Bildbearbeitung Paintshop Pro X6 mit 64 Bit und ohne Color Efex

Die neue Version X6 von Corels Bildbearbeitungsprogramm Paintshop ist verfügbar. Durch 64-Bit-Unterstützung sollen mehr Tempo und das Bearbeiten größerer Dateien möglich werden. Die Ultimate-Version ist nun mit einer anderen Plugin-Sammlung versehen.

Anzeige

Ab sofort ist laut Corel Paintshop Pro X6 erhältlich. Die größte Neuerung ist 64-Bit-Code, der aber auch eine entsprechende Windows-Version voraussetzt. Auf Wunsch können die 32- und 64-Bit-Version des Programms gemeinsam installiert werden. Das kann zum Beispiel nützlich sein, um vor einer Installation auf mehreren Arbeitsplätzen die Vorteile auf derselben Hardware zu testen.

Durch 64-Bit-Unterstützung kann Paintshop selbst mehr als 4 GByte im Hauptspeicher belegen, wodurch auch mehrere große Dateien ohne Festplattenzugriffe bearbeitet werden können. Bestimmte Aufgaben können durch breitere Datentypen zudem schneller berechnet werden. Corel zufolge läuft das Öffnen von JPEGs und das Kombinieren von mehreren Bildern zu HDR-Aufnahmen 20 Prozent schneller. Die Stapelverarbeitung beim Konvertieren von JPEG zu PNG soll 70 Prozent fixer sein. Photoshop-Plugins funktionieren nun auch mit Paintshop in 64-Bit-Versionen.

  • Einfaches Auswählen von Bildelementen durch Rahmen.
  • Ein Rahmen um eine Person soll reichen, um sie automatisch freizustellen. (Bilder: Corel)
  • Ein anderer Hintergrund wird per Ziehen als neue Ebene definiert.
  • Selbst komplett neues Make-up soll das Plugin FaceFilter 3 selbsttätig auftragen.
  • Die HDR-Funktionen sollen durch 64 Bit schneller sein.
Ein Rahmen um eine Person soll reichen, um sie automatisch freizustellen. (Bilder: Corel)

Unter den neuen Funktionen des Programms sticht eine automatische Auswahl besonders hervor. Sie kann zum Beispiel zum Freistellen von Personen oder Objekten oder für die Definition einer neuen Ebene verwendet werden: Um ein solches Element wird einfach eine rechteckige Auswahl mit der Maus gezogen, Paintshop soll dann den gewünschten Inhalt automatisch erkennen. In den bisher von Corel veröffentlichten Screenshots ist das aber nur mit sehr einfachen Bildern zu sehen, bei denen Menschen vor einem gleichförmigen und unscharfen Hintergrund stehen.

Einfachere Erstellung von manchen Ebenen

Mit dieser Funktion zusammen arbeitet die neue Art, mit der Ebenen erstellt werden können. Paintshop kann dazu am unteren Bildrand mehrere verschiedene Fotos anzeigen, die durch Ziehen in die rechts angebrachte Übersicht der Ebenen als neue Ebene festgelegt werden. Eine freigestellte Person kann so beispielsweise mit einer einzelnen Aktion vor einen anderen Hintergrund gesetzt werden.

Auch die Benutzeroberfläche hat Corel aufgeräumt, sie wirkte durch viele Ausklapp-Elemente - Adobe lässt grüßen - in den letzten Versionen recht überfrachtet und unübersichtlich. Bei Paintshop Pro X6 gibt es nun links wieder eine Auswahl der am häufigsten benötigten Werkzeuge, deren Einstellungen und Unterfunktionen sind aber weiterhin vor allem durch Klappelemente zugänglich. Wie bisher lässt sich die Anordnung der Werkzeugleisten aber auch selbst festlegen.

Neben der Basisversion ist weiterhin auch der Paintshop Pro X6 Ultimate erhältlich. Dabei sind zusätzlich die Plugins Facefilter 3 und Perfectly Clear enthalten, die einzeln bei ihren Herstellern bereits mehr als Paintshop kosten. Facefilter ist einer der beliebten 1-Klick-Bildverbesserer, der vor allem auf Porträts abzielt. Dabei gibt es neben den Automatiken auch weitreichende Eingriffsmöglichkeiten zu Elementen wie Weichzeichnung und Gesichtstextur. Perfectly Clear eignet sich für Fotos aller Art und kann vor allem Helligkeit, Kontrast und Farben automatisch anpassen. Es soll offenbar viele der Einzelfunktionen von Niks Color Efex ersetzen, das Corel in der letzten Ultimate-Version mitlieferte. Das Unternehmen Nik Software wurde zwischenzeitlich von Google übernommen.

Paintshop Pro X6 kostet rund 70 Euro, als Ultimate 90 Euro. Ab der Version X3 gibt es ein vergünstigtes Upgrade, es kostet für die Basisversion 50 Euro und für Ultimate 70 Euro.


User_x 05. Sep 2013

die 7er ist leider nicht mehr richtig lauffähig. mit meinem rechner stimmt eigentlich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  2. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin
  4. Netzwerk Administrator (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, keine Angabe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel