BinaryJS: Binäre Echzeit-Datenströme im Browser
Binärdaten in den Browser hinein und aus ihm heraus streamen (Bild: BinaryJS)

BinaryJS Binäre Echzeit-Datenströme im Browser

Die Bibliothek BinaryJS ermöglicht es, über Websockets binäre bidirektionale Datenströme zwischen Server und Browser auszutauschen. Das soll den Datenaustausch beispielsweise bei Browserspielen effizienter machen.

Anzeige

BinaryJS nutzt Websockets, um einen bidirektionalen binären Datenstrom zwischen Server und Browser aufzubauen. Darüber können Binärdaten in beide Richtungen ausgetauscht werden, ohne dass sie zuvor in Strings umgewandelt werden müssen. Allerdings funktioniert das derzeit nur in Chrome ab Version 15, Firefox ab Version 11, im Internet Explorer 10 und in den aktuellen Nightly Builds von Safari.

Die Binärdaten werden ins Format Binarypack umgewandelt, was schneller gehen soll als die Umwandlung in Strings, aber es zugleich ermöglicht, die Binärdaten mit JSON zu mischen. Große Mengen binären Daten-Puffers werden automatisch aufgeteilt, um die Leistung beim Streaming zu verbessern. Es ist dabei auch möglich, mehrere Datenströme gleichzeitig abzuwickeln und den Datenstrom anzuhalten und fortzusetzen.

Letztendlich bietet BinaryJS die gleiche Flexibilität wie ein TCP-Socket zwischen Client und Server. Genutzt werden kann das Ganze unter anderem, um den Datenaustausch bei Multiplayerspielen direkt ohne Plugins im Browser effizienter abzuwickeln als über JSON, FLAC-Dateien in das Webaudio-API von HTML5 zu streamen, Bilder progressiv zu laden, Datei-Uploads als Stream abzuwickeln oder Live-Streaming über das HTML5-Video-Elemente abzuwickeln.

BinaryJS steht unter binaryjs.com und auf Github als Open Source bereit.


chrulri 31. Jul 2012

Das nennt sich JIT und gibt es bei (SUNs) Java schon seit langem ( http://de.wikipedia...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Network Engineer - Voice Projects (m/w)
    Bayer Business Services GmbH, Leverkusen
  2. Project Manager / Project Consultant E-Commerce (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. IT-Spezialist (m/w) Analytik / Labor
    Phytolab GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  4. Lead Software Architect (m/w)
    über eTec Consult GmbH, Mittelhessen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  2. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  3. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  4. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  5. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  6. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  7. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  8. Lyft

    Uber soll Konkurrenten mit unsauberen Methoden bekämpfen

  9. Enlightenment

    E19 bekommt offiziell neuen Wayland-Compositor

  10. Cybercrime

    BKA fordert Gesetze zur Ermittlung von Tor-Nutzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel