Anzeige
Bioshock Infinite
Bioshock Infinite (Bild: 2K Games)

Jähes und blutiges Erwachen

Anzeige

Der findet das gar nicht komisch, ruft die Polizei - und von einem Moment auf den anderen schlägt die Stimmung um und wir erwachen aus der idyllischen Traumwelt. Polizisten stürzen sich auf uns, wir schnappen uns eine ihrer Waffen und schlagen mit aller Kraft zurück. An dieser Stelle ist Bioshock Infinity betont blutig, denn bei den Waffen handelt es sich um eine Mischung aus Revolver und Rotor, der etwa den Hals des Opponenten einklemmt und bricht. Für die nächsten paar Minuten ist das unsere einzige Waffe, danach bekommen wir konventionelleres Kampfgerät wie ein Sturmgewehr und eine Schrotflinte.

Ab diesem Moment laufen wir nicht mehr durch das friedliche und uns wohlgesonnene Columbia, sondern gelten als der falsche Prophet - das ist eine Figur, vor der riesige kirchliche Plakate die gottesfürchtige Bevölkerung an allen Ecken und Enden warnen. Wir sind der Erzfeind!

Zum Glück bekommen wir nach und nach neben immer besseren Waffen auch magische Kräfte. Zuerst eine, mit der wir Maschinen positiv beeinflussen können. Aus einem Ticketautomaten etwa holen wir damit auch ohne Geld eine Eintrittskarte. Vor allem aber können wir Selbstschussanlagen der Gegner auf magische Art überreden, kurzzeitig auf unserer Seite zu kämpfen und die feindlichen Polizisten auszuschalten, die an bestimmten Stellen unbegrenzt Nachschub ins Gefecht zu schicken scheinen.

Schlaue Polizisten

Etwas später erhalten wir dann auch einen Flammenzauber, mit dem wir Feuergranaten mit Breitenwirkungen abschießen können. Und nach einer weiteren halben Stunde können wir einen magischen Rabenschwarm auf unsere Gegner scheuchen. Deren KI scheint übrigens ganz solide zu sein: Sie gehen in Deckung und stellen sich auch sonst nicht allzu blöde an - aber die Anforderungen eines Taktikshooters will Bioshock Infinite natürlich gar nicht erst erfüllen. Stattdessen gibt es ab und an kräftige Zwischengegner - für den Raben-Beschwör-Spruch etwa müssen wir erst eine dunkle Kampf-Vogelscheuche besiegen, die sich munter durch die Kampfarena teleportiert.

Das Leveldesign setzt zumindest anfangs auf linear angelegte Umgebungen, allerdings teils mit alternativen Routen - wer mag, kann sich also auch bis in die Nähe der Gegner schleichen, statt den frontalen Angriff zu wählen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, dass wir uns mit einer Art Enterhaken an markierte Vorsprünge hängen und so in luftiger Höhe durch die Levels gelangen. Das alles ergibt, gepaart mit den Möglichkeiten der Waffen und Zauber, ein abwechslungsreiches Gameplay mit einer Mischung aus Action und taktischem Vorgehen, das uns gut gefallen hat.

Grafisch holt Bioshock Infinite, das auf der stark modifizierten Unreal Engine 3 basiert, nochmals so ziemlich alles aus der aktuellen Hardwaregeneration, was geht: Die Animationen sind klasse, die Umgebung sieht ebenfalls wunderschön aus. Vor allem aber lebt das Spiel von den ungewöhnlichen Ideen, die so eine in den Wolken schwebende Stadt eben bietet.

Fazit

Nach gut zwei bis drei Stunden ist vorerst Schluss für uns mit Bioshock Infinite. Soweit sich das auf dieser Basis sagen lässt, scheint das Spiel die hohen Erwartungen zu erfüllen. Wer Actionspiele mit intelligenter Handlung und einem interessanten Szenario mag, sollte diesen Titel im Auge behalten. Wer unkomplizierte Hau-drauf-Action mag, gehört wohl nicht so ganz zur Zielgruppe. 2K Games will das Spiel am 26. März 2013 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC veröffentlichen.

 Bioshock Infinite angespielt: Himmlisch intelligentes Actionspektakel

Dereptor 29. Jan 2013

Yooh, Ich frage mich gerade wie du darauf kommst. kannste ne Quelle angeben, damit ich...

dEEkAy 17. Jan 2013

Gibt so ein paar Spiele bei mir in der Steamliste bei denen ich nicht aufgepasst hab und...

dEEkAy 17. Jan 2013

Die Masse macht's. Das ist das Problem. Ich bin mir sicher, dass sich auch komplexere...

Anonymer Nutzer 16. Jan 2013

Nach dem "schwierigen" Aktivirungscode kommen die bekannten Geräusche wie aus dem Film...

throgh 16. Jan 2013

Das ist der Preis eines jeden DRM-Systems: Die Arbeit der Entwickler dürfte nach einer...

Kommentieren



Anzeige

  1. Configuration Manager / Build Engineer (m/w)
    GOM - Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH, Braunschweig
  2. IT-Release Projektmanager Cross-Channel SAFe (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Webentwickler, Programmierer als Sicherheitsexperte (m/w)
    OPTIMAbit GmbH, München
  4. Administrator/in für den technischen Betrieb von Windchill
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Xbox One Elite Wireless Controller
    149,00€ (Amazon - Lieferbar ab 18.02.)
  2. NEU: SanDisk Ultra SDCZ48-016G-U46 16-GB-Stick USB 3.0
    6,99€ inkl. Versand
  3. NEU: Watch Dogs Complete Edition [PC Code - Uplay]
    25,00€ USK 18

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Verschlüsselung

    Thüringens Verfassungsschutzchef Kramer verlangt Hintertüren

  2. Xeon D-1571

    Intel veröffentlicht sparsamen Server-Chip mit 16 Kernen

  3. Die Woche im Video

    Sensationen und Skandale

  4. Micron

    Von 1Y-/1Z-DRAM-, 3D-Flash- und 3D-Xpoint-Plänen

  5. Hochbahn

    Hamburger Nahverkehr bekommt bald kostenloses WLAN

  6. ViaSat Joint Venture

    Eutelsat wird schnelleres Satelliten-Internet bieten

  7. SSDs

    Micron startet Serienfertigung von 3D-NAND-Flash

  8. TV-Kabelnetz

    Ausfall für 30.000 Haushalte bei Unitymedia

  9. Nordrhein-Westfalen

    Mehrere Krankenhäuser von Malware befallen

  10. Erneuerbare Energien

    Brennstoffzelle produziert Strom oder Wasserstoff



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
Raspberry Pi Zero angetestet
Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
  1. Jaguarboard Noch ein Bastelcomputer mit Intel-Chip
  2. Cricetidometer mit Raspberry Pi Ein Schrittzähler für den Hamster
  3. Orange Pi Lite Preis- und Größenkampf der Bastelcomputer

Lumberyard: Amazon krempelt den Spielemarkt um
Lumberyard
Amazon krempelt den Spielemarkt um
  1. Lumberyard Amazon veröffentlicht Engine auf Basis der Cryengine

VBB-Fahrcard: Der Fehler steckt im System
VBB-Fahrcard
Der Fehler steckt im System
  1. VBB-Fahrcard Busse speichern seit mindestens April 2015 Bewegungspunkte
  2. VBB-Fahrcard Berlins elektronische Fahrkarte speichert Bewegungsprofile

  1. Re: Shut Up and Take my Money!

    SchmuseTigger | 11:48

  2. Re: Anfängerfehler in der Statistik - es gibt...

    oerpli | 11:46

  3. Re: Nur in Ausnahmefällen eine sinnvolle Alternative

    fabische | 11:45

  4. Re: Biometriefalle

    SeppKrautinger | 11:44

  5. Re: Fahrtwege protokollieren

    Bouncy | 11:43


  1. 11:03

  2. 09:21

  3. 09:03

  4. 00:24

  5. 18:25

  6. 18:16

  7. 17:46

  8. 17:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel