Asus Fonepad Hands on 7-Zoll-Smartphone mit langsamem Intel-Prozessor

Asus hat mit dem Fonepad ein Android-Smartphone in Tablet-Größe präsentiert. Das 7-Zoll-Gerät hat einen Intel-Prozessor und soll nur 230 Euro kosten. Ein paar Nachteile muss der Anwender jedoch hinnehmen.

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Der taiwanische Hersteller Asus bringt mit dem Fonepad ein Android-Smartphone mit übergroßem Display und Intel-Prozessor. Die Mischung aus Smartphone und Tablet hat ein 7 Zoll großes Display und soll in Europa nur 230 Euro kosten. Das Nexus 7 mit UMTS-Modem, aber ohne Telefonfunktion kostet beispielsweise 300 Euro. Vergleichbar ist das Konzept mit dem Galaxy Tab 7.0 Plus N, das ebenfalls ans Ohr zum Telefonieren gehalten und damit den Smartphones zugeordnet werden kann.

Das Display des Fonepads ist 7 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, was eine Pixeldichte von knapp 216 ppi ergibt. Damit hat der Bildschirm die gleiche Auflösung und die gleichen Maße wie der des Nexus 7. Beim ersten Testen zeigte sich, dass das IPS-Panel blickwinkelstabil ist. Was uns allerdings störte, war der Umstand, dass das Display schnell verschmierte. Asus verzichtet vermutlich aus Preisgründen auf eine Anti-Fett-Beschichtung.

Im Inneren des Fonepads arbeitet ein Z2420-Atom-Prozessor von Intel mit 1,2 GHz. Damit ist die Leistung des Prozessors von der Taktrate her niedriger als die des Z2480 beim Motorola Razr I (2 GHz) und des Z2460 beim ZTE Grand X In (1,6 GHz) und das war beim Antesten auch spürbar. Das SoC hat nur einen Kern und Intels Hyper-Threading-Technik, die das Gerät wie einen Zweikernprozessor erscheinen lässt, hilft leider nicht: Ab und an bemerkten wir beim Aufrufen von Webseiten oder beim Scrollen ein Stocken.

Da Intel-Prozessoren im Standby-Betrieb die Leistungsaufnahme auf ein Minimum zurückschrauben, dürfte die Akkulaufzeit des Fonepads im täglichen Betrieb vergleichbar gut sein wie die des Razr I und des Grand X In. Asus gibt die Laufzeit des 4.270-mAh-Akkus mit bis zu neun Stunden an. Der Wert wurde bei Betrachtung eines 720p-Films bei einer Bildschirmhelligkeit von 100 nits und mit aktiviertem WLAN und UMTS ermittelt.

Die Größe des Flash-Speichers beträgt beim europäischen Modell 16 GByte, die in den USA erhältliche Variante wird 8 GByte haben. Dafür hat das US-Modell zusätzlich zur Frontkamera mit 1,2 Megapixeln eine 3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Diese fehlt beim europäischen Modell. Beide Varianten haben 1 GByte Arbeitsspeicher. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten mit maximal 32 GByte ist ebenfalls bei beiden Modellen eingebaut.

Das Fonepad unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz mit HSUPA bis 5,76 MBit/s und HSDPA mit 21 MBit/s. Für den Mobilfunkbetrieb ist eine Micro-SIM-Karte (3FF) notwendig. WLAN-Signale empfängt das Tablet nach 802.11b/g/n, also nur auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth wird in der Version 3.0 unterstützt, ein GPS-Modul, Glonass, ist ebenfalls eingebaut.

Das griffige Kunststoffgehäuse des Fonepads misst 196,4 x 120,1 x 10,4 mm und wiegt 340 Gramm. Damit ist das Gerät fast genauso groß wie das Nexus 7; auch das Gewicht ist identisch.

Das Fonepad wird ab März 2013 für 230 Euro mit Android 4.1 erhältlich sein. Das Tablet wird in den Farben Titanium Gray und Champagne Gold erscheinen.


Horsty 28. Feb 2013

Schönes Zeichen dafür, dass alle Poster hier in diesen Beiträgen keine Ahnung haben. 1...

TTX 26. Feb 2013

Da muss man aufpassen das man vor lachen nicht auf dem schmutzigen Boden rollt, wenn...

nmSteven 26. Feb 2013

Logisch Microsoft verlangt ja Lizenzkosten die deutlich höher sind als die die Google für...

vesibom 25. Feb 2013

eine langsameme Telefon

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mobilepulse / 26. Feb 2013

MWC 2013 Tag 2 Roundup



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