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Proteste für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen wie in anderen Branchen sind in der IT noch selten.
Proteste für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen wie in anderen Branchen sind in der IT noch selten. (Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Unternehmen konkurrieren um IT-Experten

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"Wir müssen unsere Mitarbeiter gut behandeln, sonst sind sie ohnehin weg", begründet der Chef eines schwäbischen IT-Unternehmens, der seinen Namen aus Wettbewerbsgründen nicht nennen will, das Fehlen eines Betriebsrats. Die Bezahlung sei hoch, die Konkurrenz um gute Leute groß.

41.000 IT-Experten fehlen laut Bitkom aktuell. Bundesweit hat die Branche 950.000 Beschäftigte. Ein Betriebsrat sei eher "Bestandteil einer alten Welt", findet Susanne Kaiser, Technikchefin der Firma Just Software, die eine Plattform für die Kommunikation in Unternehmen entwickelt hat.

Beim Softwarekonzern SAP wurde der Betriebsrat erst 2006 auf Druck der Gewerkschaften durchgesetzt. Dabei gibt es Bedarf. Der Gesundheitsbericht des Softwarekonzerns zeichnet ein ähnliches Bild wie in der gesamten Branche. Psychische Belastungen sind am häufigsten für Fehltage verantwortlich. Laut einer Auswertung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz für dpa leiden Mitarbeiter von IT-Firmen zwar seltener unter körperlichen Beschwerden. "Allgemeine Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung" oder emotionale Erschöpfung kommen aber häufiger vor als in anderen Branchen.

Die Gesundheit der Mitarbeiter leidet unter Entgrenzung

"Die größte Gefahr ist die psychische Belastung durch Stress", fasst Stach zusammen. In einem Bericht von Verdi auf Basis des DGB-Index "Gute Arbeit" fühlen sich 58,2 Prozent der Befragten in der Arbeit gehetzt oder unter Zeitdruck. "Gesundheitsschutz ist ein wichtiges Thema, weil die Arbeit in der IT-Branche besonders entgrenzt ist."

IT-Mitarbeiter sind naturgemäß technikaffin und mobil erreichbar. Der Kunde ist König: Stehen Projekte kurz vor Schluss, gelten keine Arbeitszeitgesetze. Beim Branchenverband ist man sich dessen bewusst. "Wir wollen die Flexibilität erhalten", sagt Stephan Pfisterer, Bereichsleiter Arbeitsmarkt beim Bitkom. Sie soll aber auch zugunsten der Arbeitnehmer gelten. Einen branchenweiten Tarifvertrag, in dem solche Fragen geregelt sind, hält er trotzdem nicht für notwendig.

Die in der Mehrzahl kleinen IT-Firmen würde der wohl auch teilweise eher vor eine Herausforderung stellen. Klare Regeln dazu wird es also vorerst nur in den großen Unternehmen geben. Bei IBM habe Verdi im vergangenen Jahr einen Tarifvertrag über Gesundheitsmanagement ausgehandelt, sagt Stach. Auch dafür waren die Mitarbeiter bei Regen auf die Straße gegangen. (von Annika Graf, dpa)

 Betriebsräte: IT-Mitarbeiter organisieren sich kaum

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TheUnichi 21. Nov 2014

Ich brauche so ein Denken nicht, ich habe die notwendige Kompetenz, um gut bezahlt zu...

Captain 17. Nov 2014

darf ich fragen? Jung? ohne Familie?

Captain 17. Nov 2014

weil sie vielleicht nicht unbedingt die Mittel besitzen, es klären zu können... Keiner...

quineloe 15. Nov 2014

Wenn der BR der Einsatzfirma für mich nicht zuständig ist, warum darf ich den dann...

quineloe 15. Nov 2014

Es betrifft nur ca 20 Personen des 400-MA Standortes. Kandidieren ist nicht möglich...



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