Apple vs. Samsung Apple verlangt 2,5 Milliarden US-Dollar

Am Montag, dem 30. Juli 2012 beginnt der Prozess zwischen Apple und Samsung. Apple verlangt eine Entschädigung von 2,5 Milliarden US-Dollar vom koreanischen Smartphone-Hersteller.

Anzeige

Apple und Samsung streiten ab Montag, dem 30. Juli 2012 vor dem Bezirksgericht in San Jose in Kalifornien. Sie werfen sich gegenseitig Verletzungen von Design- und Softwarepatenten vor. Apple verlangt insgesamt 2,525 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. Samsung wehrt sich mit eigenen Patenten, die Apple verletzt haben soll. Dem Prozess sitzt Richterin Lucy Koh vor.

Bereits im Vorfeld haben sich die beiden Konzerne vor Gericht gestritten. Koh hatte einem von Apple beantragten Verkaufsverbot für das Smartphone Galaxy Nexus und das Tablet Galaxy Tab 10.1 zugestimmt. Das Galaxy Nexus darf vorerst wieder verkauft werden, da ein höheres Gericht das Verkaufsverbot ausgesetzt hat. Samsung hat inzwischen per Update seine Universalsuche auf dem Galaxy S3 in den USA deaktiviert. Denn Apple hatte bereits beantragt, das neue Smartphone in den Prozess mit aufzunehmen. Auch in Europa solle ein Update die Funktion deaktivieren, berichtet androidcentral.com.

Samsung wirft Apple hingegen vor, essentielle Patente nicht lizenziert zu haben, darunter einige zur 3G-Kommunikation.

Nur ein Prozess statt zwei

Apple hatte noch versucht, die Gerichtsverhandlung aufzuteilen. Samsung sollte seine Patente in einem abgetrennten Prozess verteidigen. Dagegen hatten sich Samsungs Anwälte erfolgreich gewehrt. Richterin Koh drohte nochmals damit, als Samsungs Anwälte eine Verlängerung der Prozessdauer verlangten. Ein direkter Vergleich der Patente sei in ihrem Interesse, so Samsungs Anwälte.

Beide Parteien haben jeweils insgesamt 25 Stunden Zeit, die zehn Geschworenen zu überzeugen. Sie soll aus 75 Personen am ersten Prozesstag ausgewählt werden.

Im Vorfeld ging es noch um die Darstellungen in den Designpatenten, die Apples Anwälte gegen Samsung anführen. Sie seien nicht deutlich genug dargestellt, die dort enthaltenen gestrichelten Linien seien zweideutig und würden die Geschworenen nur verwirren, so Samsungs juristischer Beistand. Steve Jobs Äußerungen, er werde einen "thermonuklearen Krieg" gegen Android führen, darf Samsung hingegen in dem Verfahren nicht als Beweismittel verwenden.

Der Ausgang des Verfahrens ist für beide Seiten von Bedeutung. Denn es geht um den lukrativen Smartphone-Markt in den USA.


JanZmus 26. Jul 2012

Du gibst also zu, dass Apple nicht behauptet, es erfunden zu haben.

HyDr0x 26. Jul 2012

Ohh der arme Apple Konzerne und die armen Aktionäre tun mir fast schon richtig leid. Ganz...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Samsung führt gar kein Produkt namens Galaxy Pad 10.1. Jetzt weiß ich, wieso Apple sich...

Lala Satalin... 25. Jul 2012

Du bist aber nicht MacGT. ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  2. Systemtechniker/-in im Network Management Center
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  3. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  2. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  3. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  4. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  5. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  6. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  7. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  8. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  9. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  10. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel