Bike Spike: GPS-Modul gegen Fahrradklau
Bike Spike (Bild: Kickstarter)

Bike Spike GPS-Modul gegen Fahrradklau

Mit dem Bike Spike sollen gestohlene Fahrräder schnell wieder aufgefunden werden. Das Modul ist so klein, dass es an den Halter für die Wasserflasche passt, obwohl darin ein GPS, ein Mobilfunksender und eine Antenne sowie ein Beschleunigungsmesser untergebracht sind.

Anzeige

Das Bike Spike ist die Idee eines Startups aus Chicago, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Fahrraddiebstahl einzudämmen. Die Produktion soll über Kickstarter finanziert werden. Schon beim Stehlen des Rads wird Alarm ausgelöst und die Position dem Besitzer über eine Smartphone-App gemeldet.

  • Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)
  • Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)
  • Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)
  • Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)
  • Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)
Bike Spike soll helfen, gestohlene Fahrräder schnell wiederzufinden. (Bild: Bike Spike)

Das Modul wird an den Trinkflaschenbehälter geschraubt. Es enthält neben dem Akku einen Beschleunigungsmesser. Wird die Alarmanlage aktiviert, registriert Bike Spike Bewegungen des Rades und wird aktiv. Über das GPS-Modul, das in dem kleinen Gehäuse sitzt, wird die aktuelle Position übermittelt und per Mobilfunk an den Besitzer des Rads über das Internet übermittelt. Selbst wenn der Dieb es schafft, das Rad zu entwenden, wird dessen Position weiterhin in regelmäßigen Zeitabständen übermittelt.

Damit das Bike Spike nicht einfach abgeschraubt werden kann, wurde ein Spezialwerkzeug entwickelt. Die Positionsdaten erhält der rechtmäßige Eigentümer über iOS- und Android-Apps. Eine API, die die Erfinder ebenfalls entwickeln wollen, soll auch anderen Softwareentwicklern ermöglichen, mit ihren Apps auf die Daten zuzugreifen. So ließen sich auch noch ganz andere Lösungen entwickeln, die zum Beispiel für Fahrradverleiher zum Wiederfinden der Räder und Weiterverleihen interessant sind oder für Statistikfreunde, die bei aktiviertem Modul auch Geschwindigkeit und Route ermitteln könnten.

Ein Adapter ermöglicht es, das Bike Spike auch an eine externe Stromversorgung anzuschließen. So kann das Modul zum Beispiel auch an Motorrädern installiert werden.

Das Kickstarterprojekt von Bike Spike läuft noch rund drei Wochen bis zum 9. April 2013. Bei einem Stückpreis von 150 US-Dollar pro Bike Spike sind erst rund 20.000 US-Dollar zusammengekommen. Ob die 150.000 US-Dollar, die das Projekt benötigt in dieser Zeit zusammenkommen, ist schwer abzusehen. Das mag auch an dem Mobilfunkvertrag liegen, den US-Käufer zusammen mit dem Modul erwerben der erst einmal 12 Monate lang ohne Zusatzkosten laufen soll. Wie viel die Verbindung danach kostet, ist noch nicht bekannt. Bei mehr als 300.000 US-Dollar Einspielergebnis soll eine EU-Version entwickelt werden.


zweigelb 24. Mär 2013

Hi Endwickler, sorry für das etwas zweischneidige unsichtbar ;) Aber Du hast es richtig...

M.Kessel 22. Mär 2013

Genau das würde ich auch machen. Polizei aufsuchen, Diebstahl melden, Gps Gerät in die...

M.Kessel 22. Mär 2013

Da wo Licht ist, ist auch Strom. :D Man könnte es über den Dynamo laden.

Pergamon 22. Mär 2013

Also das Rad in die Wohnung stellen, das kann nur ein Schönwetterradler machen. Aber...

Endwickler 22. Mär 2013

Also das gleiche Problem wie einer mit seinem Falken: http://www.mikrocontroller.net...

Kommentieren



Anzeige

  1. EDV-Administrator (m/w)
    Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, Göppingen
  2. IT Support Administrator (m/w)
    GENTHERM GmbH, Odelzhausen
  3. Software Tools Betreuer (m/w)
    Continental AG, Villingen
  4. IT-Spezialist Netz- und Systemmanagement (m/w)
    Infokom GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  2. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  3. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  4. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  5. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  6. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  7. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  8. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  9. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  10. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

    •  / 
    Zum Artikel