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CTA: Containerterminal fängt Ökostromspitzen ab
CTA: Containerterminal fängt Ökostromspitzen ab (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Mehr Container auf gleicher Fläche

"Ein Containerterminal arbeitet dann effizient, wenn es so wenig Bewegung wie möglich gibt. Das heißt, ich möchte den Container so selten wie möglich anfassen", sagt Petters. Andererseits soll der Container abholbereit sein, wenn der Lkw vorfährt, und nicht tief unten in einem Stapel stehen.

Dafür ist die Steuerungssoftware zuständig. Sie kennt die Standorte der Container und weiß, wann diese abtransportiert werden. Die Kräne sortieren den Container immer wieder einmal um, damit er zu dem Termin verfügbar ist.

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Der Kran kann auch den Lkw anheben

Kurz bevor der Container das Lager verlässt, ist der Mensch wieder gefragt: Ein Bediener setzt den Container auf einem Lkw ab oder hebt ihn von dort hoch, aber nur jeweils zwei bis drei Meter. Das macht er per Joystick vor einem Bildschirm sitzend vom Kontrollzentrum aus. Es sei eine Sicherheitsmaßnahme, weil mit den Fahrern externes Personal beteiligt sei, sagt Petters. Die Fahrer müssen währenddessen aussteigen, ebenfalls aus Sicherheitsgründen: Sollte der Container beim Entladen nicht richtig losgemacht sein, würde der Kran ohne weiteres auch den Container mitsamt Lkw hochheben.

Ein automatisiertes Bocklager nutzt die Fläche effizienter als ein herkömmliches Lager. Dort transportieren Portalhubwagen, auch Van Carrier (VC) genannt, die Container. Van Carrier sind hochbeinige Fahrzeuge, die einen Container anheben, transportieren und stapeln können. Allerdings benötigen sie eine Fahrspur, so dass zwischen den Container-Reihen immer Platz als Fahrspur frei bleiben muss. Zudem kann ein Van Carrier die Boxen nicht so hoch stapeln wie der Portalkran.

Das CTB wird automatisiert

Da Flächen im Hamburger Hafen knapp sind, stellt die HHLA auch eines ihrer anderen Terminals um: Das Containerterminal Burchardkai (CTB), das größte Containerterminal im Hamburger Hafen, erhält ebenfalls ein automatisches Blocklager. So lasse sich die Lagerkapazität auf der gleichen Fläche verdoppeln, sagt Petters.

  • Das Containerterminal Altenwerder (CTA) im Hamburger Hafen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das CTA ist eines der modernsten Containerminals der Welt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Hier können Schiffe der New-Panamax-Klasse festmachen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Containerbrücken be- und entladen die Schiffe. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das CTA hat 15 dieser Brücken, die 53 Meter hoch sind. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sie fahren auf Schienen und können ihre Position verändern. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Katze holt den Container vom Schiff, die zweite lädt ihn auf einen Transporter. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die zweite Katze wird vom Computer gesteuert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie die Katze ist auch der Transporter automatisiert unterwegs. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • So ein AGV sieht aus wie ein Sattelschlepper ohne Zugmaschine. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Transponder im Boden sorgen dafür, dass die AGVs ihr Ziel finden und auf dem Weg nicht kollidieren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Einige der AGVs habe Elektroantrieb und Wechselakkus, die hier getauscht werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Container werden in Blocklagern gestapelt. Jedes Lager hat zwei automatisch gesteuerte Kräne. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Abtransport erfolgt unter anderem mit der Bahn. Derzeit wird der Containerbahnhof erweitert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Einige der AGVs habe Elektroantrieb und Wechselakkus, die hier getauscht werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Mehr Kapazität auf gleicher Fläche schafft die HHLA derzeit auch beim Containerbahnhof des CTA: Wo bisher sieben Gleise lagen, sollen künftig neun Züge nebeneinanderstehen können. So erhöht sich die Kapazität von derzeit etwa 800.000 Standard-Containern (Twenty Feet Equivalent Unit, TEU) pro Jahr um 140.000 TEU pro Jahr.

Züge werden bei der Ausfahrt gescannt

Das wiederum macht einen weiteren Automatisierungsschritt notwendig. Durch den Ausbau rücken die Schienenstränge näher zusammen, weshalb die Wege dazwischen verschwinden. Auf den Wegen fuhren früher Mitarbeiter auf kleinen Fahrzeugen an den Zügen entlang und scannten jeden Container, bevor er das Terminal verließ. Diese Aufgabe übernimmt inzwischen das Traingate. Der Zug fährt hindurch und Kameras erfassen die Kennung des Containers und mögliche Beschädigungen. Eine ähnliche Einrichtung gibt es auch für Container, die auf dem Lkw kommen oder das Terminal verlassen: Sie werden am OCR-Gate gescannt.

Automatisiert wird aber nicht nur bei den Containern.

 Hafen: Die Schauerleute von heute sind riesig und automatischSchüttgut wird automatisch entladen 

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blariog 08. Jul 2016

+1

Tobias Claren 04. Jul 2016

Das kommt auch noch. Besonders mit der "Technologischen Sigularität", dessen Eintreten...



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