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Die Einparkhilfe von BMW erlaubt ein ferngesteuertes Ein- und Ausparken.
Die Einparkhilfe von BMW erlaubt ein ferngesteuertes Ein- und Ausparken. (Bild: BMW)

Autonomes Fahren: BMWs dürfen in den USA alleine einparken

Die Einparkhilfe von BMW erlaubt ein ferngesteuertes Ein- und Ausparken.
Die Einparkhilfe von BMW erlaubt ein ferngesteuertes Ein- und Ausparken. (Bild: BMW)

Die neuen 7er von BMW können auf Knopfdruck alleine ein- und ausparken. Diese Funktion sollen nun auch Käufer in den USA nutzen können.

Anders als häufig angenommen sind die rechtlichen Bedingungen für automatisierte Fahrzeugfunktionen in den USA nicht immer großzügiger als in Europa. Das galt bislang auch für die Einparkhilfe, die der Autohersteller BMW für seine Topmodelle, die neue 7er-Reihe, in Deutschland schon anbietet. US-Verkehrsminister Anthony Foxx hat nun auf einer Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass diese Funktion auch in den USA erlaubt sei. Die Einparkhilfe (Remote Control Parking) stehe im Einklang mit den US-amerikanischen Vorschriften, sagte Foxx am Donnerstag auf der Auto-Show in Detroit.

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BMW hatte im Oktober 2015 eine entsprechende Anfrage an die US-Straßenbehörde NHTSA gestellt, die Anfang dieses Jahres in einem vierseitigen Schreiben positiv beantwortet wurde. Dabei geht es um eine Vorschrift (FMVSS 114), wonach bei einem Automatikwagen die "Betriebsbremse niedergedrückt" sein muss, bevor die Parkstellung entriegelt wird. Da der Fahrer bei dem automatischen Ein- und Ausparken nicht im Fahrzeug sitzt, muss die Anfahrsperre auf elektronischem Wege realisiert werden.

Fahrzeug darf selbst die Bremse drücken

Die NHTSA stellte in ihrer Antwort an BMW klar, dass die Formulierung uneindeutig sei und Raum für Interpretationen lasse. So verlange die Vorschrift nicht, dass die Betriebsbremse auf eine bestimmte Weise, beispielsweise durch den Fuß des Fahrers, betätigt werde. Da der BMW vor dem Einparkvorgang die Bremse über sein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) betätige, sei der Vorschrift genüge getan. Dadurch werde in einem ausreichenden Maße verhindert, dass beispielsweise ein Kind den Schalthebel bewegen und damit das Fahrzeug in Gang setzen könne.

Neben BMW bietet auch Daimler eine solche ferngesteuerte Einparkhilfe serienmäßig in Deutschland an. Diese soll das Ein- und Ausparken bei engen Parklücken erleichtern. Während BMW diese Funktion über einen speziellen Autoschlüssel ermöglicht, reicht bei Daimler eine Smartphone-App. Bei beiden Systemen gilt: Der Fahrer muss sich in unmittelbarer Nähe des Wagens aufhalten und eine Parktaste drücken oder eine "Bestätigungsgeste" auf dem Handy ausführen. Damit ist er in der Lage, das Parkmanöver jederzeit zu beenden und das System zu "überstimmen".

Funktion lässt sich nachträglich aktivieren

Dadurch sei die Funktion mit den Anforderungen des Wiener Übereinkommens für den Straßenverkehr aus dem Jahr 1968 vereinbar, sagte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage von Golem.de. Dieses Übereinkommen schreibt vor, dass jeder Autofahrer sein Fahrzeug dauernd beherrschen muss. Zwar haben die USA das Wiener Übereinkommen nicht unterzeichnet, dafür aber das Genfer Übereinkommen über den Straßenverkehr von 1949, das eine ähnliche Regelung enthält.

Nach Angaben eines BMW-Sprechers sollen künftig auch die US-Kunden die Einparkhilfe nutzen können. Ein genauer Zeitpunkt dafür stehe aber noch nicht fest. Die Technik stehe dann aber auch in solchen Autos zur Verfügung, die bislang noch nicht damit ausgestattet seien, sagte BMW-Sprecher Dave Buchko nach Angaben von The Verge.


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Nico82x 16. Jan 2016

An die heimische Garage denkt wohl keiner? Gerade ältere Garagen sind in den letzten...

jones1024 15. Jan 2016

das ich nicht lache. Wer Menschenrechte mit Füssen tritt, wird sich wohl kaum durch einen...

mxcd 15. Jan 2016

Schön, endlich ein Autoschlüssel mit Display, der aussieht, wie ein Gamermouse. https...



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