Archos Gamepad mit Android im Test Teurer und besser wäre besser gewesen

Archos präsentiert mit dem Gamepad ein 7-Zoll-Tablet mit Analogsticks, das bei einem Preis von 150 Euro nicht nur für eingefleischte Android-Spieler interessant klingt. Ob die Steuerung gut funktioniert und das Gerät eine Alternative zu PS Vita und Nintendo 3DS sein kann, klären wir im Test.

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Mit dem Gamepad hat der französische Hersteller Archos ein Android-Tablet mit physischen Steuerelementen vorgestellt. Diese können über eine eigene Software mit der virtuellen Steuerung vieler Android-Spiele verknüpft werden. Für den niedrigen Verkaufspreis von 150 Euro müssen bei der Hardware allerdings einige Kompromisse eingegangen werden.

So arbeitet im Inneren des Tablets ein Prozessor mit zwei Cortex-A9-Kernen, die mit 1,6 GHz getaktet sind. Die in das SoC integrierte GPU ist eine Mali 400 MP. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der Flash-Speicher lediglich 8 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 64 GByte ist vorhanden. Da aktuelle Spiele teilweise viel Speicherplatz einnehmen, ist dieser auch nötig.

Das Gehäuse aus Kunststoff ist gut verarbeitet und misst 229,8 x 118,7 mm. Im Bereich des Bildschirms ist das Tablet 11,1 mm dick, an den Knöpfen der Seitenflügel maximal 15,8 mm. Das Gamepad wiegt 328 Gramm, 12 Gramm weniger als das Nexus 7. Natürlich ist Archos' Tablet durch die seitlichen Bedienungselemente länger als übliche 7-Zoll-Tablets. Wird das Gamepad als normales Tablet genutzt, erfordert dies eine gewisse Gewöhnung.

Gut verarbeitetes Kunststoffgehäuse

Single-Band-WLAN unterstützt das Archos Gamepad auf der Frequenz 2,4 GHz, ein UMTS-Modem ist nicht verbaut. Auch einen GPS-Empfänger hat das Tablet nicht und auf Bluetooth muss der Nutzer ebenfalls verzichten. Die eingebaute VGA-Frontkamera reicht für Videotelefonie, schöne Fotos können damit eher nicht gemacht werden. Über einen Mini-HDMI-Anschluss kann das Gamepad zudem an einen Monitor oder Fernseher angeschlossen werden. Das Ausgabebild kann einfach über die Systemsteuerung skaliert werden.

Anders als bei früheren Archos-Modellen wie dem 101 G9 sind die Kunststoffschalen des Tablets an den Rändern sauber zusammengefügt und weisen nur ein geringes Spaltmaß auf. Das Archos 101 XS ist zwar noch etwas besser verarbeitet, kostet allerdings auch deutlich mehr als das Gamepad. Obwohl das Kunststoffgehäuse des Spieltablets bedingt durch die zahlreichen Knöpfe weitaus mehr Öffnungen hat als das eines normalen Tablets, ist es bewegungsstabil und knarzt nicht.

Schwaches Display 

caddy77 14. Jan 2013

dito. GL Benchmark läuft sauber durch und ist in vielen Einzelwerten genau so gut wie das...

throgh 14. Jan 2013

So, also ich habe mir die Leistung des Akkus am Samstag einmal konkret vorgenommen und...

Ben Dover 14. Jan 2013

Hättest vielleicht auch mal die beschreibung lesen sollen, ist nur für archos gamepad...

dEEkAy 13. Jan 2013

Die PSP hat sich doch nur aus einem Grund so gut verkauft. Jailbreak. Wenn die PSP nicht...

Chris23235 13. Jan 2013

Man kann N64, PS1 und GBA darauf spielen. Aber warum es die wenigsten können würden...

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