Abo
  • Services:
Anzeige
Beitragsservice: Neue GEZ will über 849.000 Schwarzseher aufspüren
(Bild: Joel Saget/AFP/Getty Images)

Beitragsservice: Neue GEZ will über 849.000 Schwarzseher aufspüren

Beitragsservice: Neue GEZ will über 849.000 Schwarzseher aufspüren
(Bild: Joel Saget/AFP/Getty Images)

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) erwartet, beim anstehenden Abgleich mit den Daten der Einwohnermeldeämter viele neue Gebührenzahler zu finden. Der Abgleich steht am 3. März 2013 bevor.

Bei einem Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern will die frühere Gebühreneinzugszentrale, die nun "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" heißt, rund 849.000 Schwarzseher finden, um sie künftig abzukassieren. Das geht aus Angaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hervor. Darin ist von der Ausschöpfung des "zusätzlichen Potenzials von insgesamt 849.000 Beitragspflichtigen in den Jahren 2013 bis 2016" die Rede. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll der nächste Datenabgleich am 3. März 2013 erfolgen.

Anzeige

Nicole Hurst sagte Golem.de bereits im Juli 2012, damals noch als Sprecherin der GEZ: "Zu bestimmten Stichtagen erhalten wir die Daten der Einwohnermeldeämter. Das sind dann die aktuellsten Daten." Übermittelt würden Vor- und Familienname, Doktorgrad, Tag der Geburt, gegenwärtige und frühere Anschriften, Haupt- und Nebenwohnung, Tag des Ein- oder Auszugs, Familienstand sowie Sterbetag.

Die Höhe der Zwangsabgabe liegt pro Haushalt bei monatlich 17,98 Euro. Damit ist die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt. Wer bisher nur 5,76 Euro für die reine Nutzung eines Radios oder 5,52 Euro für einen internetfähigen PC zahlt, wird auf 17,98 Euro im Monat heraufgestuft.

Die KEF hat Anfragen zu dem Stichtag nicht beantwortet. Auch das Projektbüro beim Südwestrundfunk in Mainz hat nicht auf Anfragen von Golem.de reagiert.

Hermann Eicher, Justiziar des Südwestrundfunks, hatte im Oktober 2012 erklärt, dass mit dem neuen Rundfunkbeitrag ab Januar 2013 keine Rückforderungen an GEZ-Boykotteure verbunden sein würden. Neue Forderungen würden nur bis zum 1. Januar 2013 rückwirkend eingetrieben. Eicher sagte Golem.de: "Es geht dabei nicht darum, bisherige Schwarzseher und -hörer zu schonen, es ist vielmehr hochgradig aufwendig oder gar unmöglich zu beweisen, dass jemand vor mehreren Jahren tatsächlich Rundfunkgeräte zum Empfang bereitgehalten hat."


eye home zur Startseite
gollumm 09. Jan 2013

DAS ist aber genau der Grund, warum diese Abgabe bei so vielen auf Ablehnung stösst...

Chevarez 04. Jan 2013

Nachrichten, Dokus, Bildungsfernsehen, und noch Einiges mehr. Und weil es Leute gibt, die...

GodsBoss 04. Jan 2013

Wenn ich meinen Router ausschalte, wie groß ist wohl der Informationsfluss aus dem...

GodsBoss 04. Jan 2013

Eigentlich ist Schwarzseher ein legitimer Begriff er bezeichnet...

Moe479 04. Jan 2013

das einzige system was es derzeit gibt / die anderen vorerst überlebt / ausgestochen hat...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Knauf Gips KG, Iphofen (Raum Würzburg)
  2. LucaNet AG, München
  3. Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  4. RUAG Ammotec GmbH, Fürth (Region Nürnberg)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 02.08.
  2. 149,99€
  3. 49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Spionage im Wahlkampf

    Russland soll hinter neuem Hack von US-Demokraten stecken

  2. Comodo

    Zertifikatsausstellung mit HTML-Injection ausgetrickst

  3. Autonomes Fahren

    Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen

  4. Panne behoben

    Paypal-Lastschrifteinzug funktioniert wieder

  5. Ecix

    Australier übernehmen zweitgrößten deutschen Internetknoten

  6. Die Woche im Video

    Ab in den Urlaub!

  7. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  8. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  9. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  10. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. NVM Express und U.2 Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

Huawei Matebook im Test: Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
Huawei Matebook im Test
Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  1. Netze Huawei steigert Umsatz stark
  2. Huawei Österreich führt Hybridtechnik ein
  3. Huawei Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

  1. Re: Sind die Nutzer alle zu Blöd den "Downloads...

    KrasnodarLevita... | 02:29

  2. Re: Zu Teuer (wie immer)

    HagbardCeline | 01:48

  3. Re: Sind 31000 ¤ jetzt viel oder wenig?

    DonDöner | 01:35

  4. Re: Das beste an Win7 gibts nicht mehr in Win10

    slead | 01:22

  5. Re: Der einzige Grund für einen Telekom Vertrag

    quineloe | 01:13


  1. 14:22

  2. 13:36

  3. 13:24

  4. 13:13

  5. 12:38

  6. 09:01

  7. 18:21

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel