,90€ (UVP 649,90€)

Folgen Sie uns
       


  1. NBase-T alias IEEE 802.3bz

    Schnelle und doch sparsame Kabelverbindungen

  2. Autonomes Fahren

    Komatsu baut Schwerlaster ohne Führerstand

  3. 500-Millionen-Hack

    Yahoo sparte an der Sicherheit

  4. Advertising Standards Authority

    No Man's Sky wird auf irreführende Werbung untersucht

  5. Container

    Canonical veröffentlicht Kubernetes-Distribution

  6. Amazon

    Fire TV erhält neuartigen Startbildschirm

  7. Musikstreaming

    Soundcloud könnte bald Spotify gehören

  8. Online- oder Handyfahrschein

    Ausweiszwang bei der Bahn

  9. Elektroauto

    Volkswagen ID soll bis zu 600 km elektrisch fahren

  10. Sicherheitsrisiko Baustellenampeln

    Grüne Welle auf Knopfdruck



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

  1. Sicherheitsfirma?

    Palerider | 12:12

  2. Re: Preiswert!

    Nila2107 | 12:12

  3. Re: lustig wie schnell der aus dem Nichts kommt

    SJ | 12:11

  4. Re: Wie siehts mit Autonomen fahren aus?

    Trollversteher | 12:10

  5. Re: Gmail auf dem letzten Platz...

    MoonShade | 12:10


  1. 11:59

  2. 11:35

  3. 11:20

  4. 11:03

  5. 10:46

  6. 09:17

  7. 07:45

  8. 07:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel