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Aldebaran-Ausstellungsraum in Paris: Schöne Roboter haben bessere Chancen.
Aldebaran-Ausstellungsraum in Paris: Schöne Roboter haben bessere Chancen. (Bild: Petra Vogt)

Auf das Aussehen kommt es an - auch beim Roboter

"Unsere Roboter lächeln, schauen finster drein, sie erzeugen Gesichtsausdrücke, die sie natürlich und menschlich aussehen lassen", erzählt Lee. Hanson Robotics habe die Roboter auf diversen Veranstaltungen ausprobiert. Das Publikum sei jedes Mal anders gewesen, die Reaktion hingegen nicht: "Von 5 bis 95: Wenn unser Roboter sie anlächelt, lächeln sie zurück."

  • Han ist der neue Roboter des Unternehmens Hanson Robotics. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Hanson Robotics baue Roboter mit den menschenähnlichsten Gesichtern, sagt Hanson-Chef Jong Lee. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Hans Gesicht besteht aus Frubber, einem Polymerschaum. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Rund 40 Servomotoren aktuieren das Gesicht, so dass Han ein Mienenspiel zeigt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er beherrscht gut ein Dutzend Gesichtsausdrücke, die unterschiedlich intensiv ausfallen können. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gesteuert wird das Gesicht über eine Smartphone-App. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Roboter wie Han sollen künftig im Dienstleistungsbereich eingesetzt werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In etwa einem Jahr könnten die ersten Roboter so weit sein, sagt Lee. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Han ist der neue Roboter des Unternehmens Hanson Robotics. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Dass Ästhetik ein wichtiger Aspekt ist, hält auch KIT-Forscher Dillmann für ausgemacht. Roboter werden Teil des zukünftigen Lifestyles sein. Dafür brauchten sie ein gutes Design, passend etwa zu der Inneneinrichtung einer Wohnung. "Dazu kommt eine passende Vermarktungsstrategie, gekoppelt mit den Fähigkeiten der Geräte", sagt er. "Gutes Aussehen können wir als Ingenieure aber nur in Kooperation mit guten Designern realisieren." Deshalb sollten diese Gesichtspunkte mit in die technische Entwicklung einbezogen werden.

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Erst das Aussehen, dann die Technik

Einer, der das verstanden hat, ist Aldebaran-Gründer Bruno Maisonnier. Er hat von Anfang an Wert auf das Aussehen von Pepper und Nao gelegt. Es ist wichtig, wenn Menschen mit dem Roboter interagieren sollen. Die Technik ist nur dazu da, die Interaktion zu unterstützen. Sie soll nicht im Mittelpunkt stehen.

  • Das Roboter-Atelier in Aldebaran in Paris (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Stilecht heißt ein Roboter die Besucher willkommen. (Foto: Petra Vogt)
  • Dort zeigt Aldebaran seine Roboter: den Nao, den es in Blau ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und in Rot gibt, ...  (Foto: Petra Vogt)
  • ... sowie den größeren Pepper. (Foto: Petra Vogt)
  • Nao spricht mit dem Besucher ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... oder löst Rechenaufgaben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er schreibt sogar die Zahlen auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schönschrift ist allerdings nicht seine Lieblingsdisziplin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Pepper wurde für den japanischen Mobilfunkanbieter Softbank entwickelt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er spricht mit den Kunden in den Softbank-Filialen. Auf dem Tablet können diese Informationen abrufen oder etwas bestellen. (Foto: Petra Vogt)
  • Außerdem tanzt er gern. (Foto: Petra Vogt)
  • Pepper hat omnidirektionale Räder, mit denen er auf engem Raum manövrieren kann. (Foto: Petra Vogt)
  • Mit seinen fünffingrigen Händen kann er auch Gegenstände tragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Das Roboter-Atelier in Aldebaran in Paris (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

"Brunos Standpunkt war: erst das Design, dann die Technik. Die Technik sollte nur dem Design dienen", erzählte Rodolphe Gélin, Entwicklungsleiter bei Aldebaran, bei unserem Besuch im Pariser Atelier von Aldebaran. Deshalb würden Pepper und Nao nicht als technische Geräte wahrgenommen, sondern als "etwas, mit dem man gern zusammen ist, mit dem man gern zusammenlebt".

Auch auf hoher See: Die Reedereien Aida Cruises und Costa Crociere setzen Pepper ab kommendem Frühjahr auf ihren Kreuzfahrtschiffen ein. Ob die Roboter, die sich auf Rollen fortbewegen, mit dem Seegang klarkommen, wird sich zeigen. In einem Punkt sind sie ihren menschlichen Kollegen jedoch überlegen: Roboter werden nicht seekrank.

 Roboter füllen Lücken

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Aslo 02. Jan 2016

Soll wohle ein Markt sein/werden, in dem Umsätze im Milliardenbereich (Giga=Milliarde...

maxule 31. Dez 2015

WaAAalliIEe!

earon 31. Dez 2015

ich finde das nicht so gruselig. Es braucht ein Umdenken. Der normale Mensch kann sich...

wire-less 30. Dez 2015

Wenn man sieht wie zäh das bei den Saugrobotern geht. Wir hatten 2 Roombas bevor wir...

ibsi 30. Dez 2015

Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik von SME enthalten...



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