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Acers Gold Hinge ist für die Datenübertragung gar nicht verantwortlich.
Acers Gold Hinge ist für die Datenübertragung gar nicht verantwortlich. (Bild: Acer)

Aspire Switch 12 S: Acer nutzt fürs USB-3.0-Tastaturdock schnelle Nahfunktechnik

Für das 2-in-1-Gerät Aspire Switch 12 S nutzt Acer eine Übertragungstechnik, die uns der Hersteller nicht komplett erklären konnte. Im Tastatur-Dock mit USB 3.0 befindet sich nur eine lange Goldkontaktfläche für das Detachable. Doch Daten werden anscheinend per Kiss-Funk versendet.

Acers Aspire Switch 12 S ist eine 2-in-1-Notebook-Tablet-Kombination, die mit der sogenannten Acer Snap Hinge Gold arbeitet. Als wir uns das Gerät auf dem Mobile World Congress genauer anschauten, verwunderte uns dieser Kontakt, denn in der Tastatur befinden sich zwei aufklappbare USB-3.0-Anschlüsse. Mit einer Datenrate von 5 GBit/s sind das hohe Ansprüche an ein Dock mit nur einer durchgehenden Kontaktfläche. Wie das funktionieren soll? Gar nicht. Die goldfarbige Kontaktfläche hat mit der Datenübertragung überhaupt nichts zu tun.

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  • Acer Aspire Switch 12 S (Bild: Acer)
  • Die Goldkontakte haben nichts mit der Datenübertragung zu tun. (Bild: Acer)
  • Als Detachable kann es vielseitig eingesetzt werden. (Bild: Acer)
  • Im Notebook-Modus ist das Display aber zu schwer für den Schoßbetrieb. (Bild: Acer)
  • Die Tastatur ist beleuchtet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Selbst im Hallenlicht ist diese gut zu erkennen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der USB-3.0-Anschluss ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist aus Platzgründen ausklappbar. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die wichtigsten Anschlüsse bietet der Tablet-Teil des Switch 12 S. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Acer Aspire Switch 12 S (Bild: Acer)

Stattdessen verwendet Acer zwischen dem Tablet und der Tastatur eine Nahfunktechnik, die eine Distanz von maximal 10 mm überbrücken kann, wie uns Acer auf Nachfrage sagte. Es handelt sich dabei um einen Hochfrequenzstandard, der mit einer geringen Leistungsaufnahme arbeitet und trotzdem 6 GBit/s ermöglicht. Normalerweise sind so schnelle Funkverbindungen nicht gerade stromsparend. Da das Dock aber dauerhaft angeschlossen ist, ist die Stromsparfähigkeit tatsächlich wichtig.

Mehr konnte uns Acer aber nicht zu dem Funkstandard sagen. Von den Daten her würde aber der Keyssa-Kiss-Funk passen, der genau das ermöglichen soll. In der Praxis dürfte der Nahfunk einige Vorteile haben. Häufiges An- und Abdocken funktioniert ohne Abnutzung der normalerweise recht empfindlichen USB-3.0-Verbindungen. Zudem fiel das Dock mit sehr starken Magneten auf, wir konnten also recht rabiat mit dem System umgehen. Halteklammern gab es nicht.

Core-M-Tablet für lüfterlosen Betrieb

Abseits der Funkbesonderheit arbeitet das Switch 12 S mit einem aktuellen Core-M-Prozessor, so dass eine Kühlung entfallen kann. Trotzdem ist das Tablet rund 800 Gramm schwer. Die Tastaturbasis mit Hintergrundbeleuchtung ist mit 600 Gramm deutlich leichter. Auf dem Tisch ist das Gerät damit stabil. Auf dem Schoß hingegen fällt es wegen des Übergewichts beim Display ziemlich schnell herunter.

Die restlichen Daten des recht hochwertigen 2-in-1-Detachables beinhalten ein 12,5-Zoll-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Acer betont das dichte Bonding, sprich, zwischen dem Schutzglas (Gorilla Glass) und dem eigentlichen Panel ist sehr wenig Luft eingelassen. Eine 3D-Kamera (Intel Realsense) erlaubt Tiefenaufnahmen. Es wird von dem Gerät mehrere Modelle geben. Die Maximalausstattung beinhaltet 8 GByte RAM und eine 256-GByte-SSD im M.2-Format. All das befindet sich im Tablet-Teil. Das gilt auch für die restlichen Anschlüsse: Micro-SD-Karten lassen sich einstecken, es gibt USB-C - auch zum Laden des Tablets - sowie Micro-HDMI und einen Headset-Anschluss. Für den drahtlosen Betrieb gibt Acer nur 802.11a/b/g/n/ac an. Es ist aber wahrscheinlich, dass das Gerät auch Bluetooth LE besitzt.

Acers Aspire Switch S soll im Laufe des März 2016 ausgeliefert werden. Die kleinste Variante wird zu einem Preis von rund 1.200 Euro angeboten.


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