Benchmark im Test Alles neu im neuen 3DMark

Keine Jahreszahl, keine Festlegung auf eine DirectX-Version - dafür aber völlig neue Tests, die neben Windows-PCs bald auch Geräte mit Android, iOS und Windows RT unterstützen sollen. Futuremark hat mit dem neuen 3DMark fast alles richtig gemacht.

Anzeige

Nach 3DMark11 kommt 3DMark - die neue Version des Benchmark-Pakets von Futuremark trägt keine Jahreszahl oder andere Bezeichnung. Nach Angaben des Unternehmens soll das darauf hinweisen, dass mit dem neuen Test ein Neuanfang gemacht worden sei. Nicht nur daran müssen sich professionelle Tester und engagierte PC-Bastler gewöhnen, wenn sie das Programm verwenden wollen.

Das Ziel der Entwickler war es nämlich, nicht nur einen Grafiktest für Windows-PCs, sondern einen plattformübergreifenden Standardbenchmark zu schaffen. Wegen Verzögerungen von etwas mehr als einem Monat bei der nun vorgelegten Windows-Version erscheinen die Ausgaben für Android und iOS erst später. Auch sie sollen den kleinsten der drei Tests namens "Ice Storm" enthalten.

Auf Windows-PCs arbeitet Ice Storm mit DirectX-9, auf mobilen Geräten sollen die Grafikfunktionen der jeweils vorhandenen Hardware möglichst gut ausgereizt werden. Laut Futuremark sollen die Werte von Ice Storm auch über Geräteklassen hinweg vergleichbar sein. Ein High-End-Smartphone, das mit Ice Storm einen Wert in der Nähe eines Einsteiger-PCs erreicht, kann also bei ausgefeilten Spielen mit der Leistung und Grafikqualität des Windows-Rechners mithalten. Ob dabei, wie bei manchen Mobile-Tests, auch Offscreen-Rendering ohne Einfluss der Auflösung des Displays verwendet wird, ist noch nicht bekannt.

  • Einzelergebnisse in der Übersicht
  • Wenn die Physik auf der CPU läuft, ... (Screenshots: Golem.de)
  • ... ist sie bei Ice Storm kaum schneller als mit der GPU, weil der Test diesen PC kaum fordert.
  • So skalieren Crossfire-GPUs auch unter Windows 8.
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Systemanforderungen für Android... (Folien: Futuremark)
  • ... und iOS
  • Ice Storm soll auf fast allen aktuellen Geräten laufen.
  • Futuremarks Formel für die Berechnung der Punktwerte
  • Fire Strike soll 3Dmark11 ablösen.
  • Mit Nvidias WHQL-Treiber gab es gelegentlich Abstürze.
Ice Storm soll auf fast allen aktuellen Geräten laufen.

Auch auf dem PC ist 3DMark für mehrere Geräteklassen gedacht: Ice Storm (DirectX-10) für Einsteiger-PCs, aber auch Windows-8-Tablets, "Cloud Gate" (DirectX-10) für Rechner der Mittelklasse und "Fire Strike" (DirectX-11) für Gaming-PCs. Letzterer Test kann in der Voreinstellung "Extreme" auch topmoderne Maschinen zum Ruckeln bringen, wenn nur eine GPU vorhanden ist.

Auf PCs arbeiten die drei Tests mit derselben Engine, die alle drei letzten Versionen von DirectX beherrscht, es werden jedoch je nach Test nur die Funktionen der jeweiligen DirectX-Version benutzt. Das soll dazu führen, dass Tester in Zukunft nur noch den neuen 3DMark verwenden, nicht etwa den älteren 3DMark06, der mit seinen DirectX-9-Versionen bei Tablets mit Atom-CPU noch häufig genutzt wird. Bisher beherrschen die Atoms nämlich immer noch höchstens DirectX-9.

Drei recht unterschiedliche Tests 

der kleine boss 18. Feb 2013

nein, eine normale anwendung wäre nicht besser geeignet, ich bekomm in crysis auch 200...

gna 05. Feb 2013

der neue test aber wenn man in DE die 25% umrechnet kommt man grad auf den Standard...

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es gibt keinen einzelnen Overall-Score für alle Teile des 3DMark mehr, ebenso keine X,P...

ichbinhierzumfl... 05. Feb 2013

ohgott, ich musste auch erst überlegen, das kann nicht sein, ich werde wirklich alt ;)

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es sind tatsächlich nur die Vertices gemeint, da blieb noch was vom Schreiben übrig. Ist...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Business Project Expert (m/w) Production Planning
    Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  2. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  3. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  4. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  5. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  6. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

  7. Spam

    AOL bekämpft Spam mit Verschärfung der DMARC-Einstellung

  8. Mac OS X

    Sicherheitsupdate und Beta-Versionen für alle

  9. Onlinemodus

    Civ 3 und 4 sowie Borderlands ziehen um

  10. Grafikkarte

    Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  2. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel