Apple-Tablet iPad Mini kommt offenbar mit Retina-Display

Apple hat versucht, auf Samsung als Zulieferer des Retina-Displays im neuen iPad Mini zu verzichten. Doch es gibt weltweit kaum Hersteller, die die nötige Menge und Qualität bieten können.

Anzeige

Das iPad Mini wird im vierten Quartal 2013 mit einem Retina-Display auf den Markt kommen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.

Bereits Anfang Juli 2013 hatte die Digitimes berichtet, dass für das iPad Mini eine Ausstattung mit einem Retina-Display geprüft werde. Das Tablet werde erst zum Jahresende 2013 erscheinen. Geprüft werde auch ein Display mit einem Zero-Bezel-Design. Um die Bildfläche herum soll nur ein kaum sichtbarer Rahmen vorhanden sein. Vorbild seien große Smartphones von Samsung und HTC.

Das iPad Mini erschien im Oktober 2012 und unterschied sich vor allem durch seine Größe von den bisherigen iPads. Sein Display maß in der Diagonalen rund 20 cm (7,9 Zoll) und erreichte mit 1.024 x 768 Pixeln die Auflösung der ersten Generation des iPads.

Konzernchef Tim Cook erklärte bei Bekanntgabe der Quartalszahlen, Apple arbeite "an erstaunlichen neuen Produkten, die im Herbst 2013 und während des Jahres 2014 erscheinen werden." Der US-Konzern konnte im vergangenen Quartal nur 14,6 Millionen iPads absetzen, ein Rückgang im Vergleich zu 17 Millionen im selben Vorjahresquartal.

Laut Wall Street Journal soll auch Samsung Electronics zu den Displayherstellern gehören, von denen sich Apple beliefern lässt. Weitere Hersteller seien Sharp aus Japan und LG Display aus Südkorea. Ursprünglich sei geplant gewesen, nur bei Sharp und LG Display zu bestellen, weil Apple und Samsung sich seit Jahren wegen Patentrechtsverletzungen einen Rechtsstreit liefern. Aber Samsung ist weltweit einer der wenigen Hersteller, die die Displays in ausreichender Menge und Qualität liefern können, weshalb Apple nicht auf Samsung verzichten konnte. Im aktuellen iPad Mini verwendet Apple Displays von LG Display und AU Optronics aus Taiwan. Das Format des iPad Mini werde wahrscheinlich unverändert bleiben.

Das 7 Zoll große IPS-Display des konkurrierenden Nexus 7 löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf, der Vorgänger hatte noch eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Damit hat die neue Version eine Pixeldichte von 323 ppi, das alte Modell hatte knapp 216 ppi. Das Display ist kratzresistent und hat eine fingerabdruckabweisende Schutzschicht.


Guardian 05. Aug 2013

Musst mal schauen, vielleicht kannst du dir den Mehrbildschirmbetrieb und ein Usability...

Guardian 05. Aug 2013

So leicht wenns doch auch mit anderen Dateien wäre. Aber leider ist die Kamera der i...

nykiel.marek 02. Aug 2013

Nein. Nur hätte ich mir eine Erklärung im Artikel gewünscht woher die angegebenen Werte...

Cohaagen 02. Aug 2013

Das hört sich jetzt so an, als ob es im letzten Jahr Displays größer 5 Zoll mit über 300...

Cohaagen 01. Aug 2013

Das Unterscheidungsmerkmal ist die 50% größere Fläche des größeren iPads, welche...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler Microsoft C# / .NET (m/w)
    HABA - Erfinder für Kinder, Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. Web Developer / Frontend Developer (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin
  3. IT-Quality Consultant (m/w)
    gempex GmbH, Mannheim
  4. Mitarbeiter/in Informationstechnologie mit Teilprojektleitung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden

  2. Samsung

    Topsmartphone mit Tizen kommt im Sommer

  3. Axel-Springer-Chef

    "Wir haben Angst vor Google"

  4. WLAN

    Quantenna plant 10 Gigabit pro Sekunde für 2015

  5. All-in-One Media Keyboard

    Microsofts erste drahtlose Tastatur mit Touchpad

  6. Sicherheitslücke

    Manipulation der Icons im Android-Launcher möglich

  7. Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014

    Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

  8. Cortana im Test

    Gebt Windows Phone eine Stimme

  9. Megaupload

    Kim Dotcom bekommt sein Vermögen zurück

  10. Wolfenstein The New Order

    "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Display Scanout Engine: Xbox, streck das Bild!
Display Scanout Engine
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel