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Windows Hello nutzt zur passwortfreien Anmeldung auch Iris-Scans
Windows Hello nutzt zur passwortfreien Anmeldung auch Iris-Scans (Bild: Sergio Fabara Muñoz/CC BY-SA 2.0)

Biometrie in Windows 10: Windows Hello soll Passwörter ersetzen

Windows Hello nutzt zur passwortfreien Anmeldung auch Iris-Scans
Windows Hello nutzt zur passwortfreien Anmeldung auch Iris-Scans (Bild: Sergio Fabara Muñoz/CC BY-SA 2.0)

Windows 10 wird neue Authentifizierungsmethoden abseits des Kennworts ermöglichen. Microsoft setzt dabei im Rahmen von Windows Hello auf biometrische Erkennungsmethoden per Fingerabdruck, Iris-Scan und Gesichtserkennung.

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Unter dem Begriff "Windows Hello" fasst Microsoft bei Windows 10 die biometrische Authentifizierung des Nutzers zusammen. Dabei werden neben der Gesichtserkennung auch ein Iris-Scan oder ein Fingerabdruckscan möglich sein. Das klassische Kennwort könnte damit ersetzt werden, wenn der Anwender es will, denn verpflichtend sind diese biometrischen Methoden nicht.

Eine Gesichtserkennung könnte theoretisch noch mit einer Webcam realisiert werden, doch derartige Verfahren lassen sich mit ausgedruckten Fotos überlisten. Besser sind Infrarotkameras, die neben den Gesichtskonturen selbst feststellen können, ob es sich um einen Menschen handelt oder um eine Fotografie beziehungsweise gar ein Video, was vor der Kamera abgespielt wird. Diese Technik will Microsoft bei Hello einsetzen. Auch für einen Iris-Scan werden die meisten Benutzer neue Hardware benötigen. Das könnte auch ein gutes Geschäft für Zubehörhersteller werden.

Zwar existiert derartige Biometriehardware schon, doch waren bisher spezielle Treiber der Hersteller und weitere Zusatzsoftware notwendig, um sich dabei unter Windows anzumelden. Wenn Microsoft nun die Hardware in Windows 10 direkt unterstützt, fällt diese Hürde weg. Für die Gesichtserkennung und Iris-Scans wird die Intel RealSense 3D Camera unterstützt.

Die am weitesten verbreitete Hardware für solche Zwecke sind jedoch Fingerabdrucksensoren, die beispielsweise in Notebooks eingebaut sind. Diese sollen ebenfalls mit Windows Hello verwendet werden können. Microsoft betont in einem Blogbeitrag ausdrücklich, dass die biometrischen Daten nur lokal gespeichert und nicht auf Servern des Unternehmens abgelegt werden.

Doch nicht nur bei der Windows-Anmeldung sollen die biometrischen Merkmale das Kennwort ersetzen. Microsoft hat mit Passport eine Programmierschnittstelle angekündigt, die das Anmelden auf Websites, Apps und anderen Diensten ohne Passwort erlauben soll. Die Lösung setzt auf die biometrische Identitätsfeststellung über Hello. Passport soll auch mit Azure Active Directory Services funktionieren.

Microsoft versucht nicht etwa selbst, einen Pseudo-Standard zu setzen, sondern trat der FIDO-Allianz bei. Fido steht für Fast Identity Online und soll die Verwaltung und Nutzung digitaler Identitäten vereinfachen. Etliche Firmen aus der IT-Industrie beteiligen sich an der Fido-Allianz. Microsoft hat Fido bereits in die Technical Preview von Windows 10 implementiert.


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Lalande 05. Apr 2015

....nurr dass Biometrie bis heute nicht ausreichend zuverlässig identifiziert, macht das...

SoundAndMore 20. Mär 2015

Eine technisch wesentlich besser gelöste Alternative zum Fido-Verfahren erscheint mir das...

redwolf 18. Mär 2015

Due to popular demand

Nullmodem 18. Mär 2015

http://www.golem.de/0803/58671.html nm

Nullmodem 18. Mär 2015

Nicht besser: Vorher: Fingerabdruck gibt Zugriff auf Webseiten und Datenbank Nacher...



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