Apple Macbook Pro Retina wird günstiger und schneller

Apple hat den Preis beider Macbook Pro Retina gesenkt. Außerdem wurde die CPU leicht beschleunigt und die günstigeren Flash-Speicher-Upgrades machen vor allem die Modelle mit viel SSD-Speicher billiger.

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Apple senkt die Preise für seine Retina-Macbooks. Das 13-Zoll-Modell gibt es jetzt ab rund 1.500 Euro statt zuvor 1.750 Euro. Die restliche Ausstattung bleibt identisch. Der Flashspeicher bleibt also bei 128 GByte, 8 GByte RAM und dem leicht entspiegelten Retina-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln.

Wer mehr braucht, zahlt nun für das Modell mit 256 GByte rund 1.700 Euro. Das wurde zuvor für 2.050 Euro angeboten. Gleichzeitig wird der Prozessor minimal beschleunigt. Statt eines Dual-Core Core i5 mit 2,5 GHz gibt es diesen nun mit 2,6 GHz (per Turboboost maximal 3,2 GHz). Gesenkt wurden auch die Built-To-Order-Optionen (BTO). Ausgehend vom kleinsten Modell mit 128 GByte SSD kostet die Verdoppelung 200 Euro, 512 GByte kosten 500 Euro und für ein Upgrade auf 768 GByte werden 900 Euro verlangt. Die Flashpreise bleiben bei Apple also sehr hoch. Ein Macbook Pro mit 768 GByte kostet demnach rund 2.400 Euro statt zuvor 3.050 Euro. Als BTO-Option gibt es zudem einen mit 2,9 GHz bis 3,6 GHz getakteten Core i7.

Das 15-Zoll-Modell ist kaum im Preis gefallen, wird aber dafür besser ausgestattet. Der Einstieg liegt nun bei rund 2.200 statt 2.280 Euro für das Retina-Macbook mit 2.880 x 1.800 Pixeln und 256 GByte Flash. Die CPU hat Apple auch hier leicht von 2,3 auf 2,4 GHz für vier Kerne beschleunigt. Hier handelt es sich eher um eine Preissenkung durch Wechselkursänderungen. Die Preise sind nun eine 1:1-Abbildung der US-Dollar-Preise. US-Preise beinhalten aber keine Abgaben und Steuern, sind also im Unterschied zu deutschen Preisen Nettopreise. Der Aufpreis für 512 GByte Flashspeicher liegt bei 300 Euro. 700 Euro kosten 768 GByte. Die Preissenkung der Flash-Speicher-Upgrades macht sich also auch beim 15-Zoll-Modell bemerkbar.

Das 15-Zoll-Modell mit 2,7-GHz-Quadcore (statt 2,6), 512 GByte Flash und 16 GByte RAM (statt 8 GByte) kostet nun 2.800 Euro. Die neuen Modelle des Macbook Pro Retina sollen ab sofort verfügbar sein. Das gilt aber nur für Apples eigenen Shop. Der Handel listet noch die alten Modelle und braucht üblicherweise einige Tage länger.

Golem.de hat beide Retina-Modelle getestet. Das Macbook Pro 13 Retina haben wir mit dem alten 2,5-GHz-Prozessor getestet. Beim Macbook Pro 15 Retina hatte unser Modell 2,3 GHz. Wir haben dieses Modell wegen der separaten Grafikeinheit zusätzlich mit dem Flugsimulator X-Plane 10 getestet, der auch mehrere CPU-Kerne gut auslasten kann und damit das Macbook ziemlich fordert.

Nachtrag vom 17. Februar 2013, 13:00 Uhr

Das Einsteigsmodell mit 13-Zoll-Modell wird nicht mit einer 2,6-Ghz-CPU sondern mit dem alten 2,5-GHz-Prozessor ausgeliefert. Der Text wurde entsprechend korrigiert.


UltraSitesSupport 18. Feb 2013

Ich verfolge die Preisentwicklung der Macbook Pro's (ohne Retine Display) schon seit...

der_Volker 14. Feb 2013

5 bis 6 Stunden nach knapp 4 Jahren und fast 600 Ladezyklen. Sollte die Nvidia locker...

neocron 14. Feb 2013

WENN sie zu klein sind ... kann man sich einen neuen kaufen ... und den alten...

Amüsierter Leser 14. Feb 2013

Kann man, würde ich dann auch und ich kaufte das MacBook Air vielleicht zwei Wochen...

Luxdealer 14. Feb 2013

Vielen Dank für den Tipp! Ich werde mich sofort an den Apple Support wenden. Meiner...

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