Das Lapdock als Zweitmonitor

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Das Lapdock kann auch als zusätzlicher Monitor für Computer benutzt werden. Schließt der Nutzer es per HDMI-Kabel an ein Notebook an, kann auch unterwegs bequem auf zwei Bildschirmen gearbeitet werden. Wird das Lapdock zusätzlich noch per USB-Adapter mit dem Computer verbunden, können sogar beide Tastaturen und Touchpads benutzt werden.

  • Das Motorola Lapdock mit dem Samsung Galaxy S3 und dem Allshare Cast Dongle (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Lapdock ist eigentlich als Dockingstation für das Smartphone Motorola Atrix gedacht. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Lapdock hat einen 11,6 Zoll großen Bildschirm, eine QWERTZ-Tastatur und ein Touchpad. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Lapdocks befindet sich... (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...der aufklappbare Einschub für das Motorola Atrix. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Da die Schnittstelle statt Buchsen Stecker aufweist, ... (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...müssen für den Anschluss anderer Geräte Adapterlösungen gefunden werden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Unter dem Touchpad befindet sich die Ladestandsanzeige der Batterie. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Mit Hilfe des Allshare Cast Dongles von Samsung kann ein Galaxy S3 und auch ein Galaxy Note 2 an das Lapdock angeschlossen und gleichzeitig über USB-OTG die Tastatur der Notebook-Station verwendet werden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Allshare Cast Dongle kann über einen der beiden USB-Anschlüsse des Lapdocks ... (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... mit Strom versorgt werden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die fertige Konstruktion ist dank der langen Kabel zwar wenig elegant, dafür aber mobil. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Ist das Galaxy S3 über das Allshare Cast Dongle und das selbst gebaute Micro-USB-Kabel mit dem Lapdock verbunden, ...
  • ...kann der Nutzer das Smartphone mit Tastatur und Touchpad steuern. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auch die Entwicklerplatine Raspberry Pi kann dank deren zahlreicher Anschlussmöglichkeiten an das Lapdock angeschlossen werden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • So verwandelt sich das Lapdock in ein Raspberry-Pi-Notebook. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
Auch die Entwicklerplatine Raspberry Pi kann dank deren zahlreicher Anschlussmöglichkeiten an das Lapdock angeschlossen werden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Auch für Spielkonsolen eignet sich das Lapdock als externer Monitor. Microsofts Xbox 360 erkennt die Tastatur, das Touchpad jedoch nicht. Sonys Playstation 3 hat auch mit dem Touchpad keine Schwierigkeiten, damit kann bequem durch die Menüs der Konsole navigiert werden.

Das Lapdock und das Raspberry Pi

Das Lapdock eignet sich auch als Notebook-Dock für Entwicklerplatinen wie das Raspberry Pi. Die Spannung des Lapdock-Akkus reicht aus, um das Raspberry Pi über ein USB-Kabel mit Strom zu versorgen.

Mit den gebastelten Adapterlösungen lässt sich die Platine ohne Probleme mit dem Lapdock verbinden, die Tastatur und das Touchpad werden sofort erkannt. Baut man das Raspberry Pi in ein Gehäuse ein und verkürzt die Kabel auf ein Minimum, kann das Lapdock zu einem absolut mobilen Raspberry-Pi-Notebook werden. Diese Funktion könnte für Entwickler, die mit der Platine arbeiten, sehr nützlich sein. Analog können natürlich auch andere Entwicklerplatinen angeschlossen werden. Inwieweit diese über den internen Lapdock-Akku mit Strom versorgt werden können, müsste allerdings überprüft werden. Die Verwendung von Android-Sticks am Lapdock ist ebenfalls denkbar.

Fazit

Die hier vorgestellten Anschlusslösungen für das Motorola Lapdock sind durch die Verwendung mehrerer Kabel und Adapter wenig elegant, dafür aber mobil. Investiert der Nutzer mehr Zeit, lassen sich die Adapterlösungen sicherlich noch optimieren. So könnte das etwas unübersichtliche Kabelwirrwarr schon durch kürzere Kabel verbessert werden. Ideal wäre natürlich ein einzelner Adapterblock, der auf die Docking-Schnittstelle des Lapdocks gesetzt wird.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und aufgrund der hohen Fertigungsqualität lohnt es sich allemal, sich näher mit dem Motorola Lapdock zu beschäftigen. Ein wenig Mut zum Basteln und etwas Geduld bei der Suche nach den passenden Adaptern ist allerdings Voraussetzung. Die Bildschirmqualität des Lapdocks und die gute Tastatur entschädigen für diesen Aufwand. Bei einem momentanen Preis von 65 Euro im Onlinehandel ist das Lapdock ein absolutes Schnäppchen.

 Bequeme Tastureingabe, Android per Touchpad mühselig

heulendoch 16. Feb 2013

Bei mir lag es auch nicht an dem Adapter sondern an den von mir verlinkten Kabel ( http...

ferribaci 14. Feb 2013

Die von mir oben beschriebenen HDMI Stecker/Adapter von Conrad zeigen in Verbindung mit...

tk (Golem.de) 13. Feb 2013

Theoretisch schon, wenn du aber bspw. einen Raspberry Pi anschließen willst, brauchst du...

FluxFlux 12. Feb 2013

...den Hauptgrund dafür findest du u.a. unter http://forum.golem.de/kommentare/handy...

tttt 08. Feb 2013

Alles klar! Vielen Dank Manfred!

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