Anzeige
Atos-Chef Thierry Breton
Atos-Chef Thierry Breton (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Atos: "Wir werden die Abschaffung der E-Mail durchsetzen"

Atos-Chef Thierry Breton
Atos-Chef Thierry Breton (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Der IT-Services-Anbieter Atos hat vor einem Jahr angekündigt, die E-Mail abzuschaffen. Golem.de hat nachgefragt, ob das Ziel erreicht werden kann.

Der "Prozess zum Zero-E-Mail-Unternehmen ist im Gange", sagte Atos-Deutschland-Sprecher Stefan Pieper im Gespräch mit Golem.de. Vor über einem Jahr, im Februar 2011, hatte Thierry Breton, der Chef des IT-Services-Anbieters, angekündigt, die E-Mail im Unternehmen bis Ende 2013 komplett abzuschaffen. Stattdessen sollten Instant Messaging und soziale Netzwerke als integrierte Plattform für die interne Kommunikation genutzt werden. "Das Ziel, die interne E-Mail bis 2013 nicht mehr einzusetzen, ist zu schaffen. Wir planen nicht, die Zielmarke zu verändern", betonte Pieper. "Die Abschaffung der E-Mail wird durchgesetzt."

Anzeige

Der Abschied von der E-Mail-Kommunikation bedeute auch einen Kontrollverlust für Vorgesetzte bei Atos, die sich von ihren Teammitgliedern bislang immer ins CC-Feld von deren Mailnachrichten nehmen ließen, um den Tätigkeitsablauf mitzubekommen, erklärte Pieper. "Sie müssen sich also mehr um die Leute kümmern, und das ist auch so gewollt."

Atos setze Schulungsmaßnahmen ein, um die Abschaffung der internen E-Mail durchzusetzen. Das Umdenken von der E-Mail, die inzwischen oft falsch eingesetzt werde, sei ein kultureller Prozess, so Pieper. Ein großes Problem sei, dass viel zu viele Menschen ins Adressfeld einer E-Mail mit eingesetzt würden.

"In der externen Kommunikation werden wir weiterhin E-Mail nutzen", sagte Pieper. Auch bei der rechtsverbindlichen Kommunikation sei die E-Mail nicht so einfach ersetzbar.

Von den rund 200 E-Mails, die jeder Mitarbeiter täglich erhalte, sind nur zehn Prozent nützlich. Fünf bis 20 Stunden pro Woche würden auf die E-Mail-Bearbeitung verwandt, hatte Konzernchef Breton erklärt. Es sei nicht normal, dass einige Kollegen stundenlang am Abend ihre E-Mails abarbeiten müssten. Die E-Mail sei kein geeignetes Kommunikationswerkzeug mehr. Das Lesen von E-Mails sei zudem eine Ablenkung, nach der im Durchschnitt 64 Sekunden gebraucht würden, bis der Beschäftigte sich wieder voll auf seine Tätigkeit konzentrieren könne.


eye home zur Startseite
turnerdrive 05. Apr 2012

Es ist schon seit langem deutlich, dass sich das Medium E-Mail total verselbstständigt...

blau34 04. Apr 2012

Naja Atos ist defenitiv zu blöd. Sorry wer e-mail nicht in den Griff bekommt und das per...

blau34 04. Apr 2012

Rechtlich darfst Du alles mitlesen. Du musst nur klar definieren das private Nutzung von...

blau34 04. Apr 2012

Selten sowas dummes gelesen. Wenn die jetzt schon zu blöd sind ein e-mail System zu...

Mister Tengu 04. Apr 2012

"Also ich als ein in einer derselben Branche zugehörigen Firma arbeitender Mensch habe...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Information Security Analyst (m/w)
    GENTHERM GmbH, Odelzhausen
  2. Software Ingenieur (m/w) Embedded Systems (Antriebstechnik)
    YASKAWA Europe GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main
  3. IT-Systemkauffrau / -mann oder Informatiker (m/w) zur Systemadministration
    Chirurgische Klinik München-Bogenhausen GmbH, München
  4. Java EE-Entwickler (m/w)
    Topcart GmbH, Wiesbaden

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zenbook 3 im Hands on: Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
Zenbook 3 im Hands on
Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
  1. 8x Asus ROG 180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr
  2. Transformer 3 (Pro) Asus zeigt Detachable mit Kaby Lake
  3. Asus Zenbook Flip kommt für fast 800 Euro in den Handel

Android Wear 2.0 im Hands on: Googles Aufholjagd mit Komplikationen
Android Wear 2.0 im Hands on
Googles Aufholjagd mit Komplikationen
  1. Android Wear 2.0 Google etabliert Fragmentierung bei Smartwatches
  2. Microsoft Outlook-Watch-Face für Android-Smartwatches
  3. Samsung Keine neuen Smartwatches mit Android Wear geplant

E-Mail-Verschlüsselung: EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
E-Mail-Verschlüsselung
EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
  1. Netflix und Co. EU schafft Geoblocking ein bisschen ab
  2. Android FTC weitet Ermittlungen gegen Google aus
  3. Pay-TV Paramount gibt im Streit um Geoblocking nach

  1. Re: Herstellerangaben vom Spritverbrauch übertragbar?

    Carlo Escobar | 20:21

  2. Re: Frauen in der EDV ...

    phybr | 20:20

  3. Re: Vorinstallierte Programme sind die Pest

    Eheran | 20:20

  4. Re: Bluetooth muss standard werden!

    DrWatson | 20:14

  5. Es ist schon da!

    Harald.L | 20:08


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel