Abo
  • Services:
Anzeige
Roboterparkhaus in Aarhus: Platz für 1.000 Autos
Roboterparkhaus in Aarhus: Platz für 1.000 Autos (Bild: Lödige Industries)

Auto: Roboter, park mal meine Karre - aber lass sie heil!

Roboterparkhaus in Aarhus: Platz für 1.000 Autos
Roboterparkhaus in Aarhus: Platz für 1.000 Autos (Bild: Lödige Industries)

Einem anderen das Parken überlassen - eine herrliche Vorstellung! In Aarhus, Düsseldorf oder Miami übernimmt das der Roboter. Doch nicht jeder Fahrer bekommt das Auto so wieder, wie er es abgegeben hat.

Wohin mit dem Auto? In Städten auf der Straße einen Parkplatz zu suchen, hat etwas von einem Lotteriespiel. Parkhäuser sind eine Alternative. Aber sie sind ungemütlich - viele, vor allem Frauen, fühlen sich in den Betongewölben unwohl. Und sie sind eng - schwarze Streifen an den Wänden deuten an, dass so mancher Fahrer Probleme hat, Kurvenradien und Entfernungen richtig einzuschätzen. Und so mancher findet bei der Rückkehr an seinem Auto eine Beule dort, wo vorher noch keine war.

Anzeige
  • Die Tiefgarage Stadtbibliothek in Aarhus ist ein automatisiertes System. (Foto: Lödige Industries)
  • Die Fahrer stellen ihr Auto ab. (Foto: Lödige Industries)
  • Robotische Systeme stellen das Auto ab und geben es auch wieder heraus. (Foto: Lödige Industries)
  • Ein Shifter fährt unter das Auto und hebt es an. (Foto: Lödige Industries)
  • Ray ist ein Parkroboter, den das bayrische Unternehmen Serva Transport Systems - hier auf der Hannover Messe 2014. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ray ist in einem Parkhaus auf dem Düsseldorfer Flughafen im Einsatz. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ray fährt unter das Auto und transportiert es zu seinem Parklplatz. (Foto: Serva)
  • Dabei achtet der Roboter darauf, dass Autos ähnlicher Größe zusammenstehen. (Foto: Serva)
  • Das Auto kann sich auch selbst parken: Mit dem System Park4U von Valeo sucht sich das Auto einen freien Platz. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Tiefgarage Stadtbibliothek in Aarhus ist ein automatisiertes System. (Foto: Lödige Industries)

Reisende, die vom Flughafen in Düsseldorf abfliegen, haben das Problem nicht. Sie geben ihr Auto ab und lassen parken - vom Roboter. Auch in anderen Städten sind bereits ganz verschiedene robotische Parksysteme im Einsatz. Sie haben große Vorteile für Fahrer und Parkhausbetreiber - wenn sie denn funktionieren. In Miami etwa wären die Besitzer einiger Wagen noch froh über einen kleinen Blechschaden gewesen.

Ray hebt das Auto an

Das Düsseldorfer System immerhin funktioniert bisher unfallfrei. Ray, der Roboter, parkt nicht nur Luxuslimousinen, sondern jedes Auto, das nicht mehr als 3 Tonnen wiegt - vom 2,5 Meter langen Smart mit einem Radstand von 1,8 Metern bis zur 5,3 Meter langen Limousine. Und er verlangt dafür nicht einmal Trinkgeld. Ray wurde von dem bayerischen Unternehmen Serva Transport Systems entwickelt. Er hat die Form eines Rechtecks, das an einer Seite offen ist. In dem Rechteck sind zwei Gabeln, ähnlich wie die eines Gabelstaplers.

Der Roboter fährt neben das Auto und vermisst es. Er passt die beiden Gabeln an den Radstand des Autos an und fährt seitlich, bis das Auto in dem Rechteck steht. Dabei schiebt er die Gabeln unter die Vorder- und Hinterräder und hebt das Fahrzeug an. Mit seiner Fracht fährt Ray dann zu einem freien Parkplatz und stellt das Auto bei anderen vergleichbarer Größe ab.

Das Auto steht bei der Rückkehr bereit

Der Flugpassagier gibt, bevor er zum Gate entschwindet, am Terminal noch den Zeitpunkt seiner Rückkehr an. Ray verbindet die Daten mit dem Kennzeichen von dessen Auto. Der Reisende kann dann gleich nach seiner Rückkehr sein Fahrzeug an der Übergabestelle abholen und nach Hause fahren.

Robotisches Parken hat aber nicht nur Vorteile für den Fahrer. Auch der Parkhausbetreiber gewinnt: nämlich Stellplatz. Die Autos können enger gestellt werden. Es müssen weniger Fahrwege freigelassen werden. Es reicht ja, wenn die Roboter durchkommen. Die wissen, wo sie ein Auto abgestellt haben und wann es verfügbar sein muss. Anders als in einem normalen Parkhaus bleibt das Auto in dem robotischen auch nicht auf einem Platz stehen. Die Roboter parken es immer wieder um. Damit die Autos, die abgeholt werden, verfügbar sind, werden die anderen auf die hinteren Plätzen verfrachtet.

Für den Betreiber bedeutet das eine bessere Auslastung seiner Fläche: 15 Quadratmeter weniger Stellplatzbedarf pro Fahrzeug, sagt Serva. Auf dieselbe Fläche passten so 60 Prozent mehr Autos. Vorteil von Ray: Der Roboter fährt auf Rädern und auf dem Betonfußboden. Er kann also in bestehenden Parkhäusern eingesetzt werden.

Anders sind die Systeme von Lödige Industries aus Warburg in Nordrhein-Westfalen: Hier wird das Parkhaus schon gleich als robotisches System geplant und gebaut.

Dänische Leser lassen parken 

eye home zur Startseite
RvdtG 04. Mär 2016

http://xkcd.com/1651/

Neuro-Chef 04. Mär 2016

Du mach erstmal 'nen Kopfstand und trink dabei ein Glas Wasser ;p

ronlol 24. Feb 2016

Ein guter Einsatzort wäre z.B. das Parkhaus für Dauerparker. Beim Flughafen etc. So ein...

GerdMueller 23. Feb 2016

Ich kenne auch zumindestens ein Parkhaus in Wien, das schon seit über 10 Jahren so läuft

theonlyone 22. Feb 2016

Da man eben keine "Container" hat, wird zweckmäßig Platz gespart. Das bedeutet das man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Trivadis GmbH, Düsseldorf
  2. FRITZ & MACZIOL Software und Computervertrieb GmbH, Hannover
  3. Dataport, Altenholz bei Kiel
  4. imbus AG, Möhrendorf


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. 18,99€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Keysniffer

    Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext

  2. Here WeGo

    Here Maps kommt mit neuem Namen und neuen Funktionen

  3. Mesuit

    Chinesischer Hersteller bietet Android-Hülle für iPhones an

  4. Pokémon Go

    Pikachu versus Bundeswehr

  5. Smartphones

    Erste Chips mit 10-nm-Technik sind bei den Herstellern

  6. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  7. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  8. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  9. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  10. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elementary OS Loki im Test: Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
Elementary OS Loki im Test
Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
  1. Linux-Distribution Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung
  2. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!
  3. Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test Ubuntu versaut noch jedes Tablet

Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. NVM Express und U.2 Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

  1. Re: jede firma, die noch im profisport...

    Cok3.Zer0 | 00:46

  2. Re: Ursprung auf Windows Phone ignoriert. :(

    drvsouth | 00:44

  3. Re: Ganz und gar nicht günstig

    schachbrett | 00:41

  4. Re: Ein Mehrwert darzustellen wird immer schwieriger

    plutoniumsulfat | 00:32

  5. Funktioniert die App auch auf meinem WeTab?

    stscon | 00:25


  1. 19:16

  2. 17:37

  3. 16:32

  4. 16:13

  5. 15:54

  6. 15:31

  7. 15:14

  8. 14:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel