Apple: Tim Cook will wieder Geräte in den USA fertigen lassen
Apple-Chef Tim Cook (Bild: Beck Diefenbach/Reuters)

Apple Tim Cook will wieder Geräte in den USA fertigen lassen

Apple will ab dem nächsten Jahr wieder einige Produkte in den USA fertigen lassen, kündigte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview an. Bereits einige der neuen iMacs werden in den USA gefertigt.

Anzeige

Einst sorgte Tim Cook dafür, dass Apple praktisch alle Produkte außerhalb der USA fertigen ließ, doch mit den schlechten Arbeitsbedingungen bei seinem Auftragsfertiger Foxconn geriet auch Apple in den vergangenen Jahren in die Kritik. Letztendlich versprach Apple, für mehr Transparenz, bessere Informationen der Arbeiter über Rechte, bessere Bezahlung und verkürzte Arbeitszeiten zu sorgen. Im kommenden Jahr will Apple aber damit beginnen, wieder Macs in größerem Maße in den USA herzustellen, kündigte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview mit Business Week an.

Laut Cook geht es dabei nicht nur um das Zusammensetzen der Produkte, der Ansatz sei tiefgreifender. Zwar werde Apple nicht selbst in die Produktion einsteigen, aber eigenes Geld investieren. Dabei gehe es um eine Summe von rund 100 Millionen US-Dollar.

Schon jetzt werden einige der aktuellen iMacs in den USA gefertigt. Auf den Geräten findet sich die Aufschrift "Assembled in the USA", der von Cook angekündigte Schritt soll aber noch weitergehen.

Cook begründet den Plan mit einer Verantwortung für die Schaffung von Jobs. Apple sei in der Pflicht, etwas zurückzugeben, nicht nur in den USA. Apple habe die Verantwortung, großartige Produkte herzustellen, die sich recyceln lassen und umweltfreundlich sind, so Cook. Etwas, an dem Apple wohl noch einiges zu tun hat - gelten Apples Produkte doch als schwer zu reparieren.

Cook deutet einen Apple-Fernseher an

In einem Interview mit NBC machte Cook zudem eine kleine Andeutung im Hinblick auf einen Apple-Fernseher, über den seit längerem spekuliert wird. Cook sagte: "Wenn ich in mein Wohnzimmer komme und den Fernseher anmache, fühlt es sich an, als würde ich 20 bis 30 Jahre in die Vergangenheit reisen." Konkreteres wollte Cook nicht verraten, nannte das Thema aber interessant.


Hu5eL 12. Dez 2012

Freitag , trotzdem - MMD :D

TW1920 08. Dez 2012

Der Artikel fasst die Fakten schön zusammen. Man kann auch in Europa sehen, wer noch...

oakmann 07. Dez 2012

"Einst sorgte Tim Cook dafür" Ja gut, Cook ist aber nicht seit 1977 im Unternehmen und...

neocron 07. Dez 2012

huh?

Abseus 07. Dez 2012

Was bitte ist eine Koch-patt?

Kommentieren



Anzeige

  1. Technischer Leiter (m/w)
    wenglor sensoric gmbh, Tettnang
  2. IT-Senior Consultant CRM (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Softwareentwickler (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Passau
  4. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel