Atlas: Facebook kauft Microsoft Adserver-Technik ab
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Brian Snyder/Reuters)

Atlas Facebook kauft Microsoft Adserver-Technik ab

Facebook übernimmt Microsofts Adserver Atlas und will die Plattform künftig in verschiedenen Bereichen ausbauen. Microsoft hatte Atlas mit der Übernahme von Aquantive erworben, um Google Konkurrenz zu machen.

Anzeige

Facebook hat Microsoft seine Atlas Advertiser Suite abgekauft, die Microsoft 2007 mit der Übernahme von Aquantive übernommen hatte. Facebook will Atlas vor allem nutzen, um Lösungen zur kanalübergreifenden Werbeerfolgsmessung anzubieten. Werbetreibenden soll so ein ganzheitlicher Blick auf den Erfolg ihrer Werbekampagnen ermöglicht werden, damit sie diese mit ihren Botschaften zur richtigen Zeit an die richtigen Menschen bringen können. Nach Facebook können bessere Messsysteme die digitale Werbung aus Kundensicht verbessern, indem ihnen weniger für sie irrelevante Werbung präsentiert wird.

Facebook will Atlas damit zum "effektivsten, intuitivsten und mächtigsten System zur Auslieferung, Verwaltung und Messung von Werbung" machen. In Kombination mit den Systemen von Nielsen und Datalogix sollen Werbetreibende ihre Kampagnen auf Facebook letztendlich mit ihren anderen Werbeaktivitäten vergleichen können. Und das, so hofft Facebook, wird letztendlich mehr Werbegeld in seine Kassen spülen.

Für die aktuellen Atlas-Kunden soll es vorerst keine Veränderungen geben. Facebook will aber weiter in die Plattform investieren. So will Facebook das Backend-System von Atlas ausbauen und die zur Plattform gehörenden Werkzeuge für Desktops und mobile Geräte verbessern. Auch das User Interface von Atlas soll überarbeitet werden.

Mit dem Kauf der Atlas Advertiser Suite hatte Microsoft 2007 auf die Übernahme des Adserver-Anbieters Doubleclick reagiert, den Google Microsoft im letzten Moment weggeschnappt hatte. Microsoft hatte mit dem Kauf von Aquantive aber wenig Glück und schrieb im vergangenen Jahr 5,25 Milliarden US-Dollar auf Aquantive ab, der Kaufpreis für die Holding lag bei 6,2 Milliarden US-Dollar.

Im August 2009 verkaufte Microsoft die zu Aquantive gehörende Agenturgruppe Razorfish mit 2.000 Beschäftigten für 530 Millionen US-Dollar an die französische Publicis Groupe. Nun geht die Atlas Advertiser Suite an Facebook. Laut Techcrunch liegt der Kaufpreis eher bei 50 als bei 100 Millionen US-Dollar.


Sir Dragon 01. Mär 2013

vom gral gekostet? die schlagzeile: "manager knabbern auf holz rum" geh ich gleich mal...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) im Bereich Oracle
    Nemetschek Allplan Systems GmbH, München
  2. Mitarbeiter (m/w) Anwendungsbetreuung Data Warehouse
    Aareon Deutschland GmbH, Mainz
  3. Softwareentwickler Host (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, Wilhelmshaven
  4. Senior-PHP-Entwickler (m/w) Web-Development
    Planet Sports GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  2. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  3. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  4. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  5. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  6. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  7. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  8. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  9. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  10. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Amazons Fire Phone im Kurztest: Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
Amazons Fire Phone im Kurztest
Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
  1. Trade-In Amazon.de kauft gebrauchte Smartphones und Tablets an
  2. Vor dem Netflix-Marktstart Amazons Video-Streaming-App für Android ist da
  3. Set-Top-Box Amazon.de verschiebt Lieferung für Fire TV auf 2015

Galaxy Note Edge im Hands On: Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
Galaxy Note Edge im Hands On
Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Interview mit John Carmack "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  3. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone

Surface Pro 3 im Test: Das Tablet, das Notebook sein will
Surface Pro 3 im Test
Das Tablet, das Notebook sein will
  1. Microsoft-Tablet Hitzeprobleme beim Surface Pro 3 mit Core i7
  2. Erste Demo von Intel DirectX-12 kann 50 Prozent CPU-Energie einsparen
  3. Microsoft Surface Pro 3 ab Ende August in Deutschland erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel