Apple Smart Cover soll iPad per Induktion laden

Apple schlägt in einem Patentantrag vor, das Smartcover des iPads mit flachen Akkus zu bestücken und das Tablet per Induktion darüber aufzuladen.

Anzeige

Der iPad-Akku hält im Regelfall rund 9 Stunden; diese Laufzeit könnte durch einen Zusatzakku noch stark erhöht werden. Apple hat in einem Patentantrag beschrieben, wie das möglich sein könnte, ohne dass der Anwender weiteres Zubehör mit sich herumtragen muss.

  • Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Apples US-Patentantrag 20130063873 zur Induktionsladefunktion eines iPad (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Bei herkömmlichen Induktionsladelösungen wird das mobile Gerät in eine Ladeschale gelegt und sein Akku drahtlos wieder aufgeladen. In Apples Patentantrag hingegen trägt der Anwender die Stromquelle, mit der der interne Akku aufgeladen wird, mit sich herum. Sie steckt in der mit Magneten an der Seite des iPads gehaltenen Schutzhülle Smart Cover. Ein stationäres Aufladegerät ist dann überflüssig.

Anstelle der breiten Kunststofflamellen, die das Smartcover füllen, stecken nach Apples Patentschrift dort flache Akkus. Durch die Magnethalterung wird die Ladematte, die ein Magnetfeld erzeugt, passgenau über die Spule gelegt, die in einem künftigen iPad eingebaut sein müsste, damit die Induktionsladung funktioniert, die den internen Tabletakku auflädt.

Die Akkus in der Ladematte selbst könnten über ein Kabel zu Hause oder gar über Solarzellen auf der Oberseite geladen werden, schreibt Apple in der Patentschrift.

Apples US-Patentantrag 20130063873 wurde am 12. September 2011 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht. Ob die Idee in die Tat umgesetzt wird, ist aber nicht absehbar.

Wer schon jetzt eine Induktionsladefunktion für sein iPad einsetzen will, sollte sich den iPort Launchport ansehen. Er besteht aus dem Wandhalter Wallstation und dem Tischständer Basestation mit der Induktionstechnik sowie der iPad-Hülle Powershuttle. Die Hülle wird magnetisch auf der Base- und der Wallstation gehalten, wobei der Anwender das Gerät wahlweise im Hoch- oder Querformat fixieren kann.

Das Ladesystem Launchport wird an eine Steckdose angeschlossen, ist dadurch nicht mobil und ist recht teuer: Die Hülle Powershuttle für das iPad 2 und 3 kostet rund 150 US-Dollar, während die Basestation sowie die Wallstation jeweils rund 200 US-Dollar kosten. Hüllen für das iPad 4 und das iPad Mini sollen folgen.


SoniX 15. Mär 2013

Naja sind wieder einige % Verlust. Beim normalen Akku laden geht ja schon einiges...

Icestorm 15. Mär 2013

"Induktionsladen an sich konnten wir nichtmehr patentieren lassen, also brauchen wir...

Mikrotherion 15. Mär 2013

Induction - it's magic!

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior System Architect (m/w)
    PAYBACK GmbH, Munich
  2. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  3. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrter Elektroschrott

  2. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  3. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  4. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  5. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  6. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  7. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  8. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  9. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  10. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel