Bing: Microsoft will Google zeigen, wie soziale Suche funktioniert
Neue Version von Bing angekündigt (Bild: Microsoft)

Bing Microsoft will Google zeigen, wie soziale Suche funktioniert

Bing wird zur sozialen Suche, denn Microsoft bindet Hinweise und Empfehlungen der eigenen Freunde und von Experten in seine Suche ein. Laut Microsoft ist dies die größte Veränderung an Bing, seit die Suchmaschine 2009 startete.

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Mit einem neuen, vereinfachten Interface soll Bing seine Nutzer schneller zu den gewünschten Ergebnissen bringen. Die neue Snapshot-Funktion soll zugleich helfen, Aufgaben abzuschließen, da passende Informationen in einer zusätzlichen Spalte angezeigt werden und Nutzer Bing nicht verlassen müssen, um beispielsweise Preise und Kommentare zu einem Hotel zu sichten. In einer dritten Spalte, der Sidebar, bietet Bing zudem Hinweise und Empfehlungen von Freunden und Experten an.

  • Relevantere Suchergebnisse für Bing
  • Bing mit neuem User Interface ...
  • .. Snapshots für schnellen Zugriff auf Informationen in der mittleren Spalte ...
  • ... Kommentare von Freunden und Experten in der linken Sidebar
  • Die neue Version von Bing soll in den USA ab Juni zur Verfügung stehen.
  • Microsoft greift auf Daten von Facebook zurück.
Bing mit neuem User Interface ...

Entwickelt wurden die neuen Bing-Funktionen auf Basis des Verhaltens von Suchmaschinennutzern. Diese wollen laut Microsofts Untersuchungen Zeit sparen und Dinge schnell erledigen.

Beim Redesign fiel die linke Spalte weg, die letzten Suchanfragen wanderten in den Kopf der Seite und die verwandten Suchen finden sich jetzt in der mittleren Spalte.

Suche im Kern verbessert

Auch den eigentlichen Suchalgorithmus hat Microsoft nach eigenen Angaben verbessert, so dass Bing künftig relevantere Suchergebnisse oben in den Trefferlisten anzeigt. Laut Microsoft führt heute nur bei jeder vierten Suche die erste Anfrage zu einem guten Ergebnis. "Würde ein Auto nur jedes vierte Mal anspringen, wären die Leute ziemlich sauer", sagte Bing-Chef Derrick Connell, auch in Richtung Google. Microsoft gibt sich selbstbewusst, dies verbessern zu können.

Microsoft hat nach eigenen Angaben in der neuen Bing-Suche unnütze Links entfernt, so dass mehr relevante Ergebnisse auf den ersten Plätzen landen. Auch die meisten Treffer, die auf soziale Netzwerke führen, werden aus der Hauptsuche herausgefiltert. Diese landen nun in der Sidebar, wobei die Kommentare von Freunden und Experten oben landen, denn solche Kommentare sind für Nutzer in der Regel relevanter als die Fremder.

Dabei greift Microsoft auf die Freundeslisten in Facebook zu und wertet die Daten aus. Bing-Nutzer können hier auch Fragen an ihre Freunde eingeben, auf die diese per Facebook antworten können.

Die neue Version von Bing startet in den kommenden Wochen und soll spätestens Anfang Juni 2012 in den USA zur Verfügung stehen. Wer die Neuerungen testen will, kann sich unter bing.com/new registrieren und wird dann informiert, wenn das neue Bing zur Verfügung steht.


/mecki78 14. Mai 2012

Doch, und zwar die IP, mit der auch mindestens 50 andere Leute zeitgleich im Internet...

clulfdp 12. Mai 2012

Als MS die de facto Abschaffung des Multitasking verkündete und auch blumig begründete...

seta 12. Mai 2012

Als jemand der weder das eine noch das andere dank seiner Prinzipien verwenden würde muss...

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