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Die Geschäftsräume von Butterfly Labs wurden von der US-Verbrauchschutzbehörde FTC durchsucht.
Die Geschäftsräume von Butterfly Labs wurden von der US-Verbrauchschutzbehörde FTC durchsucht. (Bild: Butterflay Labs/Screenshot: Golem.de)

Bitcoin Mining: US-Behörden ermitteln gegen Butterfly Labs

Die Federal Trade Commission (FTC) hat beim umstrittenen Asic-Hersteller Butterfly Labs Unterlagen und Vermögen beschlagtnahmt. Gegen die drei Chefs wurde Klage erhoben. Sie sollen Kunden betrogen haben.

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Zusammen mit dem United States Marshals Service (USMS) haben Mitarbeiter der US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) die Büros des Asic-Herstellers Butterfly Labs im US-Bundesstaat Kansas durchsucht. Dabei wurden Unterlagen und das Vermögen des Unternehmens beschlagnahmt. Zudem hat die FTC gegen die drei Chefs von Butterfly Labs Klage eingereicht. Einen Haftbefehl gibt es bislang aber nicht.

Die FTC ist von einem Bundesgericht ermächtigt worden, bis zum 29. September 2014 sämtliche Dokumente von Butterfly Labs zu begutachten. Danach entscheidet das Gericht, ob der Zeitraum erweitert wird oder nicht. Die US-Verbraucherschutzbehörde hatte bei Gericht beantragt, Schadensersatzansprüche von Kunden durchzusetzen. Sollte dem stattgegeben werden, müsse Butterfly Labs seine Kunden in US-Dollar auszahlen, auch wenn sie in Bitcoin gezahlt haben.

Nicht gelieferte Ware

Butterfly Labs stellt Asic-Platinen her, die speziell für das Schürfen von Bitcoin genutzt werden. Das Unternehmen kam immer wieder in Verruf, weil es bestellte Ware zu spät oder gar nicht auslieferte. Im April 2014 reichten weitere unzufriedene Kunden Klage ein. Ihr Vorwurf: Betrug und Veruntreuung in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar. Die schon für August 2013 versprochenen Platinen der Reihe The Monarch wurden bis heute nicht ausgeliefert.

Es habe Probleme bei der Herstellung der Platinen gegeben, versicherte Butterfly Labs seinen Kunden immer wieder. Allerdings stehen ganz andere Vorwürfe im Raum: Einer der drei Chefs, Sonny Vleisides, war zuvor bereits wegen Betrugs angeklagt und verurteilt worden. Im September 2013 verstieß er laut Gericht zudem gegen seine Bewährungsauflagen, weil schon damals mehrere Kunden Klage gegen seine Firma Butterfly Labs eingereicht hatten.

Selbst geschürft

Laut aktuellen Vorwürfen des FTC soll Butterfly Labs 50 Millionen US-Dollar durch Vorauszahlungen für Geräte eingenommen haben, die es entweder gar nicht oder erst dann ausgeliefert haben soll, als sie bereits nutzlos waren. Denn das lukrative Schürfen von Bitcoin wird immer aufwendiger. Das ist in den Spezifikationen der virtuellen Währung so festgelegt, damit Bitcoin über die Zeit hinweg an Wert gewinnt. Die nicht gelieferte Hardware sollen die Betreiber zudem für ihre eigenen Zwecke eingesetzt und selbst Bitcoins damit geschürft haben.


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Endwickler 25. Sep 2014

Ja, so sind Vergleiche. Worauf ich hinweisen wollte: Natürlich kann jede Firma sehr viel...



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