Bastelprojekt: Fotokamera-Akkus in Dauerstromversorgung umgebaut
Der Dummy-Akku von Andrea Biffi (Bild: Instructables /Creative-Commons-Lizenz)

Bastelprojekt Fotokamera-Akkus in Dauerstromversorgung umgebaut

Andrea Biffi hat die Hülle eines Kameraakkus zu einem Netzteil umgebaut, um eine DSLR für lange Zeitraffer- oder Filmaufnahmen permanent mit Strom zu versorgen. Dazu sind allerdings ein wenig Bastelgeschick und Elektronikwissen erforderlich. Teuer ist der Umbau jedoch nicht.

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Der italienische Ingenieur und Fotograf Andrea Biffi hat aus einem defekten Akku seiner DSLR eine Permanentstromversorgung für eine Canon-Kamera gebaut. Ein kleines Kabel ragt aus dem Akkugehäuse heraus, das mit der Stromquelle verbunden wird. Damit lässt sich die Kamera kontinuierlich mit Strom versorgen. Als Ausgangsbasis diente ein defekter Akku. Canon bietet auch eine professionelle Lösung an, die aber rund 120 Euro kostet.

  • Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)
  • Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)
  • Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)
  • Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)
  • Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)
Fotokamera-Akku als Permanentstromversorgung (Bild: Instructables/CC-Lizenz)

Neben etwas Werkzeug benötigen Bastler, die Biffis Experiment nachbauen wollen, einen kleinen, verstellbaren Step-down-Spannungsregler, der in das Akkugehäuse eingebaut wird. So etwas kostet wenige Euros und ist online in Auktionshäusern oder Elektronikläden erhältlich. Biffi verwendete den LM2596S DC-DC, der 52 x 20 x 11 mm misst.

Der Spannungsregler muss klein sein, damit er in das Akkugehäuse passt, das zu diesem Zweck aufgebrochen und geleert werden muss. Im Falle von Biffis Canon 40D mussten zwei Lithium-Ionen-Zellen aus dem Gehäuse entfernt und ein Loch in die Seitenwand gebohrt werden, über das das Kabel nach außen geführt wird. Es wird zum Beispiel mit einem Steckernetzteil verbunden. Denkbar ist auch die Stromversorgung über eine größere Batterie. Auf diese Weise können lange Filmaufnahmen oder Zeitrafferfotos ohne Akkuwechsel gestartet werden. Der umgebaute Akku wird in die Kamera gesteckt. Das abgehende Kabel lässt sich vor dem Schließen des Akkudeckels seitlich aus der Kamera über die davor vorgesehene Aussparung herausführen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hat der Erfinder kostenlos zusammen mit einer Bauteil-Stückliste auf Instructables veröffentlicht.


Der Spatz 10. Feb 2013

Wo? So ein ACK-E6 für meine 5D II für's Studio könnte ich auch gebrauchen nur kosten...

Der Spatz 07. Feb 2013

Müsste allerdings ein sehr gut geglätetes 7.6 V Netzteil sein (Die Spannung sollte gut...

Der Spatz 07. Feb 2013

Mein ich ja :-) Wobei Canon da besonders Erfinderisch ist: WLAN - Ja sorry, nur mittels...

KlausKoe 07. Feb 2013

Eins der PDFs sagt "Stand 02.04.2002" http://www.ixus-world.de/index.htm?workshops...

niemandhier 07. Feb 2013

Nikon war halt schon immer ein bisschen weiter was kleine Komfortfeatures betrifft.

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