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Der Microbit passt an einen Schlüsselbund.
Der Microbit passt an einen Schlüsselbund. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bluetooth-Verbindung frustriert

So ermutigt wollen wir wieder wie am Anfang mit dem Smartphone interagieren, diesmal allerdings mit einem selbstgeschriebenen Programm auf dem Microbit. Mit Ausnahme des Python-Editors gibt es in den Online-Editoren dafür den Device-Befehlssatz. Diese Befehle können mit Hilfe der Microbit-App verschiedene Funktionen auf dem Smartphone auslösen, es lässt sich zum Beispiel ein Foto oder Video aufnehmen oder eine MP3-Datei abspielen. Damit bauen wir das Selfie-Programm nach und überspielen es per USB.

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Der nächste Schritt scheint offensichtlich - doch er schlägt fehl. Wir rufen die App auf und tippen auf den Verbinden-Button für unseren anfangs abgespeicherten Microbit. Doch die Kopplung scheitert. Was folgt, sind Stunden mit unzähligen Versuchen, den Microbit und das Smartphone zur Zusammenarbeit zu überreden. Bis zum Schluss gelingt es uns nicht, unser eigenes Programm auf dem Microbit ein Foto mit dem Smartphone machen zu lassen.

Die Dokumentation hilft uns nicht weiter

Bei der Suche nach dem Fehler offenbart die verfügbare Dokumentation ihre ganzen Mängel: Es fehlt ein großer Überblick, zudem geht sie kaum auf technische Details, Interna und Abläufe ein. Die FAQ behandeln zwar unser Problem, der Verweis, sich doch bitte an den Lehrer zu wenden, hilft uns aber nicht sonderlich weiter. Dass den Lehrern ein umfangreiches (Geheim-)Dokument zur Verfügung steht, ist indes eher unwahrscheinlich - denn die FAQ rät ihnen, bei Problemen den Microbit des Schülers gegen einen neuen zu tauschen.

  • Der Microbit ist tatsächlich klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Batteriefach wird mitgeliefert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontseite des Microbit mit LED-Matrix und zwei Tastern (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite mit dem Mikrocontroller und den Bewegungssensoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die großen Kontaktflächen können mit Krokodilklemmen verwendert werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Microbit passt zwar an den Schlüsselbund, sollte dann aber besser mit einer Schutzhülle versehen werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Die Rückseite mit dem Mikrocontroller und den Bewegungssensoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Was uns bei der Fehlerrecherche außerdem auffällt: Es gibt keine Community. Sämtliche Suchanfragen zum Microbit lenken uns immer wieder auf dessen Webseite. Es gibt keine Foren, auf Stackoverflow finden sich gerade mal sieben Einträge zum Microbit.

Doch zurück zum Problem. In der Erklärung zur App finden wir den Hinweis, dass der Microbit die Bluetooth-Kopplung vergisst, wenn ein Programm per USB aufgespielt wird. Wir löschen den vorhandenen Kopplungsvermerk im Smartphone, koppeln erneut den Microbit, und die Verbindung klappt. Allerdings nur kurz, eine stabile Verbindung erhalten wir nicht.

Laut Dokumentation soll merkwürdigerweise die Bluetooth-Kopplung erhalten bleiben, wenn ein Programm über Bluetooth geflasht wird. Also probieren wir das. Über das Smartphone erstellen wir das Programm erneut. Auf dem Gerät wird das Programm genauso fernkompiliert und heruntergeladen wie auf dem Computer. Die App erkennt Programmdateien im Downloadverzeichnis automatisch, unser Programm wird in der Liste der flashbaren Programme angezeigt, wie die bereits vorhandenen Beispielprogramme. Sicherheitshalber führen wir einen neuen Kopplungsprozess durch und verbinden das Smartphone mit dem Microbit, doch der Flash-Vorgang bleibt erfolglos. Das probieren wir Dutzende Male. Zumeist startet der Flash-Vorgang erst gar nicht, manchmal bricht der Prozess einfach ab, zuweilen scheint auch die App einfach einzufrieren.

An einem Punkt glauben wir, den Microbit gebrickt zu haben. Dadurch stoßen wir darauf, wie die Firmware des Minirechners aktualisiert werden kann. Dass diese Informationen nur auf der Mbed-Webseite stehen, verwundert uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Ein kaputter Flash-Vorgang per Smartphone ist aber viel einfacher zu reparieren. Es muss wieder ein beliebiges Programm über die USB-Schnittstelle aufgespielt werden.

 Anfänger haben die WahlWir geben auf 

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mac4ever 19. Jul 2016

Ich will ja nicht polemisieren, aber so wird das nichts. Das ist ein völlig halbgares...

Grevier 15. Jul 2016

Sprache verändert sich nunmal. Leb damit.

gadthrawn 13. Jul 2016

hm. mal sehen. - Die Industrie setzt eher m0 ein. Arduinos haben Atmel - also hat der...

gadthrawn 13. Jul 2016

https://developer.mbed.org/platforms/Microbit/ Eher mehr ;-) 6-17 GPIO (configuration...



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