Apple vs. Samsung Geschworenen-Auswahl in den USA beginnt

Im kommenden Gerichtsverfahren in den USA zwischen Apple und Samsung haben beide Parteien ihre Fragen zur Auswahl an die Geschworenen eingereicht. Sie soll "nicht gequält" werden, so Richterin Koh.

Anzeige

Nach langen und zähen Vorverhandlungen beginnt am 30. Juli 2012 in den USA das Hauptgerichtsverfahren zwischen Apple und Samsung um Patentstreitigkeiten. Der Verhandlung soll eine sogenannte Jury aus Geschworenen beiwohnen, deren Auswahl nun bevorsteht. Beide Parteien haben einen Fragenkatalog eingereicht, Samsungs besteht aus 700 Fragen, Apples begnügt sich mit 49.

Zunächst muss Koh jedoch über die eingereichten Fragenkataloge entscheiden, anhand der die Geschworenen ausgewählt werden sollen. Sie sind veröffentlicht worden.

Negative Meinungen und gestohlene Ideen

Die gegenwärtig schlechte ökonomische Lage in den USA spielt für Samsungs Anwälte offensichtlich eine entscheidende Rolle. Sie wollen wissen, ob die potenziellen Juroren unmittelbar davon betroffen sind. Die Anwälte wollen auch wissen, ob die Kandidaten eine "negative Meinung zu südkoreanischen Firmen oder Geschäftsleuten haben." Und die Anwälte wollen erfahren, ob die Kandidaten glauben, dass "viele asiatische Firmen Ideen und Innovationen von anderen stehlen und in ihren eigenen Produkten verwenden."

Apples Anwälte wollen hingegen wissen, ob jemand "etwas kreiert und erfunden hat, was andere dann gestohlen haben." Die Kandidaten sollen auch mitteilen, ob sie jemals beschuldigt wurden, selbst eine Idee gestohlen zu haben.

Geschworene nicht überfordern

Die zuständige Richterin Koh will die Geschworenen im Prozess nicht überfordern. Im Vorfeld der Hauptverhandlung sind beide Parteien der Aufforderung der Richterin nachgekommen und haben ihre gegenseitigen Forderungen reduziert: Apple führt insgesamt vier Patente gegen 19 Geräte des südkoreanischen Herstellers an. Samsung will Lizenzzahlungen für sieben seiner Patente.

Wie schwierig Patentverfahren vor Geschworenen sind, zeigte auch der Prozess zwischen Oracle und Google. Dort überstimmte der zuständige Richter mehrmals eine Entscheidung der Geschworenen.

Apple hatte bereits ein Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 und das Galaxy Nexus erwirkt. Das Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus wurde von einer höheren Instanz vorübergehend aufgehoben, das für das Galaxy Tab 10.1 ist nach wie vor in Kraft.


Trollolo 15. Jul 2012

Apple vs. Samsung... It's time for trolling.

Anonymer Nutzer 14. Jul 2012

Und das ist schlichtweg Falsch!

Konfuzius Peng 13. Jul 2012

Nutzen Sie weisse Ohrhörer?

klick mich 13. Jul 2012

Für Samsung sollte es sich schon wegen der gesparten (oder zusätzlichen) Werbeausgaben...

Netspy 13. Jul 2012

Das ist nicht die Fortsetzung, das ist ein komplett anderes Verfahren. Wenn man sich die...

Kommentieren



Anzeige

  1. User Experience Designer - Senior Level (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Digital Humanities
    Deutsche Schillergesellschaft e.V. Deutsches Literaturarchiv Marbach, Marbach
  3. Test Automation Engineer (m/w)
    DAVID Systems GmbH, München
  4. Consultant SAP ERP Warenlogistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Cortana im Test

    Gebt Windows Phone eine Stimme

  2. Megaupload

    Kim Dotcom bekommt sein Vermögen zurück

  3. Wolfenstein The New Order

    "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

  4. Microsoft Office 365 Personal

    Günstigeres Cloud-Office für Privatpersonen

  5. Planeten

    Bekommt der Saturn Nachwuchs?

  6. Linux

    Fehlende Kconfig-Details verärgern Distro-Maintainer

  7. Intel

    Umsatz mit Smartphones und Tablets bricht massiv ein

  8. Samsung

    Galaxy-S5-Bauteile teurer als beim iPhone 5S und Galaxy S4

  9. OLED

    Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter

  10. Nach Undercover-Recherche

    Zalando geht juristisch gegen RTL-Journalistin vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel