Bitcoin: Kryptographie der virtuellen Währung
Wie funktioniert Bitcoin? (Bild: George Frey/Getty Images)

Bitcoin: Kryptographie der virtuellen Währung

Hinter der Digitalwährung Bitcoin steckt ein komplexes System aus kryptographischen Techniken. Zentral ist die sogenannte Block Chain - ein ewiges Logfile, in dem alle Bitcoin-Transaktionen verzeichnet sind.

Anzeige

Bitcoin ist der bislang erste erfolgreiche Versuch, eine Währung auf Basis von kryptographischen Algorithmen zu erstellen. Hinter Bitcoin steht keine zentrale Bank und keine feste Organisation. Damit so ein System funktioniert, sind eine Reihe von Herausforderungen zu meistern. Zentral ist die Idee, dass alle Geldtransaktionen dauerhaft gespeichert und für alle nachvollziehbar sind. Dazu kommt das Konzept des "Minings", bei dem Teilnehmer, die umfangreiche Hash-Berechnungen durchführen, belohnt werden. Das Herzstück von Bitcoin ist die sogenannte Block Chain, ein ewiges Logfile über alle Bitcoin-Transaktionen.

Die größte Schwierigkeit einer Digitalwährung ist das sogenannte "Double Spending"-Problem. Darunter wird schlicht die Tatsache verstanden, dass sich digitale Daten üblicherweise trivial und verlustfrei kopieren lassen. Geld, das sich trivial kopieren lässt, ergibt keinen Sinn, denn Tauschwert hat eine Währung nur, wenn sie knapp ist. Um das mehrfache Ausgeben einer Bitcoin zu verhindern, wird jede Transaktion in der sogenannten Block Chain gespeichert. Das bedeutet, dass sich der Weg jeder Bitcoin bis zu ihrer Entstehung zurückverfolgen lässt.

Jeder Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks kann sich die vollständige Block Chain herunterladen und jede Transaktion der Vergangenheit verifizieren. Würde ein Nutzer versuchen, sein Geld doppelt auszugeben, wäre das für andere Nutzer nachvollziehbar und die Transaktion würde als ungültig verworfen werden.

Die Block Chain wird naturgemäß immer größer. Aktuell (Mai 2013) hat diese bereits eine Größe von 7 GByte. Sollte sich die Nutzung von Bitcoin weiter intensivieren, könnte es sein, dass die pure Größe der Block Chain und die Menge der übertragenen Daten zum Flaschenhals der Bitcoin-Nutzung wird.

Public Keys

Um am Bitcoin-System teilzunehmen, muss sich ein Nutzer zunächst ein Schlüsselpaar erzeugen. Hierbei kommt ein Public-Key-System zum Einsatz, das ähnlich funktioniert wie die Verfahren, die auch zum Verschlüsseln und Signieren von E-Mails oder HTTPS-Verbindungen eingesetzt werden. Bitcoin setzt hier auf das sogenannte ECDSA-Verfahren, welches auf der Mathematik der elliptischen Kurven basiert.

Die kryptographischen Details sind komplex, zentral ist, dass jeder Bitcoin-Teilnehmer mit Hilfe seines privaten Schlüssels Transaktionen digital signieren kann.

Mining und neue Blocks 

Tac 30. Mai 2013

Im Rahmen eines akademischen Kurses über Bitcoin an der WWU Münster entstand die Umfrage...

VeldSpar 28. Mai 2013

es wäre dazu noch zu erwähnen dass das was im Artikel steht hier nur teilweise korrekt...

DrWatson 28. Mai 2013

Es muss lediglich die Annahme geben, dass überhaupt jemand bereit ist, dafür einen...

Jojo7777 28. Mai 2013

taugenichtsen? schönes menschenbild.

Kommentieren


aktien-blog.de / 27. Mai 2013

Bitcoin - virtuelle Währung - was ist das?



Anzeige

  1. Kundenberater / Projektmanager (m/w) Vertriebssteuerung
    Magmapool AG, Montabaur (Raum Koblenz)
  2. IT-Support-Mitarbeiter (m/w) Finanzen
    BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg, Leipzig
  3. Softwareentwickler (m/w) für IT-Anwendungen
    TQ-Systems GmbH, Seefeld/Oberbayern
  4. Kaufmännischer Angestellter Prozesse & Systeme (m/w)
    Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Magdeburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Golden Master von OS X 10.10 Yosemite ist da

  2. Microsofts neues Betriebssystem

    Auf Windows 8 folgt Windows 10 mit Startmenü

  3. Akamai

    Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich

  4. Niedriger Schmelzpunkt

    3D-Drucken mit metallischer Tinte

  5. Tiger and Dragon II

    Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere

  6. Darkfield VR

    Kickstart für Dogfights mit Oculus Rift

  7. Neue Red-Tarife

    Vodafone bucht Datenvolumen automatisch nach

  8. Freies Betriebssystem

    FreeBSD-Kernel könnte in Debian Jessie entfallen

  9. Kontonummerncheck

    Netflix akzeptiert Kunden einiger Sparkassen nicht

  10. Mittelerde Mordors Schatten

    6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Star-Wars-Dreharbeiten: Drohnenabwehr gegen übermütige Fans
Star-Wars-Dreharbeiten
Drohnenabwehr gegen übermütige Fans
  1. Luftfahrt Kritik an US-Kontrollen an deutschen Flughäfen
  2. Smartphone-Security FBI-Chef hat kein Verständnis für Verschlüsselung
  3. Find my iPhone Apple weiß seit Monaten von iCloud-Schwachstelle

PC-Spiele mit 4K, 5K, 6K: So klappt's mit Downsampling
PC-Spiele mit 4K, 5K, 6K
So klappt's mit Downsampling
  1. Leak Gopro Hero 4 soll in 4K aufnehmen
  2. Ifa Vodafone Deutschland und Cisco bringen 4K-Set-Top-Box
  3. Alpentab Wienerwald Das Holztablet mit Bay Trail oder als Nobelversion

Ascend Mate 7 im Test: Huaweis fast makelloses Topsmartphone
Ascend Mate 7 im Test
Huaweis fast makelloses Topsmartphone
  1. Cloud Congress 2014 Huawei verkauft Intel-Standardserver nur als Türöffner
  2. Huawei Cloud Congress Huawei will weltweit der führende IT-Konzern werden
  3. Ascend G7 Huawei-Smartphone mit 13-Megapixel-Kamera für 300 Euro

    •  / 
    Zum Artikel