Benchmark im Test Fertiger 3DMark fordert Android-Geräte

Futuremark hat die Entwicklung von 3DMark für Android abgeschlossen. Der plattformübergreifende Benchmark bietet nur den Ice-Storm-Test, doch der lief bei einigen Geräten unseres Testfundus nicht ohne Probleme.

Anzeige

Futuremark hat nun die Android-Version seines neuen 3DMark fertiggestellt. Der sollte nun systemübergreifende und vergleichbare Benchmarks ermöglichen. Für diese Tests hat Futuremark den Ice-Storm-Benchmark gewählt. Den gibt es in den Default-Einstellungen (720p) und im fordernden Extreme-Modus. Hier muss das Gerät mit der internen Grafik eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln sowie eine höhere Texturauflösung beherrschen. Dieser Test sorgt bei allen Geräten für drastische Einbußen und kann nur von High-End-Androiden flüssig dargestellt werden. Der Test selbst ist in vier Teile aufgeteilt: einen Demo-Modus, der das Ergebnis nicht beeinflusst und die Hardware nicht ganz so extrem beansprucht, zwei Grafiktests und einen Physik-Test. Für die Videoaufnahme wurde das HTC One benutzt, das beim Abgreifen des HDMI-Signals die Bildrate auf 24 FPS beschränkte.

Interessant sind dabei die sehr unterschiedlichen Ergebnisse der Geräte. Ein aktuelles Android-Gerät kann durchaus fünf Mal so schnell wie ein nur ein Jahr altes Gerät sein. In der Android-Welt gab es recht deutliche Veränderungen bei der Leistungsfähigkeit. Deutlich mehr als beispielsweise im PC-Bereich. Auf allen Geräten zeigte sich der Benchmark übrigens recht konsistent, was die Werte angeht. Ob das Gerät nun ohne Booten vermessen wurde oder nach einem frischen Reboot: Schwankungen von mehr als 4 Prozent waren nicht zu sehen. Diese Schwankungen sind in erster Linie beim Extreme-Benchmark zu sehen. Der Default-Benchmark von Ice Storm ist deutlich stabiler. Beides sind insgesamt für Testzwecke gute Werte.

  • Ergebnisse auf einem Nexus 10 (Screenshots: Golem.de)
  • Im Extreme-Test sinken die Einzelwerte und auch die Gesamtwertung deutlich.
  • Während des Tests kannte die 3DMark-Datenbank zunächst unser Galaxy Tab 7.0 Plus N nicht.
  • Der Eintrag wurde dann von Futuremark ergänzt.
  • Auflistung der Benchrmarks
  • Die Betriebssystemversion wird unten unter dem Betriebssystem ausgelesen. Nur in der Übersicht oben steht eine falsche Angabe.
  • Das Nexus 4, 10 und Xperia Z ist unter den Testern, die den Benchmark vorab bekommen haben, recht beliebt.
  • Startbildschirm von 3DMark
Ergebnisse auf einem Nexus 10 (Screenshots: Golem.de)

Auf unserem Galaxy Tab 7.0 Plus N, das wir vor etwas über einem Jahr testeten, ruckelt der 3DMark ziemlich deutlich. Die Bildrate in der Demo ist selten über 12 fps. Das Galaxy Tab 7.0 Plus N erreicht gerade mal 1.590 Punkte im Default- und 1.209 Punkte im Extreme-Modus. Das erst vergangene Woche getestete HTC One ist derzeit eines der schnellsten Geräte in der Redaktion. Mit Werten von 10.770 beziehungsweise 6.369 Punkten ist das HTC One fast sieben Mal beziehungsweise rund fünf Mal schneller als das Galaxy Tab. Zumindest 3D-technisch gehört das Galaxy Tab 7.0 Plus N damit zu den Altgeräten.

Die weiteren Werte sind der folgenden Tabelle zu entnehmen. Getestet wurde jeweils im Benchmark Ice Storm mit den Default- (720p) und Extreme-Einstellungen (1080p). Die Benchmarks Cloud Gate und Fire Strike sind der Windows-Plattform vorbehalten und fehlen deswegen hier. Die Windows-Werte sind unserem Windows-Test entnommen.

GerätDefaultExtremeAndroidAnmerkungen
Galaxy Tab 7.0 Plus N1.590 Punkte1.209 Punkte4.0.4
Razr i2.461 Punkte1.187 Punkte4.1.2Besonders starker Einbruch
im Extreme-Benchmark
Nexus 73.512 Punkte1.893 Punkte4.2.2Ressourcen wurden kopiert.
Siehe Text.
Xperia T6.432 Punkte3.583 Punkte4.1.2
Nexus 108.064 Punkte5.448 Punkte4.2.2
HTC One10.770 Punkte6.369 Punkte4.1.2
Nexus 411.396 Punkte6.373 Punkte4.2.2Ressourcen wurden kopiert.
Siehe Text.
Galaxy S3--4.1.2Gerät stürzt während des
Benchmarks ab.
PC mit GTX-580119.690 Punkte-Windows 7 x64Core i7-975X, 6 GByte RAM
Asus P6T Deluxe
3DMark-Testwerte

Überrascht haben uns vor allem die Ergebnisse des Razr I. Es zeigt den stärksten Einbruch beim Wechsel von der Default- auf die Extreme-Einstellung und ist damit sogar langsamer als das Galaxy Tab 7.0 Plus N. Die Ergebnisse des Motorola-Smartphones überraschen etwas, zeigen aber: Nur weil ein Gerät eine schnelle CPU hat, heißt das nicht, dass ein Gerät auch zum Spielen geeignet ist. Mit einem aktuellen Spiele-PC können übrigens selbst die beiden schnellsten Smartphones mit über 10.000 Punkten nicht mithalten. Der Windows-Rechner ist immer noch zehnmal so schnell wie die Geräte von Google und HTC. Von den getesteten Geräten machten zudem einige Probleme während des Ausprobierens von 3DMark.

Inkompatibilitäten und Downloadprobleme 

irata 22. Mai 2013

http://www.youtube.com/watch?v=OGv-YL-HlMw Eher Demo als Benchmark, oder gibt es...

GCGalaxyS3 03. Apr 2013

Ich habe seit langen Cyanogenmod auf dem Galaxy S3. Habe heute morgen diesen Benchmark...

Trollfeeder 03. Apr 2013

Dann war entweder ich zu langsam oder er zu schnell. ;)

MontyDe 02. Apr 2013

Stimmt schon. Wobei ich GTA Vice City recht gerne spiele. Man sollte dann aber schon...

optix07 02. Apr 2013

Habe den Test auf meinem SGS3 mit Android 4.2.2 (CM10.1 vom 2.4.13) starten können. Werte...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Servicemanager (m/w)
    BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Giengen bei Ulm
  2. Systemtechniker/-in im Network Management Center
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  3. Product Owner (m/w)
    CONJECT AG, Munich
  4. Senior Betriebs-System Engineer (Systemadministrator) (m/w)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  2. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  3. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  4. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

  5. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz

  6. Golem.de programmiert

    BluetoothLE im Eigenbau

  7. Netzneutralität

    USA wollen Überholspur im Internet erlauben

  8. Skylanders Trap Team

    Gefangen im Echtweltportal

  9. Drohnenmusik

    Let's Robo 'n' Roll

  10. Lumina

    Neuer Qt-Desktop für PC-BSD



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel