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Adaptives Kurvenlicht in einem BMW
Adaptives Kurvenlicht in einem BMW (Bild: BMW)

Auto: Programmierte Scheinwerfer leuchten nur Wichtiges aus

Adaptives Kurvenlicht in einem BMW
Adaptives Kurvenlicht in einem BMW (Bild: BMW)

Der Scheinwerfer der Zukunft leuchtet Rehe am Fahrbahnrand an, blendet nicht trotz Fernlicht und lässt den Fahrer auch bei Regen und Schnee weit sehen. Kurven soll die Lichttechnik des amerikanischen Forscherteams noch vor dem Lenken erkennen.

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Neue adaptive Autoscheinwerfer überwachen zusammen mit Kameras kontinuierlich die Straße, werten Daten aus und reagieren darauf, was vor dem Fahrzeug passiert. Entwickelt wurden sie nach einem Bericht von Scientific American von Forschern des Robotics Institute der Carnegie Mellon University in den USA.

Die adaptiven Scheinwerfer einiger Fahrzeuge können zwar schon jetzt beispielsweise in Kurven leuchten, sich automatisch abdunkeln, wenn sie den Gegenverkehr blenden - neueste Matrix-Scheinwerfer können sogar immer im Fernlichtmodus betrieben werden, weil sie erkannte Objekte wie Menschen aussparen können. Diese Technik gibt es von Audi, BMW, Mercedes und anderen Marken, aber in der Regel beherrschen sie nur eine der genannten Techniken.

Das wollen Forscher mit den Scheinwerfern ändern, die sich an praktisch alle Fahrsituationen anpassen können. Schon seit 2012 wird beispielsweise an einem System gearbeitet, das verhindern soll, dass Regentropfen oder Schneeflocken angeleuchtet werden und so die Sicht drastisch verkürzen.

Dieses System funktionierte bisher nur mit vergleichsweise großen und langsam fallenden Schneeflocken, deren einzelne Flugbahnen es erkannte. Nun kann es bei schnellerer Fahrt arbeiten, erkennt auch Regentropfen und ist deutlich kleiner geworden, so dass es in das Scheinwerfergehäuse eines Lkw passt. Außerdem leuchtet es die eigene Fahrspur stärker aus als die umliegenden und sorgt für eine optische Warnung, wenn es Objekte auf oder neben der Fahrbahn erkennt - beispielsweise in Form von Menschen und Tieren, die mit einem Strahler markiert werden.

Das Forscherteam arbeitet dazu an einem adaptiven Kurvenlicht, das auf GPS basiert und Kurven erkennen soll, noch bevor der Fahrer eingelenkt hat, und den richtigen Kurs ausleuchtet. So leitet den Fahrer ein Lichtteppich auf seiner Spur, der heller ist als das Umfeld.

Kernelement ist eine Kamera, die ständig aufnimmt, was vor dem Fahrzeug passiert und eine optische Bilderkennung, die auswertet, was auf den Bildern zu sehen ist. Ein räumlicher Modulator für Licht (englisch: Spatial Light Modulator (SLM)) teilt den Lichtstrahl in mehrere auf, deren Intensität er steuern kann. Ein Beispiel für so einen SLM ist beispielsweise ein DLP-Projektor.

Noch sind die Lichttechniken allerdings Jahre von der Einsatzreife entfernt - und schlicht zu teuer, so dass sie zunächst nur in Luxusfahrzeugen zu finden sein werden.


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Laoban 01. Mai 2015

genau, Fisker hat das, ist nur cool und bringt kaum was... die minimale erbrachte...

plutoniumsulfat 29. Apr 2015

Schalten musst du aber auch nicht so genau wie das Kurvenlicht arbeiten muss.

chefin 29. Apr 2015

Steht auch so im Artikel. Nur das Audi kein GPS zum nachführen verwendet. Dieses Projekt...

Hotohori 28. Apr 2015

Da steht aber "markiert" und nicht "geblendet". ;) Ich denke doch mal, dass die...



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