Benchmark im Test: Alles neu im neuen 3DMark
Ice Storm soll bald auch auf mobilen Geräten laufen. (Bild: Futuremark)

Drei recht unterschiedliche Tests

Anzeige

Während alle drei Tests in völlig neuem Look erscheinen, hat Futuremark doch Anleihen bei früheren Versionen des 3DMark gemacht. Die Raumschiffe in Ice Storm erinnern stark an Modelle aus 3DMark Vantage, sind aber auch in ihrer Geometrie überarbeitet worden. Cloud Gate und Fire Strike wirken gänzlich neu und frisch.

Jeder Test bietet zwei verschiedene Grafiktests sowie einen Physikbenchmark. Um Spielerechner richtig zu fordern, bietet Fire Strike zusätzlich noch einen kombinierten Test, bei dem CPU und GPU mit Grafik- und Physiklasten gleichzeitig beansprucht werden. Nur bei diesem Test gibt es zudem eine zweite Voreinstellung - alle anderen kennen nur "Standard" - namens "Extreme", welche die Grafikdetails unter anderem bei der Tessellation auf höchste Werte schraubt. Dabei werden dann bestehende Dreiecke bis zu 24-mal in neue Polygone unterteilt.

  • Einzelergebnisse in der Übersicht
  • Wenn die Physik auf der CPU läuft, ... (Screenshots: Golem.de)
  • ... ist sie bei Ice Storm kaum schneller als mit der GPU, weil der Test diesen PC kaum fordert.
  • So skalieren Crossfire-GPUs auch unter Windows 8.
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333
  • Systemanforderungen für Android... (Folien: Futuremark)
  • ... und iOS
  • Ice Storm soll auf fast allen aktuellen Geräten laufen.
  • Futuremarks Formel für die Berechnung der Punktwerte
  • Fire Strike soll 3Dmark11 ablösen.
  • Mit Nvidias WHQL-Treiber gab es gelegentlich Abstürze.
Testplattform: Core i7-975X, Asus P6T Deluxe, 6 GByte DDR3-1333

Der Detailgrad der Grafik steigert sich bei allen drei Tests. Ice Storm arbeitet laut Futuremark mit bis zu 4,7 Millionen Pixeln und 180.000 Polygonen pro Bild, Cloud Gate mit 12,6 Millionen Pixeln und 75.000 Vertices, soll aber weniger Polygone besitzen. Fire Strike soll im Schnitt auf 170 Millionen Pixelberechnungen pro Bild kommen, bei 5 bis 6 Millionen Polygonen über beide Grafiktests gesehen.

Dazu kommt bei diesem Test noch der starke Gebrauch von Post-Processing-Funktionen mit Bloom-Effekten, Linsenreflexionen und die Simulation von Rauch. Bemerkenswert ist auch das Partikelsystem, das beispielsweise für die Funken bei Schwerthieben sorgt. Diese Effekte werden ebenso wie volumetrische Beleuchtung komplett in der GPU berechnet, was auch dafür sorgt, dass Fire Strike selbst mit aktuellen High-End-GPUs noch langsam abläuft.

Um unseren Lesern erste Anhaltspunkte zu geben, haben wir alle Tests auf einigen aktuellen und älteren Grafikkarten in Verbindung mit unserer Testplattform für Grafikkarten durchgeführt. Angegeben sind jeweils die Overall-Scores, der Prozessor - hier ein Core i7-975X - hat also großen Einfluss. Tests mit weiteren Grafikkarten finden sich bei unseren Kollegen von PC Games Hardware.

Da die früheren 3DMarks auch als Vorführobjekt für Messen und Hardwarehändler beliebt waren, hat Futuremark die in den letzten Ausgaben vernachlässigten Demofunktionen neu belebt. Alle drei Tests kennen einen Demomodus mit Soundeffekten und Musik, der spannende Actionszenen darstellt. Während - gemessen an der dafür vorgesehenen Geräteklasse - sowohl die Demos zu Ice Storm und Fire Strike sofort beeindrucken, erschließen sich die langsamen und nebligen Szenen von Cloud Gate erst auf den zweiten Blick. Dann wird aber klar, dass die sehr großen Objekte mit verschiedenen Beleuchtungen nicht einfach zu rendern sind.

 Benchmark im Test: Alles neu im neuen 3DMarkDetaillierte Auswertung mit interaktiven Diagrammen 

der kleine boss 18. Feb 2013

nein, eine normale anwendung wäre nicht besser geeignet, ich bekomm in crysis auch 200...

gna 05. Feb 2013

der neue test aber wenn man in DE die 25% umrechnet kommt man grad auf den Standard...

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es gibt keinen einzelnen Overall-Score für alle Teile des 3DMark mehr, ebenso keine X,P...

ichbinhierzumfl... 05. Feb 2013

ohgott, ich musste auch erst überlegen, das kann nicht sein, ich werde wirklich alt ;)

nie (Golem.de) 05. Feb 2013

Es sind tatsächlich nur die Vertices gemeint, da blieb noch was vom Schreiben übrig. Ist...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsentwickler/in
    Computer-Centrum Nord GmbH, Lübeck
  2. Software / Hardware Design Engineer (m/w)
    Stanley Black & Decker Deutschland GmbH, Idstein (Raum Frankfurt)
  3. Senior Business Analyst IT R&D Applications (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  4. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Ultimate Evil Edition

    Diablo 3 zum Dritten

  2. Kaspersky Antivirus

    Sicherheitssoftware mit Webcam-Sperre und Ransomware-Schutz

  3. Computerspiele

    Schlechtes Wetter macht gute Games

  4. Vernetzte Geräte

    Tausende Sicherheitslücken entdeckt

  5. Android

    Kommende LG-Geräte erhalten G3-Bedienung

  6. The Devil's Men

    Lebensgefahr im Steampunk-Adventure

  7. Hitchbot

    Trampender Roboter kommt vielleicht nach Deutschland

  8. Suchmaschinen

    Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

  9. Videostreaming

    Netflix bezahlt nun alle vier großen US-Provider

  10. Microsoft

    Patch für Internet Explorer macht Probleme



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Risen 3 im Test: Altbacken, aber richtig schön rotzig
Risen 3 im Test
Altbacken, aber richtig schön rotzig
  1. Risen 3 Die Magier der Donnerinsel

Banana Pi im Test: Bananen sind keine Himbeeren
Banana Pi im Test
Bananen sind keine Himbeeren
  1. Eric Anholt Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom
  2. Raspberry Pi Compute Module ist lieferbar
  3. PiUSV im Test Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Virtual Reality: Wann kommt die Revolution?
Virtual Reality
Wann kommt die Revolution?
  1. Virtuelle Realität Hüft-OP mit Oculus Rift und zwei Gopro-Kameras
  2. Cryengine für Oculus Rift Eichhörnchen-Jagd im virtuellen Crysis-Dschungel
  3. Smartphone auf der Nase So soll Samsungs VR-Brille aussehen

    •  / 
    Zum Artikel