Arctic MC001-XBMC Mediacenter mit Atom, Linux und XBMC 12

Arctics aufs Heimkino getrimmter Nettop-PC MC001-XBMC ist Multimedia-Abspieler, DVD-Player, Videorekorder und Speicher für die eigene Musik-, Foto- und Filmsammlung in einem. Dafür setzt der Hersteller auf die freie Media-Center-Software XBMC 12 und Linux.

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Das Arctic MC001-XBMC zählt zu den ersten Media-Center-Systemen, die die Möglichkeiten der freien Software XBMC 12 nutzen. Die befindet sich in Form der auf XBMC spezialisierten Linux-Distribution Openelec 3.0 auf der 1-Terabyte-Festplatte des Atom-PCs und macht ihn zum fast universellen Full-HD-Mediaplayer sowie DVD-Player. Über den integrierten einzelnen DVB-T-Empfänger kann zudem das gerade angeschaute Fernsehprogramm aufgezeichnet werden.

  • Arctic MC001-XBMC (Bild: Hersteller)
  • Arctic MC001-XBMC (Bild: Hersteller)
  • Arctic MC001-XBMC - Rückseite mit den Schnittstellen, unter anderem Gigabit-Ethernet, HDMI und VGA (Bild: Hersteller)
  • Arctic MC001-XBMC - Vorderseite mit USB 2.0, USB 3.0, Kopfhöreranschluss und Kartenleser (Bild: Hersteller)
  • Arctic MC001-XBMC (Bild: Hersteller)
  • Arctic MC001-XBMC (Bild: Hersteller)
Arctic MC001-XBMC (Bild: Hersteller)

In Arctics MC001-XBMC arbeitet Intels Dual-Core-Atom D525 (1,8 GHz) in Kombination mit Intels NM10-Chipsatz, 2 GByte DDR2-SDRAM und AMDs Mobilgrafikchip Mobility Radeon HD 5430 mit 512 MByte GDDR3-Speicher. Damit soll das System genügend Leistung auch für Full-HD-Darstellung (1080p) bieten. Den gleichen Prozessor und Chipsatz nutzte Arctic schon bei älteren, weitgehend baugleichen Systemen.

Die Videoausgabe erfolgt über HDMI oder VGA, Stereo- und Mehrkanalton über HDMI, optisches S/PDIF und analoge Ausgänge. Einen Kopfhörerausgang gibt es ebenso.

Neben der 1-TByte-Festplatte findet sich ein DVD-RW-Laufwerk im MC001-XBMC. Über USB 2.0 oder USB 3.0 können externe Festplatten oder USB-Sticks angeschlossen werden. Als Datenträger können zudem auch Speicherkarten eingesteckt werden.

Ins Netzwerk wird das MC001-XBMC mittels WLAN nach 802.11 b/g/n oder eine Gigabyte-Ethernet-Schnittstelle eingebunden. So ist auch der Zugriff auf Fotos, Musik und Filme auf Netzwerkspeichern möglich. Außerdem kann über das Internet auf Streamingdienste wie Youtube, Vimeo und - das in Deutschland noch nicht regulär zugängliche - Netflix zugegriffen werden. Plugins für in Deutschland angebotene Video-on-Demand-Dienste wie Lovefilm und Watchever gibt es für XBMC respektive Linux bisher nicht.

Mit verschiedenen Android- und iOS-Apps für Smartphones und Tablets soll sich das MC001-XBMC ebenso wie mit der mitgelieferten und offenbar nicht beleuchteten Infrarotfernbedienung steuern lassen. Die Bedienoberfläche von XBMC ist dabei auf Fernsehbildschirme und Projektoren optimiert.

Das MC001-XBMC ist 143 mm lang, 40 mm breit und 266 mm hoch. Mit einem mitgelieferten Standfuß lässt sich das flache Gehäuse auch hochkant aufstellen. Um die Stromversorgung kümmert sich ein externes 60-Watt-Netzteil.

Arctic verkauft sein Media-Center-System MC001-XBMC ab sofort für 200 Euro über den eigenen Onlineshop.


DerSucher 10. Feb 2013

Nighly Build zum testen (erstes Post auf der Seite) http://openelec.tv/forum/41-supported...

NeverDefeated 07. Feb 2013

Wenn ich das so lese, dann bin ich doch froh, dass ich ohnehin keinen HD-Fernseher habe...

Cassiel 07. Feb 2013

Wo hast du das 33 ¤ BD-Laufwerk her? Das günstige was ich finde sind 55 ¤ :)

ZeRoWaR 07. Feb 2013

Lol, ich meinte nie legale Streaming Anbiete, die hinken doch eben selbst noch im 20...

nille02 07. Feb 2013

Unter Windows, Ja, unter Linux, Nein. Der fglrx kann unter Linux kein Bistream.

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