Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Bitcoin-Mining-Installation in Thailand ging kürzlich in Flammen auf.
Eine Bitcoin-Mining-Installation in Thailand ging kürzlich in Flammen auf. (Bild: bitcointalk.org)

ASICs: Großbrand durch Bitcoin-Mining

Eine Bitcoin-Mining-Installation in Thailand ging kürzlich in Flammen auf.
Eine Bitcoin-Mining-Installation in Thailand ging kürzlich in Flammen auf. (Bild: bitcointalk.org)

Ein Großbrand hat eine gesamte Installation zum Minen von Bitcoins vernichtet. Dabei wurden ASICs im Wert von mehreren Millionen US-Dollar zerstört. Verletzt wurde bei dem Feuer in Thailand niemand. Die Mining-Leistung des gesamten Bitcoin-Netzwerks ging um zwei Prozent zurück.

Anzeige

Ein Großbrand hat einen Bitcoin-Mining-Aufbau in der Provinz Samut Prakan in Thailand zerstört. Laut einem Bericht der Zeitung Thai Rath bemerkte ein Mitarbeiter des Gebäudesicherheitsdienstes in der Nacht einen Brandgeruch, kurze Zeit später stand das Gebäude in Flammen. Die Feuerwehr aus der naheliegenden Stadt Samrongnua rückte mit sieben Fahrzeugen an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde bei dem Großfeuer niemand.

Die Installation in der Nähe von Bangkok wurde offenbar von einer Gruppe in Thailand niedergelassener Europäer betrieben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 14. Oktober. Erst jetzt wurde aber bekannt, dass der Brand durch eine Bitcoin-Installation verursacht wurde.

Hohe Gerätedichte

Im September 2014 hatte ein Mitarbeiter der Firma Spondoolies Tech im Forum bitcointalk.org ein Foto der Installation gepostet, versehen mit dem Kommentar, dass es sich vermutlich um einen Weltrekord bei der Dichte an Mining-Equipment handele. Die verwendeten ASICs vom Typ SP30 werden von Spondoolies Tech hergestellt und kosten pro Stück 3.595 US-Dollar. Die Gruppe, die die Installation betrieb, nennt sich Cowboyminer Mining Cooperative.

Nach Schätzungen dürfte die gesamte Installation mehrere Millionen US-Dollar wert gewesen sein und benötigte fünf Megawatt an Elektrizitätsleistung. Angaben von Spondoolies Tech zufolge waren die Betreiber wohl nicht gegen einen derartigen Schaden versichert.

Hohe Wärmeentwicklung

Das Minen von Bitcoins ist ein zentraler Teil des Protokolls der Kryptowährung. Zur Erstellung von neuem Geld müssen aufwendige Berechnungen von Hashes durchgeführt werden. Anfangs wurde das Minen noch mit Privat-PCs und mit Grafikkarten durchgeführt, inzwischen lohnt sich das aber praktisch nicht mehr. Es gibt einen großen Markt für teure Spezialhardware, die zum Minen eingesetzt wird.

Hardware, die aufwendige Berechnungen durchführt, wird naturgemäß schnell heiß, und es muss für eine ausreichende Kühlung gesorgt werden. Dass beim Bitcoin-Minen Probleme mit Überhitzung auftreten können, ist bekannt. Im Forum von bitcointalk.org gibt es beispielsweise bereits einen Thread, in dem ein Nutzer berichtet, dass er durch das Bitcoin-Minen beinahe sein Haus abgebrannt habe.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 10. Nov 2014

bei Artikeln zu Handys allerdings schon. Mit Gold kannst du wenigstens noch was anfangen...

Tragen 08. Nov 2014

Was für ein Blödsinn. Genau deswegen gibt es Transaktionsgebühren die man bezahlen kann...

Walfleischesser 08. Nov 2014

So geht es mit auch. Bei Geld kommt zum Vertrauen auf die Währung noch die Anerkennung...

Walfleischesser 08. Nov 2014

Dann schick doch mal 10 Gramm Bitcoins in die USA *SCNR

Walfleischesser 08. Nov 2014

Du bist ja witzig, ich muss echt lachen. Weder habe ich irgendwo die Welt gedreht wie...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg und Tamm
  2. hmmh multimediahaus AG, Berlin
  3. sonnen GmbH, Wildpoldsried
  4. Panasonic Industrial Devices Europe GmbH, Lüneburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  2. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  3. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  4. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  5. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  6. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  7. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  8. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  9. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  10. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

  1. Re: Selbstverständlich wäre das ein Vertrag.

    sg-1 | 20:45

  2. Tutanota oder ProtonMail

    HSB-Admin | 20:45

  3. Re: Unterkünfte

    lear | 20:44

  4. Re: It Experte vs Kiddy

    sg-1 | 20:41

  5. Re: Traurig...

    FreiGeistler | 20:37


  1. 19:10

  2. 18:10

  3. 16:36

  4. 15:04

  5. 14:38

  6. 14:31

  7. 14:14

  8. 13:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel