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Die Testgeräte im Überblick
Die Testgeräte im Überblick (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

D-Link Dir600 - schon fast gut

Das Dir600 von DLink ist ebenfalls ein nach dem 802.11N-Standard funkendes Gerät mit einer maximalen Geschwindigkeit von 150 MBit/s. Auch hier sollen Kunden eine CD-ROM zur Konfiguration des Geräts verwenden, es gibt sogar einen Aufkleber auf dem Gerät, der vor der Konfiguration ohne CD warnt. Warum, ist uns nicht ganz klar.

Schon auf der Unterseite des Geräts fällt aber ein Problem auf: Der Zugang zum Admin-Interface ist nur unzureichend abgesichert. Auf dem Gerät wird als Nutzername "admin" angegeben, ein Passwort hingegen ist nicht notwendig: "Leave the field blank".

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Für die Konfiguration des Geräts ist die beigelegte CD-ROM erwartungsgemäß nicht notwendig. Auch hier müssen wir uns allerdings mit einem unverschlüsselten WLAN verbinden, um die Einrichtung abzuschließen. Immerhin fordert uns der unter 192.168.0.1 zu erreichende Assistenz dazu auf, ein eigenes Admin-Kennwort zu vergeben.

  • Unsere Testkandidaten im Überblick (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 7Links-Router, der in Deutschland über Pearl vertrieben wird (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Belkin-Gerät überzeugte uns mit guten Standardeinstellungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das D-Link-Modell lässt sich mit alternativer Firmware ausrüsten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Tenda-Hybrid aus Modem und Router hat eine komplizierte Einrichtung, die Einsteiger überfordert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse des Tenda-Geräts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der D-Link-Router in der Rückansicht (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Belkin-Gerät ist kompakt und kommt ohne große Antennen aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 7-Links Router von hinten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim D-Link-Router steht sogar hinten drauf, dass zur Einrichtung kein Passwort erforderlich ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Testkandidaten im Überblick (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Beim D-Link-Router steht sogar hinten drauf, dass zur Einrichtung kein Passwort erforderlich ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Für die Verschlüsselung des WLANs hingegen müssen wir wieder selbst sorgen. Dazu gibt es den "Setup-Assistent für drahtlose Verbindungen". Dieser wählt, anders als die bisherigen Modelle im Test, selbstständig WPA2 als Verschlüsselung aus, außerdem wird uns vorgeschlagen, einen 32-Bit-Key für uns zu generieren. Das überzeugt uns deutlich mehr als die vorangegangenen Lösungen. Wieso das Gerät aber nicht standardmäßig mit aktivierter Verschlüsselung ausgeliefert wird, verstehen wir nicht. Der Key ließe sich per WPS übertragen oder könnte auf der Unterseite des Geräts beziehungsweise in der Bedienungsanleitung vermerkt werden.

Speicherfunktion nicht intuitiv

Einziger Kritikpunkt hier: Das Menü ist nicht ganz intuitiv. Wer auf "Speichern" klickt, könnte durchaus annehmen, dass die Einstellungen in eine Datei heruntergeladen werden. Stattdessen werden die Einstellungen an den Router übertragen und gesichert. Wer den automatisch erstellten Key nicht ausgedruckt, per Screenshot oder anderweitig gesichert hat, muss den Router noch einmal in den Werkzustand versetzen und den Prozess von vorne beginnen.

Unter "Tools - Firmware" findet sich eine Funktion, die wir bei den anderen Geräten vermisst haben: eine automatische Firmware-Suche. Die mitgelieferte Firmware stammt aus dem Jahr 2013. Firmware-Pakete lassen sich auch manuell einspielen, ebenso wie Sprachpakete für das Interface. Leider funktioniert das in der Praxis nicht wie gewünscht. Die automatische Prüfung auf neue Firmware zeigt keine neuen Resultate an, auf der Webseite ist jedoch Software aus dem Jahr 2015 verfügbar. Als wir diese manuell installieren wollen, erscheint die Fehlermeldung "Request entitity too large", wir können das Update nicht einspielen.

Freifunk an Bord

Der Dir600 unterstützt DD-WRT, auch im Repeater-Modus, das Gerät kann damit kostengünstig für Freifunk-Installationen genutzt werden. Die DD-WRT-Firmware kann wie oben beschrieben über den manuellen Firmware-Upload ohne größere Probleme auf das Gerät geflasht werden.

Zwischenfazit

Das Gerät von D-Link weist in der Ersteinrichtung leichte Schwächen auf, weil ein offenes WLAN genutzt wird. Durch die Aufforderung zur Kennwortänderung gefällt uns das Gerät deutlich besser als die bisherigen Testmuster. Leider funktioniert die automatische Update-Funktion für die Firmware im Test nicht. Der Support für DD-WRT dürfte vor allem Freifunker freuen, ermöglicht aber auch ohne Freifunk zahlreiche Veränderungen an dem Gerät.

 Tenda 150 Wireless Modem Router - der Hybride scheitert auf ganzer LinieBelkin N300 - so kann es gehen 

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brainslayer 05. Sep 2016

richtig. dd-wrt hat gar nix gemeinsam. aber was man braucht ist je nach modell mit dabei.

brainslayer 05. Sep 2016

ich hab den prototyp vom wrt3200acm. da is noch mehr power drin :-)

Bobbit 02. Sep 2016

Danke, werde ich mir mal anschauen.

drvsouth 01. Sep 2016

Na Repeater sind ja das Allerschlimmste, wenn man Durchsatz haben will, der wird dann...

kayozz 01. Sep 2016

Aber wenn du einen WPA2 Key vergibst und den vergisst, kannst du dich immerhin noch per...

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