Apple will 2,5 Milliarden US-Dollar von Samsung.
Apple will 2,5 Milliarden US-Dollar von Samsung. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Apple vs. Samsung Apple verlangt 2,5 Milliarden US-Dollar

Am Montag, dem 30. Juli 2012 beginnt der Prozess zwischen Apple und Samsung. Apple verlangt eine Entschädigung von 2,5 Milliarden US-Dollar vom koreanischen Smartphone-Hersteller.

Anzeige

Apple und Samsung streiten ab Montag, dem 30. Juli 2012 vor dem Bezirksgericht in San Jose in Kalifornien. Sie werfen sich gegenseitig Verletzungen von Design- und Softwarepatenten vor. Apple verlangt insgesamt 2,525 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. Samsung wehrt sich mit eigenen Patenten, die Apple verletzt haben soll. Dem Prozess sitzt Richterin Lucy Koh vor.

Bereits im Vorfeld haben sich die beiden Konzerne vor Gericht gestritten. Koh hatte einem von Apple beantragten Verkaufsverbot für das Smartphone Galaxy Nexus und das Tablet Galaxy Tab 10.1 zugestimmt. Das Galaxy Nexus darf vorerst wieder verkauft werden, da ein höheres Gericht das Verkaufsverbot ausgesetzt hat. Samsung hat inzwischen per Update seine Universalsuche auf dem Galaxy S3 in den USA deaktiviert. Denn Apple hatte bereits beantragt, das neue Smartphone in den Prozess mit aufzunehmen. Auch in Europa solle ein Update die Funktion deaktivieren, berichtet androidcentral.com.

Samsung wirft Apple hingegen vor, essentielle Patente nicht lizenziert zu haben, darunter einige zur 3G-Kommunikation.

Nur ein Prozess statt zwei

Apple hatte noch versucht, die Gerichtsverhandlung aufzuteilen. Samsung sollte seine Patente in einem abgetrennten Prozess verteidigen. Dagegen hatten sich Samsungs Anwälte erfolgreich gewehrt. Richterin Koh drohte nochmals damit, als Samsungs Anwälte eine Verlängerung der Prozessdauer verlangten. Ein direkter Vergleich der Patente sei in ihrem Interesse, so Samsungs Anwälte.

Beide Parteien haben jeweils insgesamt 25 Stunden Zeit, die zehn Geschworenen zu überzeugen. Sie soll aus 75 Personen am ersten Prozesstag ausgewählt werden.

Im Vorfeld ging es noch um die Darstellungen in den Designpatenten, die Apples Anwälte gegen Samsung anführen. Sie seien nicht deutlich genug dargestellt, die dort enthaltenen gestrichelten Linien seien zweideutig und würden die Geschworenen nur verwirren, so Samsungs juristischer Beistand. Steve Jobs Äußerungen, er werde einen "thermonuklearen Krieg" gegen Android führen, darf Samsung hingegen in dem Verfahren nicht als Beweismittel verwenden.

Der Ausgang des Verfahrens ist für beide Seiten von Bedeutung. Denn es geht um den lukrativen Smartphone-Markt in den USA.


JanZmus 26. Jul 2012

Du gibst also zu, dass Apple nicht behauptet, es erfunden zu haben.

HyDr0x 26. Jul 2012

Ohh der arme Apple Konzerne und die armen Aktionäre tun mir fast schon richtig leid. Ganz...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Samsung führt gar kein Produkt namens Galaxy Pad 10.1. Jetzt weiß ich, wieso Apple sich...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Du bist aber nicht MacGT. ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Verfahrensentwickler (m/w)
    kubus IT GbR, Dresden, Bayreuth
  2. (Senior) Consultant SAP BI IP (m/w)
    Media-Saturn-Holding GmbH, Ingolstadt
  3. System Administrator Helpdesk (m/w)
    Schwäbische Hüttenwerke Automotive GmbH, Bad Schussenried
  4. Mitarbeiter IT Support (m/w)
    Geberit Verwaltungs GmbH, Pfullendorf

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TIPP: PS4 + The Witcher 3 + Comic
    399,00€
  2. NEU: Batman Wochenend-Deal bei Steam
  3. NUR HEUTE: Xigmatek Aeos USB 3.0 Micro-ATX Gehäuse
    mit Gutscheincode pcghsamstag nur 19,90€ statt 24,90€ (Preis wird erst im letzten...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. One Earth Message

    Bilder und Töne für Außerirdische

  2. Tropico 5

    Espionage mit El Presidente

  3. Tessel

    Offenes Entwicklerboard soll wie Io.js verwaltet werden

  4. Hack auf Datingplattform

    Sexuelle Vorlieben von Millionen Menschen veröffentlicht

  5. Angriff auf kritische Infrastrukturen

    Bundestag, bitte melden!

  6. Mark Shuttleworth

    Canonical erwägt offenbar Börsengang

  7. Amazon

    Fire TV Stick für 29 Euro

  8. Umfrage

    US-Bürger misstrauen Regierung beim Umgang mit Daten

  9. Mozilla

    Firefox personalisiert Werbung mit Browserverlauf

  10. Tracking auf Unternehmensseiten

    Verbraucherschützern gefällt der Gefällt-mir-Knopf nicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Maker Faire Bay Area 2015: Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
Maker Faire Bay Area 2015
Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
  1. Materialforschung Forscher 3D-drucken Graphen-Aerogel
  2. General Electric Flugzeugtriebwerk erhält Bauteil aus 3D-Drucker
  3. 3D-Drucker im Lieferwagen Amazon will Waren auf dem Weg zum Kunden produzieren

Golem.de-Test mit Kaspersky: So sicher sind Fototerminals und Copyshops
Golem.de-Test mit Kaspersky
So sicher sind Fototerminals und Copyshops
  1. Malware Blackcoffee nutzt Forum für C&C-Vermittlung
  2. United Airlines Mit Bug Bounties um die Welt reisen
  3. Studie Die Smart City ist intelligent, aber angreifbar

Macbook 12 im Test: Einsamer USB-Port sucht passende Partner
Macbook 12 im Test
Einsamer USB-Port sucht passende Partner
  1. Apple Store Apple erhöht Hardwarepreise
  2. Workaround Macbook 12 kann bei Erstinstallation hängen bleiben
  3. Hydradock Elf Ports für das Macbook 12

  1. Re: Shuttleworth macht den Exit

    CraWler | 00:04

  2. Probleme mit Nvidia

    ndakota79 | 00:03

  3. Re: Nach einer Laufzeit von 20 Jahren und...

    plutoniumsulfat | 00:00

  4. Re: Ich würde Aktien kaufen

    Tzven | 22.05. 23:57

  5. Re: Wie intelligent muss man sein...

    holysmoke | 22.05. 23:53


  1. 18:43

  2. 15:32

  3. 15:26

  4. 15:09

  5. 14:21

  6. 14:08

  7. 13:54

  8. 13:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel