Abo
  • Services:
Anzeige
iPhone (Symbolbild): Trump will sein Samsung-Smartphone nutzen.
iPhone (Symbolbild): Trump will sein Samsung-Smartphone nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple vs. FBI: US-Behörde soll Knacken des iPhones verhindert haben

iPhone (Symbolbild): Trump will sein Samsung-Smartphone nutzen.
iPhone (Symbolbild): Trump will sein Samsung-Smartphone nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple will zwar das iPhone eines Terroristen nicht entsperren, wollte dem FBI aber andere Möglichkeiten zeigen, wie sie an die Daten kommen. Eine davon soll durch eine US-Behörde selbst verbaut worden sein. Auch US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat eine pointierte Meinung zu der Angelegenheit.

Eine US-Behörde soll schuld daran sein, dass Ermittler das iPhone des US-Terroristen Syed Rizwan Farook nicht auslesen konnten. Das sagten führende Apple-Mitarbeiter in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Der Präsidentschaftsbewerber Donald Trump fordert unterdessen einen Apple-Boykott.

Anzeige

Apple habe Ermittlern vier Möglichkeiten vorgeschlagen, wie sie Zugang zu Informationen auf dem iPhone bekommen könnten, ohne dabei das Passwort zu knacken, sagten die Apple-Mitarbeiter. Eine sei gewesen, das Smartphone mit einem bekannten WLAN zu verbinden und die Daten in den Online-Speicherdienst iCloud zu sichern.

Passwort der Apple-ID wurde geändert

Apple hatte Mitarbeiter abgestellt, um das zu erledigen. Diese stellten aber fest, dass das Passwort der dazugehörigen Apple-ID geändert worden sei, und zwar als das iPhone bereits in der Hand der Behörden gewesen sei. Dadurch sei dieser Weg, an die Daten zu kommen, versperrt gewesen, zitiert das US-Onlinenachrichtenangebot Buzzfeed einen der Apple-Mitarbeiter.

Laut einem Antrag, den das US-Justizministerium am Freitag bei einem Gericht in Kalifornien eingerichtet hat, wurde das Passwort der Apple-ID bei der Gesundheitsbehörde von San Bernardino geändert. Der gehört das iPhone, das Farook nutzte. In dem Antrag unterstützt das Justizministerium die Forderung der US-Bundespolizei FBI, Apple solle das Gerät knacken.

Ein Terrorist nutzte das iPhone

Ein US-Gericht hat Apple diese Woche angewiesen, dem FBI beim Entsperren des iPhones zu helfen. Unter anderem soll der Konzern per Software-Eingriff die Funktion abschalten, die alle Daten löscht, wenn zehn Mal ein falsches Passwort eingegeben wird. So will die US-Bundespolizei das Passwort per Brute Force knacken, also durch das Ausprobieren aller Möglichkeiten.

Apple weigerte sich jedoch: Eine solche Software überhaupt zu entwickeln, schwäche die Sicherheit für alle. "Einmal vorhanden, könnte diese Technik wieder und wieder eingesetzt werden, auf einer beliebigen Anzahl von Geräten", schreibt Apple-Chef Tim Cook in einem offenen Brief an die Apple-Kunden.

Trump fordert Apple-Boykott

Jetzt hat sich auch Donald Trump, Multimillionär und einer der potentiellen Kandidaten der Republikaner für die Präsidentschaftswahl, in die Angelegenheit eingemischt: "Boykottiert Apple, bis sie das Passwort rausrücken", forderte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina. Cook mache daraus "eine große Nummer, wahrscheinlich um zu zeigen, wie liberal er ist".

Allerdings: Trump nutzt auch selbst ein iPhone. Das bringt ihn aber nicht von seinem Boykott-Aufruf ab. "Ich nutze sowohl Apple als auch Samsung. Wenn Apple die Info über die Terroristen nicht an die Behörden gibt, werde ich nur noch Samsung nutzen, bis sie die Info rausgeben."


eye home zur Startseite
SchreibenderLeser 26. Feb 2016

Danke für den Hinweis.

Bigfoo29 23. Feb 2016

Stellvertretend für die anderen Antworten: Das ist die offizielle Aussage. Geschichte...

Trollversteher 22. Feb 2016

...Mir ging es hier nie um die Tatsache, dass Du Apple kritisiert hast oder die...

Garius 22. Feb 2016

Ein Pilot ist auch nur ein Mensch. Ein Arzt auch nur. Stimmst du mir zu wenn ich von...

mich 22. Feb 2016

Der Artikel ist in der Hinsicht einigermaßen konfus. Ich reime mir das so zusammen: - Das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hermes Germany GmbH, Hamburg
  2. moovel Group GmbH, Berlin
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Olpe
  4. Daimler AG, Affalterbach


Anzeige
Top-Angebote
  1. und 15€ Cashback erhalten
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. (u. a. Assassins Creed IV Black Flag 9,99€, F1 2016 für 29,99€, XCOM 4,99€, XCOM 2 23,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  2. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  3. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  4. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  5. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  6. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  7. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  8. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  9. Rule 41

    Das FBI darf jetzt weltweit hacken

  10. Breath of the Wild

    Spekulationen über spielbare Zelda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit
  2. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak
  3. Mitfahrgelegenheit.de 640.000 Ibans von Mitfahrzentrale-Nutzern kopiert

Digitalcharta: Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
Digitalcharta
Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
  1. EU-Kommission Mehrwertsteuer für digitale Medien soll sinken
  2. Vernetzte Geräte Verbraucherminister fordern Datenschutz im Haushalt
  3. Neue Richtlinie EU plant Netzsperren und Staatstrojaner

Garamantis: Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
Garamantis
Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
  1. Gentechnik Mediziner setzen einem Menschen Crispr-veränderte Zellen ein
  2. Zarm Zehn Sekunden schwerelos
  3. Mikroelektronik Wie eine Vakuumröhre - nur klein, stromsparend und schnell

  1. Re: Damit ist Wikileaks nun endgültig

    teenriot* | 18:58

  2. Re: dauert noch

    nille02 | 18:49

  3. Re: mich hat keiner gefragt

    Faksimile | 18:46

  4. Falsche Fährte?

    vergeben | 18:42

  5. Re: P2W

    quineloe | 18:40


  1. 18:27

  2. 18:01

  3. 17:46

  4. 17:19

  5. 16:37

  6. 16:03

  7. 15:34

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel