Bioshock Infinite
Bioshock Infinite (Bild: 2K Games)

Bioshock Infinite angespielt Himmlisch intelligentes Actionspektakel

Um den lieben Gott und einen falschen Propheten dreht sich die Handlung von Bioshock Infinite - dazu kommt aber auch effektvoll inszenierte und spaßige Action. Golem.de hat das Spiel, das Potenzial hat, ein Klassiker zu werden, ausführlich angespielt.

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"Hast du Angst vor Gott?": Das ist der erste Satz, der in Bioshock Infinite fällt - der Bildschirm ist da noch dunkel. Die Antwort: "Nein." Und das ist auch ganz gut so, denn die Handlung und das Szenario des Ego-Shooters von 2K Games spielen unter anderem mit Gottesfurcht, Religion und den Ritualen der Kirche - aber ordentlich Action gibt es natürlich auch. Golem.de konnte eine nahezu fertige Version des von Irrational Games entwickelten Titels bei 2K Games auf der Xbox 360 anspielen.

Der Einstieg von Infinite erinnert an das erste Bioshock. Wieder sind wir mitten in der Nacht auf dem offenen Meer unterwegs - diesmal immerhin vergleichsweise sicher in einem Ruderboot. Wieder gelangen wir dann zu einem Leuchtturm, wieder bringt uns eine Kapsel in einer schön gemachten Sequenz an einen höchst ungewöhnlichen Ort. Diesmal befindet sich der allerdings nicht unterhalb der Wasseroberfläche, sondern in luftiger Höhe über der Stadt Columbia.

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Bioshock Infinite

Dort landen wir in einer riesigen, in helles Licht getauchten Kirche. Überall stehen Kerzen, im Hintergrund sind christliche Traditionals aus den amerikanischen Südstaaten zu hören - hier hat uns die Musik an den Film O Brother, Where Art Thou? von Joel und Ethan Coen erinnert. Nach einigen Schritten stehen wir inmitten einer Andacht weiß gekleideter Priester, kurz darauf erleben wir in der Ich-Perspektive unsere eigene Taufe - und erfahren, dass wir schon ziemlich nah dran sind am Tag des Jüngsten Gerichts.

London schwerelos

Nach dem Verlassen der Kirche geht es durch eine etwas weniger heilig wirkende Umgebung: Wir marschieren durch die ans London der Oliver-Twist-Zeit erinnernden Straßen von Columbia - die allerdings in der Luft schweben. Den Weg auf den - noch ziemlich linearen - Pfaden weist auf Knopfdruck ein Navigationspfeil direkt in der Welt.

Nach einigen weiteren Überraschungen kommt dann endlich Action ins Spiel, als wir vor einer Bühne stehen und inmitten von Bürgern von Columbia bei einer Verlosung gewinnen. Unser erster Preis ist nämlich ein Paar Sklaven - auch dieses Element aus der Historie der Vereinigten Staaten spielt in der Story von Bioshock Infinite eine gewisse Rolle. Hier können wir erstmals - in engem Rahmen - eine moralische Entscheidung treffen: Wir protestieren gegen den menschenverachtenden Gewinn und bewerfen den Losverkäufer mit dem Los.

Jähes und blutiges Erwachen 

Dereptor 29. Jan 2013

Yooh, Ich frage mich gerade wie du darauf kommst. kannste ne Quelle angeben, damit ich...

dEEkAy 17. Jan 2013

Gibt so ein paar Spiele bei mir in der Steamliste bei denen ich nicht aufgepasst hab und...

dEEkAy 17. Jan 2013

Die Masse macht's. Das ist das Problem. Ich bin mir sicher, dass sich auch komplexere...

sys64738 16. Jan 2013

Nach dem "schwierigen" Aktivirungscode kommen die bekannten Geräusche wie aus dem Film...

throgh 16. Jan 2013

Das ist der Preis eines jeden DRM-Systems: Die Arbeit der Entwickler dürfte nach einer...

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