Archos 101 XS im Test Neues Tablet, alte Probleme

Mit dem 101 XS bietet Archos ein Android-Tablet mit 10,1-Zoll-Display an, das sich mit einem Coverboard in ein kleines Notebook verwandeln lässt. Es sieht zwar gut aus, weist aber in unserem Test trotz aktuellem Jelly Bean viele Schwächen auf. Insbesondere der Bildschirm des Tablets enttäuscht.

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Das Design des neuen 10,1-Zoll-Tablets von Archos wirkt im Vergleich zu früheren Archos-Modellen wie der G9-Serie weitaus solider und hochwertiger. Dazu trägt besonders das nicht mehr so billig wirkende Gehäusematerial bei. Das 101 XS sieht einfach besser aus als bisherige Geräte von Archos. Es eignet sich dank der mitgelieferten Tastatur durchaus für mobile Schreibaufgaben. Aufgrund des großen Bildschirms könnten auch Spiele, Filme und das Surfen im Internet Spaß machen, jedoch hat das Display unseren positiven ersten Eindruck schnell zunichte gemacht. Auch die stellenweise schlechte Grafikleistung bei Spielen stört uns.

Das Tablet ist aus weißem, mattem Kunststoff gefertigt und wird durch Metalleinleger auf der Rückseite und um das Display komplettiert. Die Oberflächen aus Metall sind nicht sonderlich kratzfest, was uns bereits bei der Präsentation des Tablets auf der Ifa 2012 aufgefallen ist. Die weiße Oberfläche wird durch die Mattierung außerdem recht schnell schmutzig.

Dünnes und leichtes Tablet

Aufgrund des Kunststoffgehäuses und bedingt durch die dünne Bauweise von 8,5 mm wiegt das 101 XS nur 600 Gramm. Damit ist es über 50 Gramm leichter als das iPad 4 und mehr als 70 Gramm leichter als das preislich nur geringfügig teurere Acer Iconia Tab A510. Das 101 XS lässt sich dadurch bequem auch nur in einer Hand halten.

Mit den Maßen 273 x 170 mm ist das Archos-Tablet etwas länger als das Iconia Tab A510, dafür aber schmaler und dünner. An der Unterseite des Gehäuses befinden sich Kontakte und Magnete, die das Tablet mit der Tastatur des Coverboards verbinden. Das 101 XS hat einen Mini-HDMI-Anschluss, einen Micro-USB-Anschluss und eine Buchse für einen Kopfhörer. Über den Micro-USB-Anschluss kann laut Hersteller mit einem passenden Adapterkabel ein externes Speichermedium an das Tablet angeschlossen werden. Auch der Surfstick des älteren Modells 101 G9 soll funktionieren.

Eine Schwachstelle des Gehäusedesigns ist die Position des Einschaltknopfs und der Lautstärkewippe. Sie sind seitlich in das Gehäuse eingelassen und während der Bedienung von vorne nicht sichtbar. Dadurch ist besonders bei der Lautstärkewippe häufig nicht klar, ob man gerade leiser oder lauter stellt.

Auf der Vorderseite des 101 XS befindet sich ein einzelner Lautsprecher, der auch bei maximaler Lautstärke sehr leise ist. Zudem klingt er blechern, die Bässe sind schwach und die Höhen verzerrt. Da die Tonausgabe nur in Mono erfolgen kann, eignet er sich nicht sonderlich für einen ungetrübten Audiogenuss.

Prozessor mit zwei Kernen 

aha47 13. Jan 2013

Das Galaxy Nexus ist ein Telefon. Hier geht's aber um Tablets.

zZz 08. Dez 2012

vielleicht ist es der aufpreis wert, wenn man sich die qualität des archos anschaut. das...

Endwickler 07. Dez 2012

Nun, ich habe auch eines der ersten, das internet tablet 101, und der Schirm ist eben...

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