Drei recht unterschiedliche Tests

Anzeige

Während alle drei Tests in völlig neuem Look erscheinen, hat Futuremark doch Anleihen bei früheren Versionen des 3DMark gemacht. Die Raumschiffe in Ice Storm erinnern stark an Modelle aus 3DMark Vantage, sind aber auch in ihrer Geometrie überarbeitet worden. Cloud Gate und Fire Strike wirken gänzlich neu und frisch.

Jeder Test bietet zwei verschiedene Grafiktests sowie einen Physikbenchmark. Um Spielerechner richtig zu fordern, bietet Fire Strike zusätzlich noch einen kombinierten Test, bei dem CPU und GPU mit Grafik- und Physiklasten gleichzeitig beansprucht werden. Nur bei diesem Test gibt es zudem eine zweite Voreinstellung - alle anderen kennen nur "Standard" - namens "Extreme", welche die Grafikdetails unter anderem bei der Tessellation auf höchste Werte schraubt. Dabei werden dann bestehende Dreiecke bis zu 24-mal in neue Polygone unterteilt.

Der Detailgrad der Grafik steigert sich bei allen drei Tests. Ice Storm arbeitet laut Futuremark mit bis zu 4,7 Millionen Pixeln und 180.000 Polygonen pro Bild, Cloud Gate mit 12,6 Millionen Pixeln und 75.000 Vertices, soll aber weniger Polygone besitzen. Fire Strike soll im Schnitt auf 170 Millionen Pixelberechnungen pro Bild kommen, bei 5 bis 6 Millionen Polygonen über beide Grafiktests gesehen.

Dazu kommt bei diesem Test noch der starke Gebrauch von Post-Processing-Funktionen mit Bloom-Effekten, Linsenreflexionen und die Simulation von Rauch. Bemerkenswert ist auch das Partikelsystem, das beispielsweise für die Funken bei Schwerthieben sorgt. Diese Effekte werden ebenso wie volumetrische Beleuchtung komplett in der GPU berechnet, was auch dafür sorgt, dass Fire Strike selbst mit aktuellen High-End-GPUs noch langsam abläuft.

Um unseren Lesern erste Anhaltspunkte zu geben, haben wir alle Tests auf einigen aktuellen und älteren Grafikkarten in Verbindung mit unserer Testplattform für Grafikkarten durchgeführt. Angegeben sind jeweils die Overall-Scores, der Prozessor - hier ein Core i7-975X - hat also großen Einfluss. Tests mit weiteren Grafikkarten finden sich bei unseren Kollegen von PC Games Hardware.

Da die früheren 3DMarks auch als Vorführobjekt für Messen und Hardwarehändler beliebt waren, hat Futuremark die in den letzten Ausgaben vernachlässigten Demofunktionen neu belebt. Alle drei Tests kennen einen Demomodus mit Soundeffekten und Musik, der spannende Actionszenen darstellt. Während - gemessen an der dafür vorgesehenen Geräteklasse - sowohl die Demos zu Ice Storm und Fire Strike sofort beeindrucken, erschließen sich die langsamen und nebligen Szenen von Cloud Gate erst auf den zweiten Blick. Dann wird aber klar, dass die sehr großen Objekte mit verschiedenen Beleuchtungen nicht einfach zu rendern sind.

 Benchmark im Test: Alles neu im neuen 3DMarkDetaillierte Auswertung mit interaktiven Diagrammen 

der kleine boss 18. Feb 2013

nein, eine normale anwendung wäre nicht besser geeignet, ich bekomm in crysis auch 200...

gna 05. Feb 2013

der neue test aber wenn man in DE die 25% umrechnet kommt man grad auf den Standard...

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es gibt keinen einzelnen Overall-Score für alle Teile des 3DMark mehr, ebenso keine X,P...

ichbinhierzumfl... 05. Feb 2013

ohgott, ich musste auch erst überlegen, das kann nicht sein, ich werde wirklich alt ;)

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es sind tatsächlich nur die Vertices gemeint, da blieb noch was vom Schreiben übrig. Ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler Industrial Ethernet (m/w)
    Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin
  2. Qualitäts- und Prozessmanager (m/w) Softwareentwicklung
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. Consultant / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) im Bereich IT Privacy
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
  4. Help Desk Techniker / Help Desk Technikerin
    Scheidt & Bachmann System Service GmbH, Mönchengladbach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  2. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  3. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  4. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  5. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  6. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  7. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  8. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  9. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  10. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel