Archos Gamepad Spieletablet mit Analogsticks für 150 Euro

Archos bringt das Gamepad mit einer Verzögerung von zwei Monaten nun in Deutschland auf den Markt. Mit den eingebauten Analogsticks ist das Android-Tablet für Spiele optimiert. Dank eines Mapping Tools sollen auch ältere Titel unterstützt werden.

Anzeige

Wie der französische Hersteller auf seiner Facebook-Seite bekanntgegeben hat, kann das Archos Gamepad jetzt im hauseigenen Onlineshop bestellt werden. Für 150 Euro erhält der Käufer ein 7-Zoll-Tablet mit Android 4.1, das physische Steuerelemente hat und so für Spiele optimiert ist.

Das Tablet hat an der linken und rechten Seite jeweils sechs Tasten und einen analogen Steuerstick. An der oberen Seite des Gerätes sind zwei Schultertasten eingebaut. Dank des vorinstallierten Mapping Tools soll sich jedes Spiel mit virtueller Steuerung auch über diese Steuerelemente spielen lassen.

  • Auf dem Archos Gamepad können Android-Spiele mit Hilfe analoger Steuerelemente gespielt werden. (Bild: Archos)
  • Das Tablet hat ein 7 Zoll großes Display und läuft mit Android 4.1 alias Jelly Bean. (Bild: Archos)
  • Das Mapping Tool des Archos Gamepads ermöglicht es dem Nutzer, die virtuelle Steuerung auf die analogen Tasten zu legen. (Bild: Archos)
  • So sollen auch ältere Spiele mit der analogen Steuerung gespielt werden können. (Bild: Archos)
  • Das Archos Gamepad (Bild: Archos)
Auf dem Archos Gamepad können Android-Spiele mit Hilfe analoger Steuerelemente gespielt werden. (Bild: Archos)

Dazu weist der Nutzer im Drag-and-Drop-Verfahren den physischen Tasten und Sticks die virtuellen Steuerungsbefehle zu. Diese werden dann in einem Profil abgespeichert und beim nächsten Programmstart automatisch geladen. So sollen auch ältere Titel mit der analogen Steuerung gespielt werden können. Laut Archos sind bereits "hunderte Profile" aktueller Spiele vorinstalliert.

Dual-Core-Prozessor und Jelly Bean

Das Archos Gamepad hat einen 7 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Auf der Vorderseite ist eine Webcam eingebaut, eine Kamera auf der Rückseite ist nicht vorhanden. Zur Auflösung der Kamera macht Archos im technischen Datenblatt keine Angaben.

Im Inneren des Tablets arbeitet ein Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor, dessen Kerne mit 1,6 GHz getaktet sind. Die GPU ist eine Mali 400 MP. Die Größe des eingebauten Flashspeichers beträgt 8 GByte, die des RAM 1 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 32 GByte Größe ist vorhanden.

Das Gamepad funkt mit WLAN, ein UMTS-Modem ist nicht eingebaut. Zu den unterstützten WLAN-Frequenzen macht Archos im Datenblatt keine Angaben. Auch ist offen, ob das Tablet Bluetooth beherrscht und ob ein GPS-Modul enthalten ist. Per Micro-HDMI-Ausgang können Inhalte auf einem externen Bildschirm wiedergegeben werden. Zudem ist das Gamepad DLNA-fähig.

Das Tablet hat die Maße 229,8 x 118,7 x 15,4 mm und wiegt 330 Gramm. Es wird mit Android 4.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Archos machte keine Angaben, ob oder wann ein Update auf Android 4.2 erscheint.

Lieferung ab Mitte Dezember 2012

Das Archos Gamepad kann für 150 Euro über den Onlineshop von Archos bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt ab dem 18. Dezember 2012. Auch andere Onlinehändler liefern erst in knapp zwei Wochen, sie bieten das Gerät zum gleichen Preis an. Ursprünglich hatte Archos die Veröffentlichung des Gamepads bereits für Oktober 2012 angekündigt.


Cohaagen 08. Dez 2012

Was einen Großteil deiner Vorschläge für das ideale Handheld (und eigentlich den...

nive88 07. Dez 2012

bei ps1 spielen hat man links und rechts den 4:3 balken, den kannst du in jedem spiel...

ck (Golem.de) 07. Dez 2012

Hehe, danke für den Hinweis, es ist korrigiert. Der Unterschied ist uns natürlich...

Tzven 07. Dez 2012

Habt ihr echt vergessen euch damals von euren roms Sicherungskopien zu machen? Das ist...

expat 07. Dez 2012

Beim Shooter siehts anders aus. Aber beim Knobelspiel kommts auf das Spielprinzip an.

Kommentieren



Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  3. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  2. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  3. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  4. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  5. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  6. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  7. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  8. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  9. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  10. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel