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Baxter: Roboter mit Namensschild
Baxter: Roboter mit Namensschild (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Sawyer und Baxter arbeiten am Band

Gehen können sie nicht, sie werden an einen Arbeitsplatz geschoben. "Wir bauen Roboter, die in bereits vorhandene Arbeitsplätze passen", erzählt Benoit. Der Roboter wird dann vor Ort für seine Aufgabe angelernt. Das macht der Mitarbeiter, den der Roboter unterstützen soll, selbst. Er zeigt dem Roboter seine Aufgabe, indem er seine Arme führt. "Das senkt die Barriere für die Leute, den Roboter zu trainieren. Man muss kein Experte sein. Wer ein Mobiltelefon bedienen kann, kann auch diese Roboter bedienen", sagt Benoit.

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Das Einsatzszenario sei auch ein anderes als das von den bisherigen Industrierobotern, die Teile mit wenig Varianz in hoher Stückzahl produzieren. Baxter und Sawyer sind gedacht für Unternehmen, die weniger Produkte herstellen, aber dafür viele verschiedene Varianten benötigen. Das könnten etwa Smartphones sein, die es mit verschiedenfarbigen Gehäusen gibt.

Baxter packt ein

Sawyer ist dabei für den Einsatz an einer Produktionslinie bestimmt. Er kann selbst mit Werkstücken hantieren, etwa eine Komponente nehmen und sie in das Produkt einsetzen. Baxter hingegen ist für den Anfang und das Ende einer Produktionsstraße gedacht. Er legt beispielsweise Komponenten aufs Band oder nimmt das Produkt am Ende herunter und verpackt es.

Sawyer und Baxter können aber auch komplexe Aufgaben übernehmen, die sich nicht auf so einfache Weise programmieren lassen. Dafür gibt es entsprechende Schnittstellen und ein Display. Das macht einen weiteren Erfolgsfaktor der beiden aus: Wenn sie nicht programmiert werden, erscheint auf dem Bildschirm ein Gesicht. Es lächelt den menschlichen Kollegen an. Außerdem gibt der Roboter Hinweise, was er als Nächstes macht, indem er seine Augen in die entsprechende Richtung wendet.

Roboter steigern Effizienz

Das alles sorge für eine positive Stimmung, sagt Benoit. Die menschlichen Mitarbeiter fühlten sich in der Gesellschaft der Roboter wohl, sie steckten ihnen sogar Namensschilder an und sähen die Vorteile: "Die Roboter werden als Werkzeug in der Produktionslinie eingesetzt. Die Arbeiter erkennen ihren Wert, weil sie damit einen höheren Ausstoß haben oder die Effizienz steigern. Wir haben nicht mitbekommen, dass Leute entlassen wurden, weil die Roboter angeschafft wurden."

Im Gegenteil.

 Arbeitswelt: Keine Angst vor Kollege RoboterRoboter schaffen Arbeitsplätze 

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Jacques de... 10. Nov 2015

Dazu kommt noch, dass man in der Arbeitswelt der Zukunft ohnehin überdurchschnittlich...

Jacques de... 10. Nov 2015

Nicht nur das. Softwareentwickler löst den Berufskraftfahrer auch in den USA als...

Jacques de... 10. Nov 2015

Arbeit wird es immer geben. Ein gewisser Teil der Berufe sind automatisierbar, und diese...

Bostar 09. Nov 2015

Es gibt so viele geprüft sichere kollaborierende Roboter auf dem Markt. Warum werden dann...

DrWatson 07. Nov 2015

Nein. http://www.preussenchronik.de/episode_jsp/key=chronologie_002390.html



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