Arbeitswelt: Ferrari-Mitarbeiter mit Mail-Limit
Ferrari-Auto (Bild: Lars Baron/Getty Images Sport)

Arbeitswelt Ferrari-Mitarbeiter mit Mail-Limit

Der Autobauer Ferrari will seine Angestellten zu mehr Kommunikation bewegen - und begrenzt die Anzahl der Kollegen, die pro E-Mail angeschrieben werden können.

Anzeige

"Ab sofort werden die Mitarbeiter des Hauses Ferrari mehr miteinander kommunizieren", ordnet der italienische Luxushersteller an und stellt auch gleich die Maßnahme vor, mit der er das erreichen will: Mitarbeiter können nun die gleiche E-Mail nur noch an drei Kollegen im Haus verschicken. Das Hinzufügen weiterer Adressaten wird automatisch verhindert. Die Maßnahme kommt direkt von Firmenchef Luca Cordero di Montezemolo.

Nicht nur die Kommunikation soll verbessert werden - nein, E-Mails sind nach Auffassung des Managements auch die wichtigste Ursache für "Zeitverschwendung und Inneffizienz" (sic). Ganz nebenbei und nur halbernst: Eine noch weiter gehende Zeitersparnis scheint Ferrari durch das Weglassen von Kommas erreichen zu wollen - jedenfalls fehlen in dem Text, der das Mail-Limit ankündigt, gleich mehrere.

Die Beschränkung der Zeit, die Angestellte mit dem Verfassen und Lesen von Mails verbringen, ist in Unternehmen immer wieder ein Thema. So hatte Volkswagen Ende 2011 beschlossen, dass die Blackberry-Server der Mitarbeiter eine halbe Stunde nach Dienstschluss abgeschaltet werden, um den Feierabend von der Beschäftigung mit Mails zu entlasten. Der IT-Services-Anbieter Atos will Mails bis Ende 2013 sogar vollständig abschaffen.


schueppi 08. Jul 2013

Hab gehört die betroffene Firma hat schnelle Fahrzeuge im Hof um das Firmengelände zu...

YoungManKlaus 08. Jul 2013

agreed ... nicht zu vergessen dass man meistens nicht alleine im büro sitzt und dadurch...

morningstar 06. Jul 2013

+3 ;)

TTX 05. Jul 2013

Zähl mal auf, soweit ich mich entsinne ist Exchange um einiges mächtiger als Notes.

ah_rx 05. Jul 2013

Da wollte sich nur einer wichtig machen. Z.T. Merkwürdiger Weg mit zweifelhaften...

Kommentieren



Anzeige

  1. Netzwerktechniker (m/w)
    Funkwerk video systeme GmbH, Nürnberg, Frankfurt am Main
  2. IT-Active Directory & Exchange Operator (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  3. Software-Ingenieure (m/w) für Java-Technologien
    Zühlke Engineering GmbH, Hamburg, Hannover
  4. Software-Entwickler (m/w) Embedded Systems
    Gebrüder Frei GmbH & Co., Albstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Soziale Netzwerke

    Offline-Freund bleibt wichtiger als Online-Freund

  2. Internet-Partei

    Kim Dotcom scheitert bei Wahl in Neuseeland

  3. SpaceX

    Privater Raumfrachter Dragon zur ISS gestartet

  4. NSA-Affäre

    Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar

  5. HP Elitepad 1000 G2 im Test

    Praktisches Arbeitsgerät dank Zubehör

  6. Spiele-API

    DirectX-11 wird parallel zu DirectX-12 weiterentwickelt

  7. Streaming-Box

    Netflix noch im Herbst für Amazons Fire TV

  8. Schnell, aber ungenau

    Roboter springt im Explosionsschritt

  9. Urteil

    Foxconn-Arbeiter wegen iPhone-6-Diebstahl verhaftet

  10. Weniger Consumer-Notebooks

    Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Netflix-Start in Deutschland: Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt
Netflix-Start in Deutschland
Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt

Alcatel Onetouch Fire E im Kurztest: Gutes Gehäuse, träges Betriebssystem
Alcatel Onetouch Fire E im Kurztest
Gutes Gehäuse, träges Betriebssystem
  1. Firefox-Nightly Web-IDE von Mozilla zum Testen bereit

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

    •  / 
    Zum Artikel