Beschwerdestelle: Abusix liefert Spam und verwaltet Abuse-Mails automatisch
Spamfeed.me liefert frischen Spam. (Bild: Abusix)

Beschwerdestelle Abusix liefert Spam und verwaltet Abuse-Mails automatisch

Abusix will helfen, Netzwerke frei von Zombie-Rechnern und Spam zu halten. Dazu will das Unternehmen die Verarbeitung von Abuse-Mails durch Automatisierung effizienter machen.

Anzeige

Macht ein Rechner im Internet Probleme, hat jeder die Möglichkeit, sich bei dem Provider, dem die IP-Adresse zugeordnet ist, zu beschweren. Manche IPSs erhalten pro Sekunde 40 E-Mails mit Beschwerden an ihre Abuse-Adresse, was manuell nicht mehr zu handhaben ist. Dabei geht es nicht nur um Spam, der per SMTP versendet wird, auch Spam per VoIP und Instant Messenger sowie Spam in Foren wurden in den vergangenen Jahren zu einem Problem und vor allem seit vergangenem Jahr erfreuen sich DoS-Angriffe großer Popularität.

Abusix will mit einer automatisierten Lösung die Verwaltung solcher Beschwerden vereinfachen und durch Aggregation der Daten zugleich helfen, die eigentlichen Ursachen für diese Probleme zu beseitigen und so helfen, Netze sicherer zu machen.

Dazu bietet Abusix mit AbuseHQ in Kürze eine modulare Cloud-Lösung an, die Provider in ihre bestehende Infrastruktur integrieren können. Einmal integriert, übernimmt AbuseHQ die Verwaltung aller Datenströme, die Auskunft über Missbrauch geben und startet wenn nötig automatisch zuvor festgelegte Eskalationsschritte. Derzeit wird AbuseHQ von einigen Providern im Rahmen einer geschlossenen Beta getestet, darunter auch Comcast. Interessierte können sich aber schon jetzt unter launch.abusehq.com registrieren.

Spam in Echtzeit

Unter spamfeed.me bietet Abusix zudem einen Echtzeit-Datenfeed mit Spam an. Darüber versorgt Abusix unter anderem Hersteller von Antivirensoftware mit frischem Spam aus einer Vielzahl von Quellen. ISPs können die Daten aber zugleich nutzen, um als Bots missbrauchte Rechner in ihrem Netz aufzustöbern. Unternehmen können die Daten nutzen, um Missbrauch ihrer Marken frühzeitig zu erkennen.

Gegründet wurde das in Karlsruhe ansässige Unternehmen von Tobias Knecht (CEO) und Thomas Szukala. Knecht ist Ko-Chair der Ripe Anti-Abuse Working Group und hat in der Beschwerdestelle der United-Internet-Marken 1&1, GMX und web.de gearbeitet.


Kommentieren



Anzeige

  1. IT - Senior Service Manager (m/w) Shared Retail Service / Compositing Engine
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Softwareentwickler / Software-Developer (m/w)
    acar software GmbH, Essen
  3. Support-Spezialist / Technologieberater (m/w) SQL Server
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. Mitarbeiter/in Hotline
    SOMACOS GmbH & Co. KG, Dresden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Oculus Rift

    Development Kit 2 ist da

  2. Android

    Zertifikatskette wird nicht geprüft

  3. Spielemesse

    Gamescom fast ausverkauft

  4. Secusmart

    Blackberry übernimmt Merkel-Handy-Hersteller

  5. NSA-Affäre

    Bundesjustizminister wegen Empfehlung an Snowden kritisiert

  6. Playstation 4

    Firmware-Update ermöglicht 3D-Blu-ray

  7. Terraform

    Infrastruktur über Code verwalten

  8. Test The Last of Us Remastered

    Endzeit in 60 fps

  9. Security

    Antivirenscanner machen Rechner unsicher

  10. Samsung

    Update für Galaxy Note 3 erreicht Geräte in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

    •  / 
    Zum Artikel